Unzulässiger Menschen-Vergleich
Die Forschungsfreiheit siegt vor Gericht - vorerst: Die Behörde, die vor vier Jahren Versuche eines Bremer Hirnforschers an Affen nicht genehmigte, hätte nicht selbst ethisch abwägen dürfen.
Die Forschungsfreiheit siegt vor Gericht - vorerst: Die Behörde, die vor vier Jahren Versuche eines Bremer Hirnforschers an Affen nicht genehmigte, hätte nicht selbst ethisch abwägen dürfen.
Rauchen in der Schwangerschaft hinterlässt möglicherweise Spuren im Erbgut, die sich noch auf die Enkel auswirken. Das legen Untersuchungen amerikanischer Wissenschaftler nahe.
Arzneimittelfirmen kommen ohne Tierversuche nicht aus. Eine neue Chemie-Richtlinie kann die Zahl „verbrauchter“ Tiere steigen lassen. Abhilfe soll jedoch ein Frankfurter Forschungsprojekt schaffen.
Aus der Vorhaut von Kindern entwickelt eine Maschine des Fraunhofer-Instituts vollautomatisch künstliche Haut zu Testzwecken für die Pharma- und Kosmetikindustrie.
In Universitäten gibt es Tierversuche, vor allem in der Forschung. Das sei nötig, sagt ein Pharmakologe. Werden Tiere aber auch für die Lehre „verbraucht“, ist der Protest besonders groß.
Nicht nur Forscher nutzen Versuchstiere. Auch Studenten der Biologie, Veterinärmedizin und Pharmazie lernen direkt am lebenden oder toten Objekt. Astrid Schmidt kämpft gegen Tierversuche in der universitären Lehre. Sie will zeigen, dass es auch Alternativen gibt.
rike. BERLIN, 17. August. Während die Bundesregierung große Fortschritte im Tierschutz sieht, kritisierte die Opposition am Mittwoch unter anderem, dass die Zahl der Tierversuche seit 2005 deutlich gestiegen sei.
Ein Eiweiß aus der Augenlinse schützt das Hirngewebe nach einem Schlaganfall. Je höher der Blutspiegel des Proteins „Cryab“, desto weniger verheerend die Folgen für den Patienten. Eine Chance für die Schlaganfalltherapie?
Deutsche Forscher arbeiten an der „Anti-Onko-Maus“: Ihnen ist es gelungen, Schalter in das Erbgut von Labortieren einzubauen, mit deren Hilfe die Aktivität des Enzyms PLK heruntergedimmt werden kann. PLK gilt als Schlüsselmolekül der Krebsentstehung.