Europa verschenkt sein Recyclingpotential
Materialkreisläufe zu schließen, ist ein vielversprechender Plan. Hohe Kosten, fehlende Investoren und mangelnde Priorisierung bremsen aber die Entwicklung.
Die Euphorie für Nachhaltigkeit ist verklungen. Nun soll ausgerechnet ein Unternehmen mit Sitz in Texas zum Hoffnungsträger der Kreislaufwirtschaft werden.
Materialkreisläufe zu schließen, ist ein vielversprechender Plan. Hohe Kosten, fehlende Investoren und mangelnde Priorisierung bremsen aber die Entwicklung.
Drei deutsche Städte erheben eine kommunale Verpackungssteuer, Frankfurt könnte die vierte sein. Die Systemgastronomie ist alarmiert.
Es ist eine unangenehme Vorstellung: Wir alle nehmen Plastik auf. Verhindern kann man das nur bedingt – dafür aber für einen gesunden Körper sorgen, der mit dem Schadstoff umzugehen weiß.
Studien zu Kunststoffteilchen in Gehirn und Blutgefäßen sind inzwischen stark umstritten. Für eine Entwarnung ist es allerdings zu früh.
Der Plastikverbrauch droht sich bis 2060 zu verdreifachen. Bei Produktion, Transport und Entsorgung werden Schadstoffe freigesetzt. Wie viel gesunde Lebenszeit kostet das?
Hochverarbeitete Nahrung führt zu Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes Typ 2. Es fällt aber nicht leicht, Fruchtjoghurts, Fertiggerichte oder Limonaden vom Speiseplan zu streichen. Wie die Lebensmittelindustrie uns austrickst.
Als Jugendlicher begann Boyan Slat, sich Weltmeere ohne Plastik vorzustellen. Nun hat er Techniken etabliert, die seinen Traum real werden lassen könnten.
Wie schädlich Plastikteilchen sind, die Menschen mit dem Essen aufnehmen, ist unklar. An den Studien dazu gibt es Kritik.
Forschungslabore fressen viel Energie und produzieren jedes Jahr Millionen Tonnen Plastikmüll. Immer mehr Wissenschaftler wollen das nicht länger hinnehmen.
Wie sich Tüten, Flaschen und Folien im Meer abbauen und was mit dem Mikroplastik passiert, haben Umweltwissenschaftler untersucht. Das meiste bleibt oben.
Essensreste, Grünschnitt und Zeitungspapier gehören in die Biotonne, Plastiktüten und sonstige Schadstoffe nicht. Wer sich daran nicht hält, muss in einigen hessischen Kommunen künftig mit Strafen rechnen.
Die Staatenmehrheit pocht in Genf auf eine Regulierung der Plastikproduktion. Erdölländer sind dagegen. Die Kunststoffbranche spricht von einer „verpassten Chance“.
Die UN-Staaten haben sich nicht einigen können, wie sie die Umweltverschmutzung mit Plastikmüll eindämmen sollen. Das darf nicht das Ende der Bemühungen sein.
Der Kunststoffabfall ist eine Gefahr für den Menschen. Aber die Einigung auf ein globales Abkommen gegen Plastikmüll scheitert. Wie es weitergeht, ist unklar.
Verbundkunststoffe, die in Bootsrümpfen, aber auch in Windrädern verbaut werden, lassen sich bisher nicht recyceln. Ein neues Verfahren soll das ändern.
Die Verhandlungen über einen UN-Vertrag gegen Plastikmüll sollen heute enden. Vor dem Treffen von Trump und Putin haben Europäer und Ukrainer ihre Position verdeutlicht. Und: Im Süden Europas brennen die Wälder. Der F.A.Z.-Frühdenker.
In Genf weigern sich einige Staaten, gesundheitsschädliche Substanzen in Kunststoffen zu regulieren. Aber am Ende können durch die Schadstoffe alle krank werden.
Verschmutzung durch Plastikmüll zählt zu den drängendsten Umweltproblemen unserer Zeit. Deswegen bieten manche lokale Läden plastikfreie und umweltfreundliche Einkaufsmöglichkeiten an.
Gesundheitsgefahr durch Kunststoffe lässt sich vermeiden: durch Deckelung der Produktion und mehr Transparenz bei den Chemikalien.
Die steigende Plastikproduktion entwickelt sich zu einer globalen Gesundheitsbedrohung. Die Weltgemeinschaft sucht nun in Genf nach einem Ausweg.
Ein früherer Mitarbeiter von AfD-Mann Krah steht wegen Spionage vor Gericht. 170 Staaten verhandeln über ein Abkommen gegen die Plastikflut. Und eine Studie nimmt die Freizeitbeschäftigungen der Deutschen unter die Lupe. Der F.A.Z. Frühdenker.
Am Rande der Tour de France kann man ein seltsames Schauspiel beobachten. Zuschauer konkurrieren darum, dass ihnen die Fahrer ihre gebrauchten Trinkflaschen zuwerfen.
Kunststoffpartikel sind überall im Körper – und schaden der Gesundheit. Promis unterziehen sich darum einer speziellen Behandlung. Kann man Mikroplastik durch eine Blutwäsche entfernen? Und was taugen die Tests für zuhause?
Der Reinigungsmittelhersteller Werner & Mertz setzt bei seinen Verpackungen fast ausschließlich auf Altplastik. In Deutschland ist recycelterKunststoff weiterhin teurer als Neuware. Die Gründe dafür sind politisch, kritisiert nicht nur das Unternehmen.
Für Menschen ist die Bergung von Müll im Meer gefährlich: Im Hamburger Hafen testen Forscher deshalb autonome Boote, die eines der drängensten Probleme des Planeten lösen sollen.
Die neue Bioabfallverordnung soll dafür sorgen, dass weniger Mikroplastik in den Kompost und damit in die Umwelt gelangen. Das bedeutet mehr Aufwand für die Entsorger und kann auch Konsequenzen für die Verursacher haben.
Sind Küchenbretter Keimschleudern? Und was ist hygienischer, Plastik- oder Holzbretter? Unsere Medizinkolumnistin sucht einfache Tricks für ein gesundes Leben.
Sauberkeitspaten sammeln ehrenamtlich regelmäßig den Abfall anderer Leute auf. Was sie finden, zeugt von Gleichgültigkeit und taugt bisweilen für eine Sozialstudie.
Plastikmüll findet sich überall. Eigentlich schlecht für Tiere – aber einige erschließen sich damit neue Lebensräume. Zum Beispiel mitten in Amsterdam. Ihr Baustoff kommt teils aus den 1990ern.
Was haben schädliches Mikroplastik und Künstliche Intelligenz miteinander zu tun? Die Antwort ist zum Gruseln.
In der Europäischen Union sind Trinkhalme aus Plastik im Namen des Umweltschutzes verboten. Amerikas Präsident dagegen schafft die politische Förderung alternativer Papierhalme ab.
In den letzten Jahren ist die Menge an Mikroplastik in Menschen gestiegen. Das zeigen Analysen von Proben aus Leber, Niere und Hirn. Es gibt aber auch eine gute Nachricht.
Natürliche Ressourcen dürfen nicht länger überstrapaziert werden. Doch der Schutz von Klima und Natur wird nur mit, nicht gegen die Wirtschaft gelingen.
Es geht nicht anders: Die Produktionsmengen für Kunststoffe müssen beschränkt werden. Anders ist das globale Müllproblem nicht in den Griff zu bekommen.
Werden wir all die ausgedienten Mülltüten, Orangennetze und Zahnbürsten jemals wieder los? Die Weltgemeinschaft und die Wissenschaft ringen um eine Lösung.