„Dies alles muss sofort beendet werden“
Die Regierung Netanjahu handelt nicht in unserem Sinn, wir Wissenschaftler sind schockiert. Ein Hilferuf des israelischen Akademiepräsidenten an die deutschen Freunde.
Die Trump-Kritikerin Christina Pagel dokumentiert die antidemokratischen und wissenschaftsfeindlichen Aktionen der US-Regierung im „Trump Action Tracker“.
Die Regierung Netanjahu handelt nicht in unserem Sinn, wir Wissenschaftler sind schockiert. Ein Hilferuf des israelischen Akademiepräsidenten an die deutschen Freunde.
Die scheidende Bundesregierung will die Zahl der Tierversuche reduzieren. An einer Strategie haben auch Wissenschaftler mitgearbeitet. Doch der Entwurf gefällt ihnen nicht.
Die Ökonomin Bettina Rockenbach ist neue Leopoldina-Präsidentin. Sie ist besorgt über den geringen Widerstand gegen Donald Trump in den USA und erklärt, wie sie Wissenschaft vermitteln will.
Mit fast 90 Jahren noch den Blick nach vorne: Heinz Riesenhuber, eine Legende im Wissenschaftsministerium, ist im Wahlkampfmodus. Sein Deutschland-Rezept für einen technologischen Durchmarsch.
Die USA streichen weltweit Förder- und Forschungsgelder. Das wirkt sich auch in Deutschland aus. Der Kinderkrebsforscher Stefan Pfister erklärt, warum seine Patienten wohl länger auf bessere Medikamente warten müssen.
Von Politik und Wissenschaft gehen derzeit unterschiedliche Signale zum Umgang mit China aus. Zuletzt stieg die Zahl der Visa für Forscher, gleichzeitig klagen Forschungsorganisationen über Hürden.
Die nächste Regierung hat viele Versäumnisse aufzuarbeiten. Doch die Parteiprogramme zur Wissenschaftspolitik gehen nicht über unverbindliche Versprechen hinaus.
Ein Hirnforschungsinstitut macht wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe Schlagzeilen. Es ist mit der Max-Planck-Gesellschaft assoziiert, zwei Milliardäre haben es gestiftet. Von zwei Direktoren hat es sich zuletzt getrennt.
Das MPI für ausländisches Recht und Völkerrecht wird 100. Gegründet im Ringen um die Folgen von Versailles, begleitete es nach 1945 die Rückkehr Deutschlands in die Staatengemeinschaft. Beim Festakt in Heidelberg zeigte sich aber auch ein Zielkonflikt.
Um weltweit bei KI und Biomedizin mitzuhalten, wurde zwischen Wien und Dresden eine Forschungsallianz geschlossen. Sie soll Innovationen ohne einen Einfluss durch die Industrie unterstützen.
Patrick Cramer ist Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Ein Gespräch über die Energie- und Mobilitätswende, Bürokratieabbau – und die Aufarbeitung der Coronapandemie.
Ein Bericht des Bundesrechnungshofes kritisiert den Umgang des Bundesforschungsministeriums mit der Max-Planck-Gesellschaft. Nun äußert sich deren Präsident.
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt untersucht, ob das dortige Regierungspräsidium in Bezug auf Tierversuche stärker hätte eingreifen müssen. Derweil wollen Versuchsgegner gegen Experimente an einem Frankfurter Forschungszentrum demonstrieren.
Wissenschaftliche Einrichtungen sind leichte Opfer für Cyberkriminalität. Es geht um Lösegeld, um Daten und um Rechenleistung. Die Institute versuchen, sich mit neuen Mitteln gegen die Kriminellen zur Wehr zu setzen.
Die meisten der für Versuche gezüchteten Tiere werden nicht genutzt, sondern getötet. Umstritten ist, ob dies strafbar ist – Staatsanwaltschaften prüfen dies derzeit, Forscher sind verunsichert.
Die Max-Planck-Gesellschaft schließt ihr Institut für Internationales Verfahrensrecht in Luxemburg. Es ist erst die vierte Schließung eines MPI im Ausland. Was ist der Hintergrund?
Das NOEMA-Interferometer in den französischen Alpen erlaubt Astronomen den Blick auf den kalten Kosmos und in die ferne Vergangenheit. Nach acht Jahren ist es nun fertiggestellt.
Sparen, wo es geht: Energiekrise und Inflation treffen die Spitzenforschung hart, Großprojekten drohen Stopps und Zwangspausen. Was deutsche Forschungsinstitute erwarten.
Der Fall Boivin zeigt, dass die Max-Planck-Gesellschaft mehr Mut zur Veränderung haben muss: weg von einer althergebrachten Direktorenherrlichkeit.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist einer der wichtigsten Akteure des deutschen Wissenschaftssystems. Der Historiker Patrick Wagner beschreibt ihre Entwicklung von der Notgemeinschaft zum Wachstumprojekt.
Eine Studie wirft neues Licht auf die Entstehung von Methan: Das Treibhausgas wird in jeglichen Lebewesen und somit auch vom Menschen gebildet. Die Produktionsrate hängt vom aktuellen Stresslevel ab.
Entsteht das Gas in allen Organismen?
Die genetische Entzifferung des Kartoffel-Genoms ist endlich vollbracht. Das bringt die gezielte Züchtung völlig neuer Sorten erstmals in Reichweite. Was deutsche Forscher nun planen.
Deutsche Wissenschaftseinrichtungen beenden nach dem Überfall auf die Ukraine im großen Umfang die Zusammenarbeit mit Russland. Das ist auch für die deutsche Seite schmerzhaft und stößt bei Putin-kritischen russischen Forschern nicht nur auf Beifall.
Wer mit dem Nobelpreisträger Benjamin List über Chemie spricht, lernt Arzneistoffe und den Zauber von Parfüm auf eine ganz andere Art kennen – und auf neue Weise schätzen.
Eine Frau muss ihren Posten als Direktorin räumen – und die Max-Planck-Gesellschaft sich jetzt gegen Vorwürfe verteidigen, sie würde die Betroffene ungerecht behandeln. Was bedeutet die Solidaritätswelle für die Ex-Direktorin?
Am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena wird die Direktorin abberufen – und ein ganz anderes Forschungskapitel aufgeschlagen.
Früher war der Nobelpreis an deutsche Forscher die Ausnahme, inzwischen triumphieren sie. Der Preis für die Klimaforschung zeigt: Um daraus richtig Kapital zu schlagen, wäre einiges dazu zu lernen.
Klaus Hasselmann ist ein Pionier der Klimaforschung. Aber nun macht ihn erst der Nobelpreis bekannt. Warum? Ein Gespräch mit seinem Kollegen Hans von Storch.
Die Infektionszahlen steigen seit einigen Tagen wieder deutlich. Was diese Entwicklung bedeutet und wie wir darauf reagieren sollten, erklärt die Max-Planck-Forscherin Viola Priesemann im Gespräch.
Die Reise nach Stockholm fällt aus. In diesem Jahr ergattern Virologen und Mikrobiologen aber mehr als einen Nobelpreis, das sollten wir feiern. Und was Corona nebenbei mit CRISPR zu tun hat, erklärt die Nobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier.
An vielen Orten Deutschlands wird an leistungsfähigen Quantencomputern gearbeitet, zum Teil in Zusammenarbeit mit großen IT-Firmen. Nun will auch das Land Niedersachsen einen solchen Wunderrechner bauen. 400 Wissenschaftler sind an dem Projekt beteiligt.
Das erste Bild vom Schatten des Schwarzen Lochs im Zentrum der Galaxie M 87 war 2019 eine wissenschaftliche Sensation. Jetzt haben sich die Astronomen des Event Horizon Telescope ältere Beobachtungsdaten angesehen. Sie konnten verfolgen, wie sich der helle Ring des Massenmonsters über mehrere Jahre hinweg verändert hat und zu funkeln scheint.
Mit Genanalysen will man mehr Licht in die Epoche der Völkerwanderung bringen. Keine leichte Aufgabe. Der Mediävist Patrick Geary zeigt die Grenzen, aber auch die Chancen der genetischen Geschichtsaufarbeitung auf.
Vor Barbados findet zu Zeit die bislang umfassendste Messkampagne der Atmosphärenforschung statt. Damit hofft man, der größten Unbekannten in den Klimamodellen ein Stück weit auf die Schliche zu kommen.
Künstliche Intelligenz, Big Data und hohe Rechenkapazitäten beflügeln zunehmend auch die Suche nach neuen Hightech-Werkstoffen. Das Ziel sind Materialien mit maßgeschneiderten chemischen und physikalischen Eigenschaften.