Des Pudels Kern
Editorial
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Emmanuelle Charpentier, die gefeierte Entdeckerin der Genschere Crispr-Cas, ist seit zehn Jahren eine Galionsfigur – auch für die deutsche Forschung. Auf der Nobelpreiträgertagung am Bodensee hat sie eine bittere Bilanz gezogen.
Astronomen scheint es gelungen zu sein, zum ersten Mal eine neue Form von Gravitationswellen nachzuweisen. Astrophysiker Michael Kramer erklärt, warum Pulsare dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben.
Dieser Autor beherrscht das Spiel mit Kolonialklischees: Matthias Polityckis begeisternder Abenteuerroman „Alles wird gut“.
Gisela Eckhardt hat in Frankfurt Physik studiert und später Bahnbrechendes für die Lasertechnik geleistet. In ihrem Testament hat sie die Goethe-Uni großzügig bedacht – trotz schlechter Erfahrungen in jungen Jahren.
Toni Morrisons grandiose Erzählung „Rezitativ“ spielt auf raffinierteste Weise mit den Vorurteilen der Leser. Jetzt erscheint das schmale Meisterwerk erstmals in deutscher Übersetzung.
Der Jüngste ist der Älteste: Erst zwei Personen wurden jenseits ihres neunzigsten Geburtstags in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste gewählt. Auf Annette Kolb folgt jetzt Jürgen Habermas.
Zum Auftakt ihres Landtagswahlkampfes betont die hessische FDP die Bedeutung der Wirtschaft
Warum der neue Roman des Literaturnobelpreisträgers J. M. Coetzee Weltliteratur ist – und „Der Pole“ trotzdem noch nicht auf Englisch erschien ist.
Ein zur Lebensbeschreibung geronnenes Gedicht: Marta Kijowska hat die erste deutsche Biographie der polnischen Literaturnobelpreisträgerin Wisława Szymborska vorgelegt.
Die SPD feiert ihren 160. Geburtstag und Robert Habeck gerät mit seinem Heizungsgesetz in Verzug. Außerdem bekommt ein argentinischer Mathematiker den Nobelpreis. Der F.A.Z.-Newsletter.
Gabriel Zucman stößt seit Jahren Debatten um Steuerflucht und Ungleichheit an. Jetzt hat er den wichtigsten Preis für junge Ökonomen gewonnen.
„Wir schaffen eine eigene Frauenwelt mit ähnlichen Anschauungen“: Die belarussische Literatur-Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch stellt auf der Leipziger Buchmesse einen Verlag vor.
Wenn es in Niederschlesien spukt und raunt, weiß man: Die Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat ein neues Buch geschrieben. „Empusion“ spielt mit dem „Zauberberg“ und wirft feministische Rätsel auf.
Was deutscher und britischer Kolonialismus in Ostafrika für Einzelne bedeuteten: Der Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah erzählt in seinem Roman „Nachleben“ von der Wirkung des Krieges über Generationen hinweg.
Feuerzungenrasch: Eine bibliophile Kassette gibt Einblick ins Werk des eigenwilligen und zeitenthobenen norwegischen Autors Tarjej Vesaas.
David Karoly ist einer der führenden Klimawissenschaftler Australiens. Nun wirft er den früheren liberal-konservativen Regierungen schwere Eingriffe in die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit vor.
Toni Morrison hat nur ein einzige, geniale Erzählung geschrieben. Jetzt erscheint sie erstmals auf Deutsch. „Rezitativ“ fragt, warum wir die einen Menschen für weiß und die anderen für schwarz halten.
Kenzaburo Oe war das literarische Gewissen Japans. In seinem Werk widerspiegelt sich die japanische Geschichte, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Atomunfall von Fukushima. Mit 88 Jahren ist der Literaturnobelpreisträger gestorben.
Mit seiner Kombination moderner Form mit traditionellen Materialien gewann David Chipperfield auch die Herzen von Traditionshütern. Jetzt wurde dem Briten die bedeutendste Architekturauszeichnung zuerkannt.
Das Regime in Belarus lässt Ales Bjaljazki und zwei seiner Mitstreiter für viele Jahre ins Gefängnis sperren. Die Bundesregierung spricht von einer „Farce“.
Das Regime in Belarus lässt Ales Bjalazki und zwei seiner Mitstreiter für viele Jahre ins Gefängnis sperren. Die Bundesregierung spricht von einer „Farce“.
Immer wieder fragt er, wer wir sind, wer wir waren, wer wir sein werden. Lange musste er warten, ehe ihm Anerkennung zuteilgeworden ist. Nun wird der Schweizer Schriftsteller Christian Haller achtzig Jahre alt.
Nun weiß man, dass Pablo Neruda vergiftet worden ist. Doch was bedeutet das für die Wahrnehmung des Dichters? Es gibt keinen besseren Moment, um Neruda aufs Neue zu hören und zu beherzigen, als jetzt. Ein Gastbeitrag.
Mechanismen des Machterhalts: Sasha Filipenkos Roman „Kremulator“ erzählt von dem Mann, der die Leichen der stalinistischen Säuberungen verbrannt hat.
Der Biologe Tim Hunt erhielt 2001 den Nobelpreis für seine Forschung zum Zellzyklus. Später sorgte er für einen Eklat, der weltweit für Aufregung sorgte. Diesen Sonntag wird der Biologe 80 Jahre alt.
Der 98-Jährige will nicht weiter im Krankenhaus behandelt werden. Stattdessen möchte er seine verbleibende Zeit zu Hause mit seiner Familie verbringen.
Das Land Hessen zeichnet die somalische Aktivistin Ilwad Elman aus, die sich für Opfer sexueller Gewalt und Frieden in ihrem Heimatland einsetzt. Sie hatte dafür auch den alternativen Nobelpreis erhalten.
Er hatte 1986 den ersten Hochtemperatur-Supraleiter entdeckt und dafür ein Jahr später bereits den Physik-Nobelpreis erhalten. Anfang Januar ist der Schweizer Physiker Alexander Müller gestorben.
Im Tigray-Krieg sind Hunderttausende Menschen getötet worden. Nach dessen Ende spürt Äthiopien die Folgen des Krieges gegen die Ukraine.
Annie Ernaux, die Autorin der Selbstbehauptung, erhält den Nobelpreis für Literatur 2022. In den Tagen der Verleihung in Stockholm hält die Kritik daran an. Mittendrin eine Preisträgerin als distanzierter Stargast ihrer eigenen Feier.
Saskia Bruysten kämpft mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus gegen die Armut. Ihr Berliner Unternehmen vergibt Kredite an Sozialunternehmen. Doch die Krise erschwert bisherige Fortschritte.
Postume Festschrift: Ein Sammelband über den Schweizer Verleger Egon Ammann lässt Autoren und Sympathisanten eines der wagemutigsten deutschsprachigen Literaturprogramme Bilanz ziehen.
Menschenrechtler aus Russland, der Ukraine und Belarus erhalten den Friedensnobelpreis. Die Ukrainerin Matwijtschuk sagt, Frieden könne nicht erreicht werden, indem ein angegriffenes Land seine Waffen niederlegt.
Annie Ernaux erhielt am Samstag den Literaturnobelpreis. Binnen vierzehn Jahren sind drei französische Schriftsteller damit ausgezeichnet worden, außer ihr Jean-Marie Gustave Le Clézio und Patrick Modiano. Was verbindet und was trennt sie?
An diesem Wochenende erhält die Menschenrechtsorganisation Memorial den Friedensnobelpreis. Zeitgleich macht die Frankfurter Allgemeine Zeitung Mitgründerin Irina Scherbakowa zur neuen Protagonistin der Kluge-Köpfe-Kampagne.