Freie Lizenzen für das Gemeinwohl
Ist es nicht gerechtfertigt, dass Wikimedia auf die Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender zu greifen will? Wir denken, wir haben gute Gründe. Ein Gastbeitrag.
Ist es nicht gerechtfertigt, dass Wikimedia auf die Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender zu greifen will? Wir denken, wir haben gute Gründe. Ein Gastbeitrag.
Wikimedia plant die Kommerzialisierung ihrer Inhalte. Zugleich betreibt die Organisation heftiges Lobbying, um an hochwertige Gratis-Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender zu kommen. Das ruiniert die Filmschaffenden.
Sie schlug mit dem Schuh auf den Tisch: Das Frankfurter Museum Angewandte Kunst erinnert an Annaliese Ohm – die sich knallhart und voller Charme in einer Männerwelt behauptete und für ihre Vision eintrat.
China verhindert, dass Wikimedia als Beobachter der UN-Organisation für geistiges Eigentum zugelassen wird. Die Machtdemonstration richtet sich gegen Taiwan.
Natürlich weiß Wikipedia mehr über die Nachtigall als alte Enzyklopädien. Aber wer wirklich ins Schwärmen kommen will, muss Dichter und Gelehrte befragen.
Zwanzig Jahre Online-Enzyklopädie: Im Dokumentarfilm „Wikipedia – Die Schwarmoffensive“ wagt María Teresa Curzio eine kritische Bestandsaufnahme.
Youtube und die Sozialen Medien können radikale Meinungen verstärken. Doch die vom Videoportal verwendeten Empfehlungsalgorithmen stehen offenbar zu Unrecht im Ruf, extremistische Haltungen zu verstärken.
Das E-Book galt einst als größte Gefahr für die Buchbranche. Doch nicht mal die Pandemie konnte ihm zum Erfolg verhelfen. Über einen Markt, an dem sich das Digitale einfach nicht durchsetzen will.
Viele zweifelten an Taktik und Aufstellung von Joachim Löw. Doch beim 4:2 gegen Portugal zeigt die DFB-Elf mitreißenden Fußball. Dass der Plan des Bundestrainers aufgeht, liegt vor allem an einem ungleichen Duo.
Birgit Minichmayr ist eine der besten deutschsprachigen Schauspielerinnen. Seit Kurzem singt sie auch. Ein Gespräch über ihr Shakespeare-Album und die Arbeitsbedingungen am Theater.
Das Luf-Boot ist das ethnologische Prachtstück des Humboldt-Forums. Angeblich wurde es, wie die meisten Objekte der Berliner Südsee-Sammlung, auf faire Weise erworben. Der Historiker Götz Aly zeigt, dass das nicht stimmt.
In der Nähe von Donezk stirbt ein Junge und die russischen Staatsmedien nutzen den Vorfall, um ihre ganz eigene Geschichte darum zu stricken. Westlichen Medien wird die Berichterstattung erschwert.
Anyone for tennis? Von Begegnungen mit gemütlichen Pensionären und schmierigen Betrügern, Kriegsveteranen und Amateurhistorikern sowie Gerd Müller in den Courts von Florida.
Frauen in der Politik kleiden sich häufig wie ihre männlichen Kollegen. In dieser Woche haben einige gezeigt, dass es auch anders geht. Die Kolumne Modeerscheinung.
Der FC Schalke 04 wollte sich mit der Suche Zeit nehmen – nun geht es doch schnell. Nur zwei Tage nach der Trennung von Gross präsentiert das Schlusslicht seinen fünften Trainer der Saison.
„Ein Like ersetzt keine normale menschliche Interaktion“, sagt der Gründer der Online-Enzyklopädie Jimmy Wales. Und fällt ein harsches Urteil über die Sozialen Medien.
Auf Wikipedia gibt es immer mehr Artikel – aber immer weniger Ehrenamtliche, die das Geschaffene pflegen. Missionarische Vielschreiber können so wild die Wahrheit manipulieren.
Ein Start-up aus Israel will mit neuer Technik die Batterien von Elektroautos so schnell vollmachen wie einen Benzintank. Daimler und BP haben schon investiert.
Friedrich Curtius ist ein Mann, der nichts dem Zufall überlässt. So ist er noch aus jeder Krise, die den Deutschen Fußball-Bund schwächte, stärker hervorgegangen. Jetzt steht er ganz oben. Aber was will er dort?
Als Teenager eroberte er mit Tokio Hotel die Welt, nun blickt Bill Kaulitz mit einem Buch zurück. Ein Gespräch über eine Kindheit in Armut und eine Karriere außer Kontrolle.
Die Covid-19-Hoffnung wäre ohne die fetthaltige Hülle kaum denkbar gewesen: Über die Geschichte der Vesikel und die Metaphorik der „Lipid-Nanopartikel“.
Der DFB beauftragt einen Dienstleister, den Wikipedia-Eintrag von Generalsekretär Friedrich Curtius zu bearbeiten. Das sorgt für Kritik. Nun bittet der Verband um Entschuldigung, sagt aber nicht genau, warum er den Auftrag überhaupt erteilte.
Alle Welt ist im Bitcoin-Rausch. Dabei gibt es eine Alternative, die viel interessanter ist: Ether. Doch was macht die Digitalwährung so besonders?
Wikipedia entstand vor zwanzig Jahren. Es verschrieb sich der „Befreiung des Wissen“ und wurde zu einer der am meisten genutzten Websites. Doch nun wird das Projekt von seinem eigenen Erfolg eingeholt.
Die Wikipedia feiert ihren zwanzigsten Geburtstag. Aber nicht alle bejubeln das Internetlexikon. Manche sprechen auch von einer „toxischen Diskussionskultur“.
Immer wieder geraten Politiker wegen Schummeldissertationen unter Druck. Aber auch Schreiber von Bachelor-Arbeiten bewegen sich oft auf einem schmalen Grat.
Coros bringt eine verblüffend gute Fitnessuhr für relativ günstige 200 Euro auf den Markt. Neben der Pace 2 haben wir auch einen Blick auf das Topprodukt des Start-ups geworfen, die 600 Euro Vertix.
Die Flut an Expertenmeinungen, die noch dazu krass abweichen können, überfordert viele. Wem soll man glauben, wenn die Wissenschaft vielstimmig auftritt? Eine Checkliste für Laien. Ein Gastbeitrag.
Selbstlos und aufopferungsvoll: Daniel Theis entwickelt sich bei den Boston Celtics zum wichtigen Faktor. Der zurückhaltende Deutsche bekommt nun endlich auch die verdiente Anerkennung.
Immer mehr belarussischsprachige Intellektuelle unterstützen die Aktivistin Swetlana Tichanowskaja als Präsidentschaftskandidatin. Sie hoffen auf eine neue Sprachenpolitik in Belarus.
In der langen Geschichte des Sexspielzeugs mischen sich Dichtung und Wahrheit – besonders wenn es um Heilmethoden der Hysterie geht: Ein Kapitel ist so skandalös wie falsch. Obwohl sogar ein Hollywood-Streifen darüber gedreht wurde.
Ein kulinarisches Wikipedia: Ferran Adrià und sein Team von Experten erläutern alle Facetten rund ums Kochen in fachlicher und historischer Breite.
Das Schlagwort von der „neuen Normalität“ macht die politische Corona-Runde. Damit werden Ausnahmen zur Norm erhoben. Warum sagt man nicht einfach „neue Wirklichkeit“?
Der Deutsche Rat für Public Relations rügt Wikipedia Deutschland. Dem Online-Lexikon mangele es an Transparenz, Absender seien nicht ausreichend gekennzeichnet, lautet der Befund.
Von der Hölle, wenn einem etwas auf der Zunge liegt, das nicht weggeht: „Reply All“ erzählt die Geschichte eines rätselhaften Ohrwurms. Und birgt auch eine Form der Ansteckungsgefahr.
Neueste Recherchen belegen, dass Alfred Bauer, der erste Direktor der Berlinale, ein eifriger SA-Mann und Funktionär der NS-Filmindustrie war. Die Enthüllungen beschädigen das Filmfestival empfindlich.