Ein Igel verlässt die Komfortzone
Er arbeitete als Deutschlehrer und brachte Krabat und Jim Knopf nach Frankreich: Der französische Autor Jean-Claude Mourlevat erhält den Astrid-Lindgren-Preis.
Er arbeitete als Deutschlehrer und brachte Krabat und Jim Knopf nach Frankreich: Der französische Autor Jean-Claude Mourlevat erhält den Astrid-Lindgren-Preis.
Längst fällige Auszeichnung: Der Pritzker-Preis wird an das Büro Lacaton und Vassal vergeben. Das Duo beschäftigt sich schon lange mit sozialem und ökologischem Bauen.
Für viele Menschen in Myanmar ist die Friedensnobelpreisträgerin immer noch ein Vorbild. Aber auf lange Sicht müssen sie sich von ihr lösen.
Der französische Autor Roger Martin du Gard ist ein in Deutschland vergessener Nobelpreisträger. Es ist Zeit, ihn zu entdecken: mit der beklemmenden Broschüre „Maumort und die Nazis“.
Die Machtübernahme durch das Militär wirft Myanmar weit zurück: Aung San Suu Kyi, der Präsident und weitere führende Politiker werden festgenommen. Die Partei der Nobelpreisträgerin ruft zum Widerstand auf.
Großbritannien ist nicht nur weiß und hetero: Bernardine Evaristos Roman „Mädchen, Frau etc.“ erzählt Geschichten, die der Literatur noch fehlen.
Was ist das? Es ist kostbar und konzentriert, wohltuend und kraftspendend. Es hat sechs Strophen mit je zwei Zeilen, und wenn man die Augen schließt, kann man riechen, wie es duftet.
Seine Entdeckung der Quasi-Kristalle stieß auf erbitterten Widerstand, 2011 erhielt er dafür den Chemie-Nobelpreis. Heute wird der Materialforscher achtzig Jahre alt.
Die Tochter eines ehemaligen Ministers veröffentlicht ein Buch. Darin erhebt sie schwere Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Stiefvater. Die Affäre erschüttert die Pariser Elite.
Grenzüberschreitung in enzyklopädischer Leidenschaft als Lebensform hat ihr das Nobelpreiskomitee bescheinigt: Im Erzählband „Die grünen Kinder“ versammelt Olga Tokarczuk wahrlich bizarre Geschichten.
Was würden Sie tun, damit ein guter Freund den Nobelpreis gewinnt? In der Komödie „Unter Freunden stirbt man nicht“ lautet die Antwort der Hauptcharaktere: Ziemlich viel. Selbst wenn der Preisträger sich darüber gar nicht mehr freuen kann.
Genre-Literatur wird viel gelesen, aber nur mit schlechtem Gewissen gewürdigt. Warum hat einer der Größten seiner Zunft eigentlich nie den Nobelpreis bekommen?
Im Zentrum unserer Galaxis lauert ein gigantisches Schwarzes Loch. Die Wissenschaftler, die das Massenmonster aufspüren konnten, sind jetzt offiziell mit dem Physik-Nobelpreis geehrt worden – wenn auch nicht in Stockholm.
Was finden wir an und in den Gedichten der Nobelpreisträgerin Louise Glück? Wie denkt man sich eine Weihnachtsgeschichte aus, Zsuzsa Bánk? Was hat das Literaturjahr 2020 gebracht? Die Dezember-Ausgabe des Bücher-Podcasts.
Die Reise nach Stockholm fällt aus. In diesem Jahr ergattern Virologen und Mikrobiologen aber mehr als einen Nobelpreis, das sollten wir feiern. Und was Corona nebenbei mit CRISPR zu tun hat, erklärt die Nobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier.
Seine Bücher haben nachgelassen, aber im Einsammeln von Preisen und im gehobenen Plaudern macht dem Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa niemand etwas vor. Die Diskrepanz legt einen Schluss nahe.
Lebenswissenschaftler verneigen sich. Doch hat DeepMind mit seiner lernenden Maschine „AlphaFold“ wirklich ein Jahrzehnte altes Problem der Biologie gelöst, wie behauptet wird? Eine Umfrage unter unabhängigen Experten.
Friedensnobelpreis +++ Pädophilie +++ Schulen in der Pandemie +++ Faire Kandidaten
Redefreiheit an Universitäten +++ Management der Covid-19-Pandemie +++ Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed +++ Spielplanänderung
Grüne Gentechnik ist in Europa tabu. Jetzt wollen deutsche Pflanzenzüchter daran etwas ändern. Für die Umwelt könnte sich das lohnen. Ein Besuch im Gewächshaus.
Sieben Titel der Nobelpreisträgerin Louise Glück hat der spanische Verlag Pre-Textos im Programm. Seine Leistung ist in Zahlen gar nicht zu erfassen. Nun hat der Agent Andrew Wylie gekündigt.
Äthiopiens Ministerpräsident will nicht mit der Regionalregierung in Tigray verhandeln. Aber mit jedem Tag der militärischen Konfrontation steigt die Gefahr, dass der Konflikt weiter ausgreift. Die Folgen sind unkalkulierbar.
Fast alle großen Fragen unserer Zeit scheinen so lösbar – von der Verteilung von Wasser bis hin zur Integration von Minderheiten in Schulsysteme. Aber das Marktdesign der Wirtschaftswissenschaft steckt voller Tücken. Ein Gastbeitrag.
1920 erhielt der Norweger Knut Hamsun den Nobelpreis für Literatur. Warum stellte er sein dichterisches Werk in den Dienst der NS-Propaganda – und schenkte seine Medaille Joseph Goebbels?
Zweite Corona-Welle +++ angstmachende Parolen +++ Paradigmenwechsel in der Pandemie +++ Mutter aller Zahlen +++ desaströses Bekämpfungsmanagement +++ Nobelpreis für Ökonomie +++ Nachruf Franz-Joseph van der Grinten
Robert Wilson und Paul Milgrom sorgen dafür, dass komplizierte Märkte funktionieren. Ihre Formeln helfen Handynutzern, Ebay-Händlern und sogar Klimaschützern.
Die Stanford-Ökonomen Paul Milgrom und Robert Wilson erhalten den Nobelpreis für Ökonomie. Jeder, der ein Handy nutzt, profitiert von ihrer Arbeit.
Der Nobel-Gedächtnispreis für Ökonomie geht an zwei Stanford-Wissenschaftler. Sie werden für ihre Verbesserungen der Auktionstheorie und Erfindung neuer Auktionsformate geehrt.
Der Entwicklungsminister und die Präsidentin der Welthungerhilfe sprechen im Doppelinterview über Rückschläge im Kampf gegen extreme Not, das Lieferkettengesetz und einen überraschenden Friedensnobelpreis.
Wer bekommt in zehn Jahren den Wirtschaftsnobelpreis? Unser Tipp: Eine dieser jungen Ökonominnen, die heute schon für Furore sorgen.
Deutschland ist ein wichtiger Geldgeber für das Welternährungsprogramm. Doch im nächsten Jahr wird der Zuschuss deutlich knapper ausfallen. Und das ist noch nicht alles.
Das Osloer Komitee will den Multilateralismus stärken. Ist es feige, trotz Corona nicht Trumps Sündenbock WHO, sondern das WFP zu ehren? Nein, es ist richtig.
Der Friedensnobelpreis 2020 geht an das UN-Welternährungsprogramm – und damit an den Kampf gegen den Hunger. Denn die Zahl der unterernährten Menschen weltweit steigt aktuell wieder und Corona macht alles noch schlimmer. Darüber sprechen wir unter anderem mit der Präsidentin der Welthungerhilfe.
Für seinen weltweiten Einsatz gegen den Hunger wird das Welternährungsprogramm mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. WFP-Chef David Beasley zeigte sich „sprachlos“ über die Auszeichnung.
Vom Welternährungsprogramm der UN profitieren im Schnitt 100 Millionen Menschen. Auch während der Pandemie hört die Arbeit nicht auf. Exekutivdirektor David Beasley verschlägt der Friedensnobelpreis die Sprache.