Es geht darum, einen kollektiven Zettelkasten zu pflegen
Der Verzicht auf die Nennung von Autoren bringt die Internet-Enzyklopädie mitunter um die besten Beiträger. Ein Gespräch mit dem Wissenschaftler und Wikipedia-Autor Olaf Simons.
Der Verzicht auf die Nennung von Autoren bringt die Internet-Enzyklopädie mitunter um die besten Beiträger. Ein Gespräch mit dem Wissenschaftler und Wikipedia-Autor Olaf Simons.
Sie müssen vieles anders machen als ihre Mütter. Und zum Glück können sie das inzwischen auch. Eine Suche nach der modernen Italienerin.
Ein kleines Mainzer Unternehmen will das Online-Lexikon drucken - herauskämen 1000 Bände. Dafür sammeln die Mainzer Geld und denken schon an einen Drucker, der im Dauerbetrieb die steten Änderungen zu Papier bringt.
Rückwirkend betrachtet erscheint vieles in milderem Licht: Angesichts von Empörung und Schreidebatten rund um Familien, Geschlechterrollen und Tugendterror wirkt die ehemalige Familienministerin wie ein Hort der Stabilität.
Seit dem NSA-Skandal suchen immer mehr Menschen nach einer sicheren Suchmaschine. Der Internetdienst Qwant will genau das bieten. Das Versprechen: „Wir sammeln absolut keine persönlichen Daten“.
In Museen und Bibliotheken arbeiten sie schon. Jetzt hat auch eine erste Universität einen „Wikipedian-in-Residence“ eingestellt: In Berkeley soll er die Studenten für die Arbeit an der Enzyklopädie begeistern.
Eng, nervig, Pappessen: Dieses Fliegen ist eigentlich eine Zumutung. Zum Glück gibt es gelegentliche Lektionen in Demut, die einem die Realitätsmaßstäbe wieder zurechtzrücken.
Vor einem Jahr waren die Initiatorinnen des #Aufschrei begehrte Heldinnen. Heute beschweren sie sich noch immer über Sexismus und schweinische Witze - aber exklusiv für ihre Filterbubble. Den Diskurs überlassen sie anderen.
Die Zerrissenheit zwischen westlichen Normen und sowjetischen Idealen ist präsenter denn je. Im Jahr 25 nach dem Mauerfall bleibt sie ein gesamteuropäisches Thema. Das zeigt eine Konferenz in Breslau.
Scheinnachrichten verbreiten sich im Internet sekundenschnell. Warum wollen wir sie so gerne glauben?
Jimmy Wales, Gründer der Onlineenzyklopädie Wikipedia, engagiert sich bei einem Mobilfunkanbieter. Ein Teil der Erlöse soll an wohltätige Zwecke fließen.
Alain Ducasse, der Star der Sterne, arbeitet ohne Rast an seinem Mythos. Die Küche überlässt der Chef seinen Schülern.
Kluftingers dritter Fall führt ihn auf den Grund eines unheimlichen Gewässers - und ins Innerste seiner Seele. Das ist zwar nicht sonderlich aufregend, aber auf eine fast gemütliche Weise unterhaltsam.
Google und Co. profitieren auch von deutscher Pionierarbeit. Im Wettstreit um die automatische Strukturierung unseres Wissens sollte die europäische Forschung nicht nur Zuschauer sein.
Sie war Gründungsmitglied des Demokratischen Aufbruchs und kämpft bis heute für Freiheit und Gerechtigkeit gleichermaßen: Ein Gespräch mit der Bürgerrechtlerin und Autorin Daniela Dahn.
Die Wikimedia-Stiftung geht gegen Autoren der Online-Enzyklopädie vor, die für Einträge im englischsprachigen Teil Geld kassiert haben könnten.
Leo Fischer hat fünf Jahre lang in Frankfurt das Magazin „Titanic“ geleitet und dabei gezeigt, dass man mit pubertärem Humor die beste Satire macht. Jetzt hört er auf.
Nach Franz Werfel schreibt der in Rumänien umstrittene Politiker Varujan Vosganian mit dem „Buch des Flüsterns“ die Geschichte der Armenier fort. Der meisterhafte Roman überzeugt nicht nur literarisch, er ist auch ein Dokument des Erinnerns.
Ein neues Geschäftsmodell setzt auf die Verbindung sozialistischer und kapitalistischer Elemente, um den Kunden zum Geld ausgeben zu bewegen. Das Private wird zum Glücksspiel des Geschäftlichen.
Lautstark verkündet der Milliardär Klaus-Michael Kühne seit Wochen, wie der HSV zu retten sei. Und verspricht, wenn man ihm folgt, 25 Millionen Euro. Das kann er nicht ernst meinen.
In Hamburg entdeckt eine kleine Galerie das Vermächtnis des Gebrauchsgrafikers Walter Wenger wieder. Es ist magisch.
Lehrer gehen heute wie selbstverständlich davon aus, dass Eltern ihre Kinder nachmittags beim Lernen coachen. Aber es gibt auch Schüler, die keine Personal Trainer haben. Sie verlassen die Schule mit großen Lücken.
Das Internet prägt auch das Reisen. Viele Urlaube werden online gebucht. Warum aber tun sich die Leute nur so schwer, im Netz auch davon zu berichten? Wo bleiben die Reiseblogger?
Die Nutzer des Onlinelexikons Wikipedia können auf immer mehr Artikel zugreifen. Doch die Zahl der Autoren ist in den vergangenen fünf Jahren geschrumpft. Dagegen will Wikipedia nun vorgehen.
Die Selbstbestimmung über Daten, die uns vorhersagbar machen, droht rasant beseitigt zu werden. Die Datenausbeutung durch Ökonomie und Geheimdienste kann die Politik nicht länger ignorieren.
Gottfried Wilhelm Leibniz, laut Wikipedia „universaler Geist seiner Zeit“ und ein Vordenker der Aufklärung, wurde am 1. Juli 1646 in Leipzig geboren.
Frankfurt, 12. JuniDer Mittwoch war erst eine Stunde alt, als der Wikipedia-Nutzer“Raestaman“ zeigte, worin ein Vorteil und ein Nachteil der größten ...
Argentinien und Uruguay, die Länder des Tangos, sind uns ferner gerückt im vergangenen Jahrhundert. Verkörpert ihr Tanz die Unfassbarkeit des Begehrens?
Politiker, die ihr Studium abgebrochen haben, empfinden das als Makel. Sie löschen die Angaben im Internet oder legen sich seltsame Berufe zu. Konservative wollen nicht darüber sprechen - andere scheinen fast darauf gewartet zu haben.
Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten hat eine neue Internetseite gestaltet, die ausführlich über Integrationsangebote und -politik informieren sowie
Die Stiftung hinter dem beliebten Online-Lexikon Wikipedia muss auf Führungssuche gehen. Die langjährige Geschäftsführerin Sue Gardner will sich zurückziehen.
Es ist der Fluch der Moderne: Ein Daten-Tsunami überrollt die Wissenschaften. Beispiel Biomedizin. Sie ist in digitalen Nöten. Hilfe? Einen Plan gibt es schon.
Mit „Hilda“ von Luke Pearson hat sich der Reprodukt Verlag die charmanteste Comicserie der letzten Jahre gesichert. Er steckt sie in sein neues Kinderprogramm, aber da wird sie auch viele erwachsenen Leser finden.
Wenn man die Dinge gar nicht mehr fassen kann, hilft stets das Online-Lexikon Wikipedia: Zum Beispiel dann, wenn der Umweltminister von einer Billion redet.
Der Januar steht ganz im Zeichen Ludwigs II., jedenfalls hat die Gemeinschaft von Wikivoyage den Bayernkönig zum „Reisethema des Monats“ gekürt.