Friedensnobelpreis für Welternährungsprogramm
Das norwegische Nobelpreiskomitee begründete seine Entscheidung mit dem Kampf der UN-Organisation gegen den Hunger der Welt.
Das norwegische Nobelpreiskomitee begründete seine Entscheidung mit dem Kampf der UN-Organisation gegen den Hunger der Welt.
Mehr als 300 Kandidaten waren in diesem Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert. Die prestigeträchtige Auszeichnung erhält nun das Welternährungsprogramm für den Kampf gegen den Hunger in der Welt.
Angela Merkel berät mit Bürgermeistern über die Corona-Lage in den Großstädten. Greta Thunberg könnte den Friedensnobelpreis erhalten. Und Halle gedenkt dem Anschlag auf die Synagoge vor einem Jahr. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Lustbringend, nicht lehrreich: Der Literaturnobelpreis für die Dichterin Louise Glück würdigt eine Dimension der Weltsprache Englisch, die zwischen Twitter und Popsong schnell übersehen wird: ihre schillernde Kraft kultureller Erinnerungsstiftung in größter Modernität.
Der diesjährige Literaturnobelpreis geht an die US-Lyrikerin Louise Glück. In ihrer für viele Experten überraschenden Entscheidung erklärte die Schwedische Akademie in Stockholm, damit werde die "unverwechselbare poetische Stimme" der 77-Jährigen gewürdigt.
Nach den Preisen für Medizin, Physik und Chemie hat die Schwedische Akademie nun den Nobelpreis für Literatur vergeben. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr die Amerikanerin Louise Glück.
Was in der Begründung für den Chemie-Nobelpreis unerwähnt bleibt: Das Wissenschaftsdrama um die ersten genetisch veränderten Babys der Welt. Es handelt von einem Forscher, der keine Grenzen kannte. Ein Gastbeitrag.
Der diesjährige Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung der Gen-Schere markiert einen historischen Schnitt: Der Griff ins Erbgut wird Routine. Das weckt Hoffnungen und Erinnerungen. Einige davon sind zwiespältig.
Die Französin und die Amerikanerin haben die Genschere Crispr-Cas9 entwickelt: Ihre Forschung könne den Traum von der Heilung vererbter Krankheiten wahr werden lassen, teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.
Der diesjährige Nobelpreis für Physik würdigt die theoretische Erforschung Schwarzer Löcher und den Nachweis eines solchen Giganten im Zentrum der Milchstraße.
Unter den diesjährigen Physik-Nobelpreisträgern ist auch der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel. Wir haben nach der Bekanntgabe in Stockholm mit ihm gesprochen.
Die Proteste in Belarus konnten erst unter dem Schutz der vermeintlich schwächeren Frauen zu einer Massenbewegung anwachsen. Ihre Friedlichkeit und Kreativität sind zum größten Kapital der Regimegegner geworden.
Der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel ist einer der Gewinner des diesjährigen Nobelpreises für Physik. Er wird zusammen mit dem britischen Forscher Roger Penrose und der amerikansichen Wissenschaftlerin Andrea Ghez ausgezeichnet. Alle drei Preisträger gelten als Pioniere der Forschung zu Schwarzen Löchern.
Der Nobelpreis für Physik geht zur einen Hälfte an Reinhard Genzel aus Bayern und Andrea Ghez aus den Vereinigten Staaten und zur anderen an den Briten Roger Penrose. Sie werden für ihre Forschung zu Schwarzen Löchern geehrt.
Der diesjährige Medizin-Nobelpreis geht an drei Infektionsforscher für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus. Damit wird die Auszeichnung zum Pandemie-Ereignis.
Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die amerikanischen Forscher Harvey Alter und Charles Rice sowie an ihren britischen Kollegen Michael Houghton. Sie erhalten die Auszeichnung für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus.
In Stockholm hat der alljährliche Nobelpreisreigen mit der Bekanntgabe des Nobelpreises für Medizin begonnen. Wie so vieles steht auch die Vergabe der Nobelpreise unter dem Eindruck der weltweiten Corona-Pandemie.
Die Anführerinnen der belarussischen Protestbewegung sollten für ihren Einsatz gegen Repression ausgezeichnet werden. Das sagen die SPD-Politiker Nils Schmid und Fritz Felgentreu der F.A.Z.
Die German Church School in Addis Abbeba ist eine Modellschule für Inklusion. Sie gibt armen Schülern die Möglichkeit auf Schulbildung – und bereitet sie auf ein schweres Leben vor.
Nach den Vereinigten Arabischen Emiraten will auch das Königreich Bahrein seine Beziehung zu Israel normalisieren. Amerikas Präsident Donald Trump spricht von einem „historischen Durchbruch“.
Ein norwegischer Abgeordneter hat Trump ins Spiel gebracht – wegen des Abkommens zwischen den Emiraten und Israel. Trump bedankte sich auf Twitter. Und das Weiße Haus nutzte die Gelegenheit für eine lobende Pressemitteilung.
Chinas Außenminister ist auf Werbetour in Europa. In Berlin dient Wang Yi sein Land als Partner an. Doch Außenminister Heiko Maas ist vorsichtig. Und findet zu Hongkong und zur Lage der Uiguren deutliche Worte.
John Hume gehörte zu den prägenden Politikern seines Landes. 1998 erhielt er den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen um ein Ende des Nordirlandkonflikts. Nun ist er im Alter von 83 Jahren gestorben.
Die Mitentdeckerin der DNA-Doppelhelix, Rosalind Franklin, war nicht die tragische Heldin und übergangene Frau, für die sie viele halten. Eine Richtigstellung zu ihrem 100. Geburtstag.
Immer wieder war er für den Nobelpreis im Gespräch, bekommen hat er ihn nie: Kaum einer beschrieb das hässliche Barcelona der Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg so gut wie Juan Marsé. Jetzt ist der Autor gestorben.
Die iranisch-französische Filmemacherin und Comiczeichnerin Marjane Satrapi erklärt, warum sie einen Film über Marie Curie gedreht hat, weshalb sie lieber unbequem, aber mächtig ist und wie sie ihre alte Heimat Iran sieht.
Ist Sport der feindliche Bruder der Literatur oder selbst eine Kunstform, für die es keine Worte gibt? Tendenz: unentschieden. Eine Spurensuche dort, wo die Welt des Fußballs und die des Geistes sich berühren.
Für sein Mühen um ein Ende des Ersten Weltkriegs erhielt Woodrow Wilson den Friedensnobelpreis. Nun trennt sich die Elite-Uni Princeton dennoch vom Namensgeber ihres politikwissenschaftlichen Instituts.
Literaturpreis-Jurys haben es nicht leicht: Man streitet, wird unter Druck gesetzt, oder der Preisträger lehnt ab. Jetzt kann ein Vorstoß mehrerer Schriftsteller für Entlastung sorgen – in elf und dreizehn Jahren.
Ein Vordenker in Fragen der globalen Gerechtigkeit: Für seine Arbeiten zur Bekämpfung sozialer Ungleichheit erhält Amartya Sen den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Ein Dichter für Dichter: Ingeborg Bachmann, Paul Celan und Hans Magnus Enzensberger haben seine Verse übersetzt und so zu Ungarettis internationalem Ruhm beigetragen. Der Nobelpreis blieb ihm dennoch verwehrt.
Warum gibt es überhaupt Unternehmen? Wie groß sollen sie sein? Oliver Williamson hat für seine Antworten den Nobelpreis bekommen.
Mit dem Cheflektor des Suhrkamp-Verlags, Raimund Fellinger, ist einer der ganz Großen des deutschen Literaturbetriebs gestorben. In die Öffentlichkeit drängte es ihn nicht, aber er wirkte mit an Werk und Nimbus einiger der berühmtesten Schriftsteller.
Neues von Albaniens bekanntestem Schriftsteller: In Ismail Kadares Prosaband „Geboren aus Stein“ treten Diktatur und Literatur gegeneinander an.
Zeigt der Mensch in der Krise sein wahres Gesicht? Wird er gläubiger? Der Psychiater und Theologe Manfred Lütz über moralisch richtigen Egoismus, Resilienz und was wir in Quarantäne von Benediktinermönchen lernen können.
Javier Pérez de Cuéllar galt als Meister der stillen Diplomatie. Von 1982 bis 1991 war der Peruaner UN-Generalsekretär. Nun ist er im Alter von 100 Jahren gestorben.