Persönlichkeitsrecht für Meereis?
Ein Regenwald, ein Berg und einige Flüsse haben bereits Persönlichkeitsrechte. Braucht das Eis in der Arktis das auch?
Hajo Eicken ist der neue Chef des Alfred-Wegener-Instituts. Im Interview erzählt er, wie er die Polarforschung verbessern will, wie die US-Regierung diese beeinträchtigt – und ob er lieber Labskaus oder Inuit-Eiscreme isst.
Ein Regenwald, ein Berg und einige Flüsse haben bereits Persönlichkeitsrechte. Braucht das Eis in der Arktis das auch?
Donald Trump, der den „Klima-Kult“ geißelt, sollte einfach mal seinen Kühlschrank abtauen, um die Schmelzvorgänge auf unserem Planeten richtig einschätzen zu lernen.
Trumps Drohung Grönland zu annektieren, war ein Schock für die NATO. Jetzt beginnt sie einen neuen Einsatz zur Überwachung der Arktis. Das Signal: Das Bündnis steht zusammen.
Der Generalsekretär hat die NATO noch einmal vor Trump gerettet. Die anderen Europäer sollten nun alles dafür tun, dass die neue Mission in der Arktis ein Erfolg wird.
Die Amerikaner haben schon im Kalten Krieg große Pläne für Grönland verfolgt. Die Hinterlassenschaften eines Atomkraftwerks unter dem Eis zeugen davon.
Der Sicherheitsexperte Carlo Masala erwartet ein Ende der NATO, „so wie wir sie kennen“, und dass eine „neue Weltordnung“ bald in Gänze sichtbar werde.
Stürme, Wärme im Winter, Eiskrusten auf dem Schnee – der Klimawandel bringt das Wetter in der Arktis aus dem Takt. Was das für die Ökosysteme bedeutet.
Arktische Meeressäuger sind Spezialisten für schwankende Umweltbedingungen. Biologin Kit Kovacs über die ungewisse Zukunft der Tiere.
Die EU will infolge des Streits um Grönland in der Arktis künftig mehr Präsenz zeigen. Ratspräsident Costa betont nach einem Sondergipfel, die EU werde sich gegen jede Form von Nötigung verteidigen.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird weiter große Weltpolitik gemacht: US-Präsident Trump und NATO-Generalsekretär Rutte einigen sich in Sachen Grönland. Und Selenskyj, Präsident der Ukraine teilt kräftig gegen Europa aus.
Der amerikanische Präsident lobt die „ultimative“ Einigung zu Grönland. Aber was genau sie umfasst, bleibt nebulös.
US-Präsident Trump gab eine vorläufige Einigung mit der NATO über die Arktis bekannt. Er kündigte an, deshalb auf die angedrohten Strafzölle gegen europäische Länder zu verzichten.
US-Präsident Donald Trump verkündet die Einigung auf einen Rahmen für eine zukünftige Grönland-Vereinbarung und verzichtet auf Strafzölle zum 1. Februar. Witkoff und Kushner wollen mit Putin sprechen. Und im Kino geht es um Shakespeares Familiengeschichte. Der F.A.Z. Frühdenker.
Kopenhagen verstärkt seine Truppen in Grönland. Offiziell geht es um Sicherheit in der Arktis. Doch die Militärpräsenz soll auch den Preis für eine Invasion hochtreiben.
Die Sicherheit Europas, des Atlantiks und der Arktis liegt nach Ansicht des NATO-Generalsekretärs auch im Interesse Washingtons. Polens Präsident Karol Nawrocki lobt Trumps Beitrag zur verteidigungspolitischen Revitalisierung Europas.
Angesichts der Grönland-Drohungen von US-Präsident Donald Trump reist der britische Verteidigungsminister nach Kopenhagen. Er will einen verstärkten Einsatz europäischer Staaten in der Artiks besprechen.
Kanadas Premierminister Mark Carney ruft in Davos die Mittelmächte zur Zusammenarbeit auf. Eine zunehmende Isolierung von der Weltwirtschaft werde mit Kosten einhergehen.
Nach Trumps Zolldrohungen reagiert die EU. In Davos beginnt das Weltwirtschaftsforum. Und: In London startet der dritte Prozess von Prinz Harry gegen die Boulevardmedien. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die EU-Spitzen warnen Washington vor einer „gefährlichen Abwärtsspirale“. Einige bezweifeln die Gültigkeit des Zollabkommens mit den USA.
Donald Trump kündigt im Konflikt um Grönland Zölle gegen acht europäische Staaten an. Heute berät die EU. Die US-Demokraten sprechen von törichten Zöllen und wollen den Präsidenten stoppen.
Dänemarks Versuch, die Krise auf diplomatischem Wege zu lösen, scheint gescheitert. Die anderen nordischen Staaten solidarisieren sich.
Der US-Präsident will die Insel unbedingt: für Amerikas Raketenabwehr – und wegen der Bedrohung durch chinesische und russische Schiffe. Ganz unrecht hat er damit nicht.
Die Bundeswehr schickt ein Dutzend Soldaten nach Grönland – eine Mischung aus Symbolik und Eigeninteresse. Auch Frankreich beteiligt sich an der Mission, dänische Soldaten bilden eine Art Vorhut.
Jahrzehntelang kamen aus Autos bleihaltige Abgase. Das ist heute noch messbar – an den entlegensten Orten der Erde.
Der US-Präsident prüft harte Optionen gegen Iran und schließt eine Militäroperation nicht aus. Marine Le Pen kämpft vor Gericht gegen einen Wahlausschluss. Und Deutschland ist um einen Streamingdienst reicher. Der F.A.Z.-Newsletter.
Außenminister Wadephul wirbt in Washington für eine NATO-Strategie für Grönland, die Finanzminister der G 7 beraten über Chinas Rohstoff-Dominanz. Und: Friedrich Merz geht auf Tuchfühlung mit Narendra Modi.
Großmächte ringen im Polargebiet um Einfluss. Bereits vor Trumps Forderung nach Grönland haben sich dort auch Russland und China in Stellung gebracht.
Im Nordatlantikrat weisen die Verbündeten die Grönland-Drohungen zurück. Einige fordern eine neue Arktis-Mission. Von Teilnehmern erfuhr die F.A.Z., wie die denkwürdige Aussprache verlief.
Der amerikanische Präsident will Grönland, und die Dänen sind schockiert. Ganz unschuldig ist Kopenhagen an der Entwicklung jedoch nicht.
Der französische Autor Charles Derennes begab sich 1907 auf die Spuren von Jules Verne und schrieb den Roman „Ungeheuer am Nordpol“, der nun in deutscher Erstübersetzung vorliegt. Können wir daraus lernen?
Seit Jahren geben seltsame Krater in Westsibirien Rätsel auf. Nun glauben norwegische Geoforscher die Ursache gefunden zu haben. Sie machen Erdgas unter den Dauerfrostböden, aber auch den Klimawandel verantwortlich.
Präsident Stubb kündigt eine Vereinbarung mit Trump an. Einem Bericht zufolge soll die Zahl der schweren Eisbrecher in Amerika mit Hilfe Finnlands drastisch steigen.
Die „Scenic Eclipse“ ist eine Yacht mit der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe. Auf ihrem Weg von der Antarktis in die Arktis dreht sie auch ein paar Runden in wärmeren Gefilden.
Arktis und Antarktis haben seit ihrer Entdeckung nicht nur Forscher begeistert, sondern bald auch das Interesse von Militärs und Managern geweckt. Heute blicken Klimaschützer und Politiker immer stärker auf die Region, wie unsere Chronik zeigt.
Lange galt der arktische Raum als befriedete Zone. Das ist vorbei. Moskau ist ausgeschert, die NATO hat Nachholbedarf. Nun zeigt sich erstmals die deutsche Marine in der Region.
Trump will die Arktis beherrschen. Dafür braucht er rasch sehr viele Eisbrecher. Das kleine Finnland, bei Eisbrechern Weltspitze, könnte sie liefern.