Experimentelle Peking-Oper
Von Bertolt Brecht ist bekannt, welchen Nutzen er aus der Begegnung mit der Peking-Oper zog. 1935 erlebte er in Moskau, zwischen einem Exil und dem nächsten, ...
Von Bertolt Brecht ist bekannt, welchen Nutzen er aus der Begegnung mit der Peking-Oper zog. 1935 erlebte er in Moskau, zwischen einem Exil und dem nächsten, ...
Sie spielte für Bertolt Brecht und Thomas Langhoff - Käthe Reichel gehörte zu den großen Schauspielerinnen der DDR. Jetzt ist die Charakterdarstellerin mit 86 Jahren gestorben.
Gedichte über tote Dichter sind eine vertrackte Sache. Im Nachruf soll man nichts Schlechtes sagen, zu viel Kritik führt zur Parodie, zu viel Gutes zur ...
Von der Freundschaft zum Werk in die Gegenwart: In einer umfangreichen Biographie von Bertolt Brecht versucht Jan Knopf, die nie versiegende Aktualität des großen Schriftstellers zu ergründen.
Das Flugblatt „Die Andere Seite“ veröffentlichte Dokumente und Nachrichten zum Kriegsverlauf, zur deutschen Militärstrategie und zu NS-Verbrechen. Von der Royal Air Force mit Luftpost zugestellt, fand es seine Leser in Deutschland.
Folgt man der Liste, die der Steidl-Verlag im Begleitheft dieses Hörbuchs abdruckt, dann haben wir das zwanzigste der Sprechwerke vor uns, mit denen Günter
Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank, lässt Bertolt Brecht Mackie Messer in der Dreigroschenoper fragen.
Robin Hood im Bankenviertel: Ein Anlageberater kehrt den Geldkreislauf um und überfällt seine eigene, in windige Geschäfte verstrickte Bank. Eine turbulente Komödie mit starken Dialogen.
Er brachte und dachte brillant zusammen, was andere nicht wagen - vor allem nicht so emphatisch. Zum Tod des Intendanten und Theatergedankenmachers Ivan Nagel.
Als Germanistikprofessor im Ruhestand und Literaturkritiker in Aktion schreibt Walter Hinck stets für seine Leser. Nun debütiert er auch als Erzähler und zeigt sich als Freund des Neuanfangs.
Skandal im Schauspielhaus Köln: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertolt Brecht wurde zur Revue aufgepeppt, die Parabel ist zur Posse verflacht. Dem Verlag, der Werktreue verlangt, geht das zu weit.
Dagmar Manzel triumphiert in Barry Koskys Inszenierung der „Sieben Todsünden“ an der Komischen Oper Berlin.
Schon Bertolt Brechts Dogsborough konnte Geschenke guter Freunde nicht ablehnen. „Dieses Landhaus hätt’ ich nicht nehmen dürfen“, bekennt die an Reichspräsident Hindenburg angelehnte Figur.
Die Galerienlandschaft in Düsseldorf ist in Bewegung geraten: Umzüge und Neuzugänge bestimmen jetzt das Bild. Ein Blick auf die Protagonisten und ihre aktuellen Ausstellungen.
Als Hans Magnus Enzensberger mit der Zeitschrift „Kursbuch“ die Gesellschaft verändern wollte: Henning Marmulla lässt die „heroischen Jahre“ in einer Studie nochmal aufleben.
Mit dem Finale zwischen Gastgeber Neuseeland und Frankreich findet die Rugby-WM am Sonntag ihren Höhepunkt. Gerade in Deutschland hätte es dieser Sport verdient, genauer wahrgenommen zu werden.
Die Staatsmacht probt die Einrichtung der Gedankenpolizei für das Welthirn Internet. Was Sicherheit herstellen soll, vermehrt die Unsicherheit gewaltig.
Der Haifisch, der hat Zähne. Gewiss. Doch ist er einmal alt, könnte aus ihm auch ein zahnloses Ungeheuer geworden sein, das eher Mitleid als Schrecken hervorruft. So könnte es auch Mackie Messer, dem Protagonisten der "Dreigroschenoper", ...
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst: Der Drama Club des English Theatre zeigt „The Threepenny Opera“ mit aktuellen Anspielungen.
George Steiner ist ein Mann von Welt und umfassender Bildung, was sich in seiner Lebensgeschichte spiegelt: Er wurde 1929 in Paris geboren und lehrt nach Stationen in Genf und Cambridge seit 1994 Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Oxford. Wer nur einige seiner zahlreichen, meist ...
Vor zweihundert Jahren reichte eine mittlere Tuberkulosewelle, um Arm und Reich gleichermassen an die Endlichkeit des Daseins zu erinnern. Vor hundert Jahren erinnerte die gleiche Krankheit die Armen an den Tod und die Reichen an den erfreulichen Umstand, dass sie noch eine Villa am Tegernsee hatten, wo sich die unschöne Zeit bis zum Wegräumen der Leichen aus den schlechteren Vierteln prima aushalten liess. Insofern bin ich mehr als skeptisch, wenn heute die soziale Gerechtigkeit des Todes gepriesen wird - bei allem Respekt: Auch der Tod respektiert die bessere Gesellschaft und weiss sich zu benehmen.