Wir, das Bücherregal, Twitter und mein mentales Exoskelett
Google leitet den großen Internetseiten in Deutschland 30 bis 80 Prozent ihrer Nutzer zu. Der Aufschwung vieler Seiten in den vergangenen Jahren beruht allein auf einer geschickten Anpassung an den Google-Algorithmus.
Würde man auf der Strasse fregen, was man verstaatlichen sollte, kämen vermutlich Antworten wie : Banken. Kunstsammlungen von Steuerhinterziehern. Das Parteivermögen der NPD. Springer. Privatfernsehen. Atomreaktoren. Und was wird verstaatlicht? Die Autoindustrie, die damit zur neuen Staatsbahn heruntergewirtschaftet wird. Heute sind Autos vom Staat subventioniert und sehen aus wie Opel, früher waren sie dagegen pleite und ausgesprochen schön. Heute wollen Politiker mitreden, früher hatten Dichter etwas zu sagen. Ein Systemvergleich.
Google hat den PageRank, ein wichtiges Kriterium für die Bewertung der Internetseiten, angepasst. Unter den Medienseiten können FAZ.NET und Sueddeutsche.de ihren Wert auf 8 steigern.
Während einige Verlage noch gegen Google News Stimmung machen, tun andere Medienhäuser alles dafür, bei Google möglichst weit oben angezeigt zu werden. Doch alle Tricks der Suchmaschinenoptimierer helfen am Ende nur wenig, wenn die Inhalte nicht gut sind.
Der Suchmaschinenprimus hat den Page Rank aktualisiert, der wesentlich darüber bestimmt, ob eine Seite oben in der Trefferliste auftaucht. Daneben bestimmen aber 200 weitere Kriterien über die Plazierung. [UPDATE]
Google, Microsoft und United Internet haben ihre Reichweite im Juli weiter ausgebaut, während T-Online, Yahoo und Wikipedia verloren haben. Die größten Zuwächse erreichte Dooyoo.
Journalisten nutzen gerne Google und Wikipedia, aber selten Blogs.