Fortsetzung des Forschungsberichts
Vor einem halben Jahrhundert entdeckte die Empirische Kulturwissenschaft, damals oft noch Volkskunde genannt, den Alltag. Ist dieses Interesse inzwischen selbst nur noch Routine?
Vor einem halben Jahrhundert entdeckte die Empirische Kulturwissenschaft, damals oft noch Volkskunde genannt, den Alltag. Ist dieses Interesse inzwischen selbst nur noch Routine?
In den kommenden Nächten gibt es Sternschnuppenströme am Himmel zu entdecken. Wo in Rhein-Main leuchten die Sterne am hellsten?
Annemarie Böhner gehört zu den knapp drei Millionen Deutschen, die noch nie das Internet genutzt haben. Vieles an ihrem analogen Leben schätzt sie – doch einiges stellt sie vor Herausforderungen.
Erstmals gibt es Daten über das Wahlverhalten von muslimischen Deutschen. Dass die AfD schlecht abschneidet, ist nicht verwunderlich. Trotz genereller Linkstendenz finden auch konservative Parteien Zuspruch.
Egal, wie die Menschen in den USA im November abstimmen: Die Macht der politisch hungrigen Tech-Industrie wird sich kaum vom verfassungsmäßigen Souverän abwählen lassen.
In Paris können Freizeitsportler erstmals auf der Strecke der ganz Großen laufen. Doch dem Marathon und Olympia droht eine Trennung – wegen des Klimas. Das wäre ein großer Fehler.
Zum sechzigsten Geburtstag des Wagenbach-Verlags stimmt dessen Leiterin Susanne Schüssler ein lautes Lied an. Neu aber ist der Wunsch nach noch mehr staatlicher Subvention.
Die Woche war geprägt von den Turbulenzen am japanischen Aktienmarkt und überraschte mit dem Geständnis des Varta-Haupteigentümers. Da lohnt ein Blick auf den Philosophen Diderot.
In Italien wechseln ständig die Regierungschefs. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will das ändern. Linke und Liberale kritisieren, dass ihr Amt zu viel Macht erhalten würde.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident ist noch nicht lange im Amt. Aber er will es länger bleiben – auch deshalb hat er einige Ratschläge für Kanzler Olaf Scholz.
Pulsierender Beat, mitreißende Battles, runde Bühne: Breaking ist vorerst nur in Paris im olympischen Programm zu finden. Es wird ein Spektakel um die B-Girls und B-Boys – wenn das Publikum mitspielt.
Die Einwohner der wohl berühmtesten klassischen Maya-Metropole hatten es offenbar verstanden, aus früheren ökologischen Fehlern zu lernen und nachhaltig mit ihrer Umwelt umzugehen. Warum ist ihr Gemeinwesen trotzdem kollabiert?
Wer ausgeht, ist sparsamer als früher. Wer Leute bewirtet, kämpft mit gestiegenen Kosten und mit der Arbeitsmoral. Das sagt der Gastronom und Präsident des Hotel- und Gaststättenverbands in Hessen Robert Mangold.
Jahrelang wurden die globalen Finanzmärkte von der amerikanischen Geldpolitik beeinflusst. Jetzt meldet sich Japan zu Wort.
Megatrends sind immer ein Thema an den Börsen. Nicht alle davon sind positiv. Ein Analyst widmet sich den Folgen negativer Megatrends.
Trotz erheblichen technischen Fortschritts steigt die Produktivität kaum. Das ist ein wichtiger Grund für das schwache Wirtschaftswachstum. Ein Gastbeitrag.
Ein Absturz, der kaum zu begreifen ist: Das Coronavirus kam und das endlose Leiden begann. Der Aufschrei der jungen Ärztin und Mutter Natalie Grams, die am Erschöpfungssyndrom leidet.
Die Zeit der Pandemie hat Spuren hinterlassen. Eine kritische Betrachtung des Umgangs der Politik mit der Öffentlichkeit ist notwendig. Ein Gastbeitrag.
Schmetterlinge im Haar, Ukulele am Rucksack und bunte Lieblingsfarben: So verkindlicht wie das Skateboarden ist keine anderen Sportart bei diesen Olympischen Spielen. Arisa Trew setzt die Maßstäbe.
Kinder- und Jugendliche sind auch in der reichen Stadt Frankfurt armutsgefährdet. Um dagegen etwas zu unternehmen, lädt die Stadt zur ersten Frankfurter Armutskonferenz ein. Der Schwerpunkt liegt bei Kinder- und Jugendarmut.
Ich sehe was, was du nicht siehst: Sam Knight erzählt die Geschichte des britischen Büros für Vorahnungen, das in den Sechzigern Visionen und Prophezeiungen sammelte.
Häufig sind monatelang gar keine Sonnenflecken zu sehen. Derzeit aber erscheinen viele gleichzeitig. Dahinter verbirgt sich ein wiederkehrendes Phänomen – das diesmal besonders stark ausgeprägt ist.
Fremdenfeinde haben erreicht, dass Wörter wie „Asylant“, „Ausländer“, „Remigration“ nicht mehr neutral gebraucht werden können. Kommt bald auch noch „Volk“ dazu?
Der Formalismus setzt unserer Sprache zu: Zum einen grassiert eine große Sorglosigkeit beim Ausdruck, zum anderen herrscht ein biedermeierlicher Privatmoralismus.
Eine Mumie mit schmerzverzerrter Mimik, scheinbar schlampig balsamiert: Seit Jahrzehnten gibt sie Archäologen Rätsel auf. Nun gibt es neue Erkenntnisse zu ihrem Leben – und womöglich qualvollen Tod.
China, Russland, Iran und Nordkorea – agressive Autokratien schüren Selbstzweifel im Westen. Völlig zu Unrecht, sagt der Ökonom Holger Schmieding. Und zeigt, warum sich der Westen vor Putin und Co. nicht fürchten muss.
Noch nie war die Entscheidung im Olympia-Sprint so eng, noch nie waren die Finalisten so schnell: Noah Lyles, vor drei Jahren in eine Depression gefallen, gewinnt Gold. Sein Vorsprung: weniger als ein Wimpernschlag.
Für den ökonomischen Wohlstand eines Landes bedarf es einer innovativen und flexiblen Wirtschaft in einem zuverlässigen und liberalen Rechts- und Ordnungsrahmen. Hierin besteht einer der großen Vorzüge der Demokratie.
Der Palliativmediziner Johannes Wüller begleitet Menschen in den Tod. Er erzählt, wie erfüllend diese Arbeit sein kann, was hilft, am Ende des Lebens loszulassen - und wie er sich seinen eigenen Tod wünscht.
Die Künstliche Intelligenz braucht immer mehr Rechenzentren. Deren Energieverbrauch wird zum Problem für die Stromnetze – und für die Klimabilanz der Technologiekonzerne.
Extremisten schüren die Gewalt in Großbritannien. Aber die Opfer der Bluttat von Southport haben ein Recht darauf, dass ihre Interessen nicht beiseitegeschoben werden aus Angst, das spiele Extremisten in die Hände.
Der Zusammenbruch der DDR ist Lehrstück und Mahnung zugleich. Als Sozialstaat geriet sie vor 1989 geriet sie auf die abschüssige Bahn, die sich ergibt, wenn die Zusagen sozialer Sicherheit und die Erfordernisse der wirtschaftlichen Effizienz zu weit voneinander abgekoppelt werden.
Kritik an Eltern, die ihre Kinder ständig mit dem Auto bringen
Literarische Vintage-Mode? Italienische Schriftstellerinnen der Vergangenheit erfreuen sich nicht nur im Ausland wachsender Beliebtheit, sondern werden auch in ihrer Heimat zunehmend wiederentdeckt.
Die Olympischen Sommerspiele in Paris zeigen: Die Deutschen können Mannschaftssport. Das ist Gold wert – auch für eine Gesellschaft, die nach Zusammenhalt sucht.
Anschnallen, jetzt geht’s mitten durch die pure Emotion: Anne Sauer schreibt eine Liebeserklärung an Taylor Swift und verliert sich dabei allzu oft in persönlichen Schilderungen und pseudo-feministischen Floskeln.