Weniger Tierversuche in Hessen
Noch immer sehen viele Wissenschaftler Experimente an Ratten, Affen oder Schweinen als ein notwendiges Instrument für ihre Forschung. In Hessen sinkt die Zahl der Tierversuche jedoch.
Noch immer sehen viele Wissenschaftler Experimente an Ratten, Affen oder Schweinen als ein notwendiges Instrument für ihre Forschung. In Hessen sinkt die Zahl der Tierversuche jedoch.
Tierversuche sind für viele Forscher unverzichtbar. Auf Mauritius hat man daraus ein großes Geschäft gemacht. Einblicke in den Affenhandel.
Ob Abgasbetrug, Tierversuche oder Kartellvorwürfe: VW kommt aus den Skandalen nicht raus. Trotzdem fährt der Konzern einen Rekordgewinn ein. Wie kann das sein?
In der antiken Stadt Hieropolis, berühmt für ihre heißen Quellen und tödlichen Dämpfe, wurde vor zweitausend Jahren der Eingang zum Totenreich vermutet. Ein Wissenschaftler hat das Geheimnis gelüftet.
Unser Sicherheitsbedürfnis ist gestiegen, doch viele Innovationen werden erst an Tieren getestet. Das steht im krassen Gegensatz zu der zunehmenden Tierliebe. Wie kann dieser Konflikt gelöst werden?
Volkswagen zieht weitere Konsequenzen aus den umstrittenen Abgasversuchen mit Affen: Der Autohersteller stellt alle Forschungsprojekte auf den Prüfstand – auch die mit hunderten Hochschulen auf der ganzen Welt.
Das Gemüt wird unendlich schwer beim Anblick von Versuchsäffchen. Wissenschaftler hingegen halten Tierversuche aus. Der Unterschied im Umgang hat viele Ursachen.
Deutsche Autobauer wie VW oder Daimler ließen Affen stundenlang Abgase einatmen, um zu zeigen, dass die Gase sauber sind. Auch in anderen Branchen wie der Pharmazeutik werden Tests an Tieren gemacht. Muss das noch so sein?
Zehn Affen müssen stundenlang Abgase einatmen, und Mäuse nehmen unsere Medikamente: Ist das grausam und unnötig, oder geht es gar nicht anders?
Ein geheimer Laborbericht enthüllt: Die Abgasversuche an den Affen waren doch schädlich. Und: Es wussten wohl mehr hochrangige Manager von den Versuchen als gedacht. Daimler zieht daraus jetzt Konsequenzen.
Der Konzern will untersuchen, was mit den Affen geschehen ist und wie es ihnen heute geht. Die Grünen machen die Affäre zum Thema im Bundestag.
In Deutschland ist jedes 2000. Versuchstier ein Affe. Die ethischen Kriterien sind höher als in den Vereinigten Staaten. Haben VW und Co. deshalb ihre Tests nach Übersee verlagert?
VW hat sich unterdessen für Abgasversuche an Tieren entschuldigt. Niedersachsens Wirtschaftsminister und VW-Aufsichtsrat nennt diese unentschuldbar. Der Betriebsratschef des Konzerns fordert Aufklärung und Konsequenzen.
Weil Volkswagen die Auswirkungen von Abgasen an Affen testen ließ, erntet der Autobauer scharfe Kritik – auch von Niedersachsens Ministerpräsident Weil. Nun entschuldigt sich der Konzern.
An rund 2,8 Millionen Tieren haben Wissenschaftler 2016 Versuche gemacht. Kritiker halten viele Experimente für unnötig – und die Statistik für geschönt.
In Berlin entsteht ein Zentrum, das die Biomedizin zum Umdenken auffordert. Die Initiatoren sprechen von einem Systemwechsel. Wie weit kann die Forschung auf Tierexperimente verzichten?
Sanofi in Frankfurt und Fraunhofer erproben ein mögliches Antibiotikum im Tierversuch - die Entwicklung braucht Zeit. Hersteller hadern mit Rabattverträgen und Preiserhöhungsverbot.
Haben Tierversuchsgegner die Moral auf ihrer Seite? Nicht, wenn gezielt manipuliert wird. Der traurige Fall des Hirnforschers Logothetis zeigt: Ein Umdenken ist dringend geboten. Ein Gastbeitrag.
Seit Matthias Beckmann die erste Transplantation einer Gebärmutter in Deutschland plant, rufen ihn jede Woche drei Frauen an. Der Arzt sagt: Familienplanung mit einem fremden Organ funktioniert - und ist ethisch okay.
Die Gentechnik treibt die Zahl der Tierversuche weiter in die Höhe. Warum das keine moralische Kapitulation der Wissenschaft ist, sondern eine überfällige Erkenntnis dahinter steckt.
Die Apollo-Astronauten flogen zum Mond und wurden berühmt – doch einige könnten einen hohen Preis dafür gezahlt haben. Hat die hohe Strahlung ihren Herzen geschadet?
In Hessen soll es weniger Tierversuche geben. Bildungsminister Boris Rhein will die Zahl der Tiere in den Laboren „spürbar senken“. Dafür fließt Geld in zwei Professuren.
Über Tierversuche sprechen Forscher nur ungern. Hessen will solche Experimente per Gesetz einschränken und die Berichtspflichten verschärfen. Das gefällt nicht jedem.
Viele Menschen fragen sich, ob die Versuche an Tieren noch sein müssen. Tatsächlich löst sich das asymmetrische Verhältnis von Mensch und Tier auf. Doch ein Forschungsverzicht würde vor allem die Solidarität mit anderen Menschen in Frage stellen. Ein Kommentar.
Am Montag wird in Brüssel über ein Ende der tierexperimentellen Forschung debattiert. In der F.A.Z. warnen Nobelpreisträger mit einem Offenen Brief vor dem Ausstieg.
Ein sogenannter Multi-Organ-Chip könnte in Zukunft viele Tierversuche ersetzen: Er simuliert die komplexen Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper. Die Ergebnisse scheinen sogar aussagekräftiger als Tierexperimente zu sein.
Ein Antibiotikum, das Bonner Wissenschaftler entdeckten, weckt große Hoffnungen: Die Substanz vernichtet MRSA-Keime und könnte jahrzehntelang wirken, bevor die Bakterien sie so überlisten, wie sie es mit vielen gebräuchlichen Antibiotika schon geschafft haben.
Im Franz-Groedel-Institut in Bad Nauheim sollen laut Peta jahrelang und systematisch illegal Tierversuche stattgefunden haben. Doch zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung kam es nie.
Es ist ein klassisches ethisches Dilemma. Um die Funktionsweise des Lebens besser zu erforschen, wird Leben beeinträchtigt oder zerstört. Warum Tierversuche in der Grundlagenforschung leider unverzichtbar sind. Ein Gastbeitrag.
Der Vorsitzende der Senatskommission für Tierexperimentelle Forschung der DFG Gerhard Heldmaier im Gespräch.
Tierversuche hatte die Arznei schon durchlaufen, aber an Menschen war sie noch nicht getestet: Zwei amerikanischen Ebola-Patienten wurde das nicht behördlich genehmigte Präparat ZMapp verabreicht. Ihr Zustand soll sich verbessert haben.
Vakzine gegen das Ebola-Virus, die sich noch im Tierversuchsstadium befinden, sollen bald an Menschen getestet werden. Die ersten Versuche könnten schon im September beginnen.
Brauchen wir Experimente an Tieren? Die Gegner meinen: Nein - und brechen nach dem Streit um die Bremer Affensuche eine ethische Schlammschlacht vom Zaun. Die Forschung duckt sich, denn sie weiß: Künftig braucht es wohl noch mehr Tierversuche.
Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt, dass die umstrittenen Tierversuche an der Bremer Universität genehmigt werden müssen - auch gegen die Proteste von Tierschützern.
Weit mehr als 100.000 Tiere im Jahr müssen in Hessen für Tierversuche herhalten. Die Grünen fordern deshalb eine Art Professur für Tierschutz. Forscher verteidigen hingegen die Experimente.
Einer gelähmten Patientin gelingt es, eine Armprothese mit Hilfe zweier Computerchips im Gehirn zu steuern. Und zwar fast so geschmeidig wie einen natürlichen Arm.