Plastikmüll wird auch durch die Luft verbreitet
Mikroplastik gelangt auch über Insekten in die Nahrungskette. Britische Forscher weisen winzige Kunststoffkügelchen in Stechmücken nach. Das erhöht auch den Druck auf die EU.
Mikroplastik gelangt auch über Insekten in die Nahrungskette. Britische Forscher weisen winzige Kunststoffkügelchen in Stechmücken nach. Das erhöht auch den Druck auf die EU.
Plastik darf nicht in die Umwelt gelangen – das ist das Problem. Wiederverwerten muss man es trotzdem nicht. Es gibt eine ehrlichere Lösung.
Plastik steht am Pranger. Dabei rettet es Leben, fördert Innovationen und ist sogar für die Umwelt eine Erleichterung, argumentiert die Kunststoff-Industrie. Was ist dran?
Der Kampf gegen Einwegplastik hat bisher keine spürbaren Folgen. Im Gegenteil: Die Nachfrage nach dem Verpackungsmaterial steigt sogar. Die Verarbeiter lassen sich dennoch auf eine Recyclingstrategie ein.
In den Weltmeeren schwimmen Berge von Plastikabfall. Das Team um einen jungen Niederländer testet in der Bucht von San Francisco eine großangelegte Säuberungsaktion. Forscher warnen aber davor.
Ein Leben ohne Kunststoff – fast unvorstellbar. Doch er wird zunehmend zu einem Problem für die Umwelt. Wir beleuchten Plastik einen Monat lang: Wie sollen wir in Zukunft damit umgehen?
Ein deutsch-chilenisches Universitätsteam um Martin Thiel forscht über Plastikmüll im Südpazifik. Im Interview erklärt der Professor für Meeresbiologie, warum man treibendes Plastik nicht einfach so aus dem Meer fischen darf.
Dass Plastik und Erdöl den Meeren zusetzen, ist bekannt. Aber auch Sonnencreme, die über die menschliche Haut in die Ozeane gelangt, ist ein Problem. Wie reagiert man auf solche Gefahren?
Kann die Welt der Plastikmüllschwemme noch Herr werden? Inzwischen ist das Problem in der großen Politik angekommen. Trotzdem herrscht Skepsis. Soll es der Bürger richten oder kann es die Politik? Nehmen Sie Teil an der Debatte mit Fachleuten zum Thema.
Multiresistente Keime, Mikroplastik, Spurenstoffe - all das sollte nicht im Wasser sein. Herkömmliche Kläranlagen können sie nicht herausfiltern. Erst jetzt testet Hessen eine weitere Reinigungsstufe.
Forscher des Fraunhofer-Instituts geben Kritikern der Kosmetikindustrie neue Nahrung. Kommt auch in Deutschland bald ein Verbot, so wie in Schweden?
Mandy Barker fotografiert Müll. Und macht mit der Ästhetisierung des Abfalls auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam.
Ob Antarktis oder Mittelmeer: Kein Fleck auf der Erde scheint mehr sicher vor Plastik zu sein. Proben einer Greenpeace-Expedition zeigen nun erschreckende Ergebnisse.
Neben dem Klimawandel und der dadurch verursachten Eisschmelze, setzt der Antarktis und ihren Gewässern auch die Verschmutzung durch Mikroplastik zu. Schuld daran ist der Mensch.
Der Franzose Ben Lecomte will als erster Mensch quer durch den Pazifik von Tokio nach San Francisco schwimmen. Sein Abenteuer über 8851 Kilometer soll auch einem tieferen Sinn dienen.
Um die Meere sauberer zu machen, will die Europäische Kommission Einweg-Plastik verbieten. Nur: Kann dieser Plan aufgehen, wenn in Asien Müll achtlos weggeworfen wird?
Dünger, Pestizide und Mikroplastik: Laut Umweltschützern des BUND sind deutsche Flüsse und Seen zu sehr mit Schadstoffen belastet. Ein besserer Gewässerschutz sei dringend notwendig.
Plastikfunde im Meer können niemanden mehr überraschen, aber so viel, wie jetzt sogar in entlegenen Winkeln des eisigen Nordens gemessen wurde, hat bisher kaum jemand für möglich gehalten.
Plastikteilchen in Binnengewässern könnten dem Ökosystem gefährlich werden. Eine Pilotstudie in fünf deutschen Bundesländern liefert dazu Daten. Für Schlussfolgerungen ist es aber noch zu früh.
Die Kunststoffschwemme, die unsere Meere verschmutzt, ist eine ökologische Bombe. Darüber wollte man in „hart aber fair“ sprechen. Und darüber, was uns am „Plastikfasten“ gefallen könnte. Doch ist das die Lösung?
Die Apps „Codecheck“ und „Barcoo“ zeigen Kunden beim Einkauf Nährwerte und bedenkliche Inhaltsstoffe von Produkten an. Das kann sich erheblich auf den Warenkorb auswirken.
In Mainz will eine Studie des Wirtschaftsbetriebs in den nächsten Monaten herausfinden, wie stark die Belastung mit sogenannten Problemstoffen wie Medikamentenreste, Hormone oder Mikroplastiken in Klärbecken ist.
Die Studenten an Bord des Ocean College-Schiffs haben Wasserproben genommen, um zu verstehen, wie groß das Plastikproblem auf den Weltmeeren ist. Die Ergebnisse sind ernüchternd.
Es heißt, die Flächen werden knapp. Aber braucht man in Zukunft noch Äcker? Oder kommt die Landwirtschaft in die Städte? Und was hätte Karl Marx dazu gesagt? Ein Blick in die Zukunft des Essens.
Die Plastiktüte ist umweltfreundlich herzustellen, aber sie verursacht Müll. Das ist ein Problem für Länder ohne ordentliches Abfallsystem. Was tun?
Das Problem heißt Mikroplastik: Kleine Teilchen von Arznei und Dünger schwimmen im Abwasser. Nur zwei Drittel der Teilchen können weggefischt werden. Das wird teuer.
Naturfasern müssen nicht immer aus Baumwolle sein. Wie wäre es mit einem Vorhang aus Kiefernnadeln oder einem Sofabezug aus Milch?
Es ist ein deutschlandweit einmaliges Pilotprojekt: In der Langener Kläranlage wird getestet, wie das Abwasser noch sauberer und schadstofffrei werden kann.
Bundesverwaltungsgericht prüft Rundfunkbeitrag für Gewerbebetriebe +++ Zahlen zum Produzierenden Gewerbe +++ Amerikanische Rohöllagerbestände +++ Die WTO tagt.
Mehr als 330 Tierarten schlucken den Plastikmüll der Meere. Der Stoff ist eine große Gefahr für die Umwelt, weil er nicht vergeht. Manche Tiere schaffen es trotzdem, damit umzugehen.
Leichte Ware, schwere Kost: Durch die Weltmeere wälzen sich Lawinen aus Plastikmüllpartikeln. Und das Mikroplastik findet seinen Weg durch die Nahrungskette. Wie das geschieht, zeigt die multimediale Webdokumentation „Plastik. Gefährliches Fressen im Ozean“.
Das Wissenschaftsjahr ist gestartet, die Scheinwerfer sind jetzt auf die Meere und ihre Bedrohungen gerichtet. Ein Überlebenskampf, der auch von einem geopolitischen Showdown handelt und ab sofort in neuen, multimedialen Reportagen dokumentiert wird.
Forschern des Alfred-Wegener-Institutes ist es erstmals gelungen kleine Plastikteile in Kabeljau und Makrelen nachzuweisen. Die Belastung hängt wohl mit dem Fressverhalten der Fische zusammen.
Plastikteile in Gewässern werden zunehmend zum Problem. Eine neue Studie zeigt, dass der Rhein zu den besonders verunreinigten Gewässern zählt.
Vierzig Jahre lang ist nichts passiert. Jetzt kümmert sich die große Politik um den Plastikmüll, der in die Meere gespült wird. Ein überzeugendes Konzept dafür allerdings liefert ein anderer.
Von der Neuropädagogik, einem effizienten Absorbermaterial für das Treibhausgas Kohlendioxid und Hilfen bei Lebensmittelallergien sowie von den bedrohten Froscharten Madagaskars, der Lichtverschmutzung im „Internationalen Jahr des Lichts“ und vom großen Problem des Plastikmülls berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.