Wohin mit all dem Plastikmüll?
Werden wir all die ausgedienten Mülltüten, Orangennetze und Zahnbürsten jemals wieder los? Die Weltgemeinschaft und die Wissenschaft ringen um eine Lösung.
Werden wir all die ausgedienten Mülltüten, Orangennetze und Zahnbürsten jemals wieder los? Die Weltgemeinschaft und die Wissenschaft ringen um eine Lösung.
Im Darm, im Blut und im Gehirn – winzige Partikel wurden in fast jedem Gewebe gefunden. Wie kommen sie dort hin und können sie Krebs auslösen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Verpackungen aus Kunststoff sind manchmal schwer zu recyceln. Auch wenn wir sie in die gelbe Tonne schmeißen, werden sie am Ende oft verbrannt. In einem Chemiepark südlich von Köln will man dem Problem nun zu Leibe rücken.
In Erfurt steht das erste Kräftemessen von AfD und den anderen Fraktionen an. Die Grünen stecken in der Krise. Und: An Coppolas „Megalopolis“ scheiden sich die Geister. Der F.A.Z.-Newsletter.
Über Nahrung und Atemluft nehmen Menschen kleinste Teilchen auf. Forscher finden Reste von Mikroplastik sogar im Gehirn. Es gäbe Maßnahmen dagegen.
Die neuen Flaschendeckel schüren bei vielen den Zorn auf Brüssel. Ein typischer Fall von „blame shifting“, sagt der Politikwissenschaftler Hans Vorländer.
Seit Juli sind lose Deckel bei bestimmten Getränken verboten. Laut Fachmann Markus Prem handele es sich bei der EU-Verordnung um reinen Aktionismus.
Mikroplastik ist fast überall – auch der Weinbau bleibt nicht verschont, wie Forscher aus Darmstadt und Trier gezeigt haben. In einer Hinsicht geben sie jedoch Entwarnung.
Fest verbundene Plastikdeckel an Getränkeflaschen sollen Plastikmüll in der Umwelt verringern – und sind nun bei vielen Flaschen Pflicht. Verbraucherschützer kritisieren die Regelung als wenig zielführend.
Die Küste von Acajutla im Norden von El Salvador ist voll mit Müll. Dabei handelt es sich größtenteils um Abfall, der nach Regenfällen und Überschwemmungen in den Ozean gespült wurde.
Die Ozeane leiden unter Müll und Klimawandel. Doch wie viel Plastikabfall befindet sich überhaupt im Meer? Und schadet das der Wirtschaft?
Autoreifen verursachen durch Abrieb nicht nur eine Menge Mikroplastik in der Umwelt. Giftige Chemikalien aus Reifen wurden nun auch in Gemüse entdeckt.
Wie gut haben Sie die Nachrichten am heutigen Dienstag verfolgt? Beantworten Sie fünf Fragen und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern.
Deutschland verschifft zunehmend weniger Plastikmüll ins Ausland. Als ein Grund dafür gelten die Einfuhrbeschränkungen einiger asiatischer Länder. Ein Land sticht allerdings als Aufnahmestaat heraus.
Serbiens Hauptstadt hat fast zwei Millionen Einwohner – aber keine Kläranlage. Das ganze Abwasser gelangt so ungefiltert in den Fluss.
Der meiste Plastikmüll in der Umwelt stammt aus Verpackungen, wie jetzt eine Studie zeigt. Weniger solche Kunststoffe produzieren, ist daher eine Forderung aus der Wissenschaft.
Schüler des Frankfurter Lessing-Gymnasiums widmen eine Ausstellung dem Schutz der Weltmeere. Geholfen hat ihnen die „Schulkünstlerin“ Louisa Fürst.
Das Verfassungsgericht verhandelt über die Wahlrechtsreform, das EU-Parlament entscheidet über eine Neuregelung des Stabilitätspakts und in Kanada wird über ein Abkommen zum Kampf gegen Plastikmüll verhandelt. Der F.A.Z.-Newsletter.
In Kanada beginnen schwierige Verhandlungen über ein globales Plastikabkommen. Umweltministerin Lemke pocht auf eine Zügelung der Plastikproduktion.
Die Deutschen lieben Mülltrennung. Doch oft landet der Abfall, der eigentlich zum Recycling gedacht ist, illegal in Südostasien. Dort wird er verbrannt und in der Natur entsorgt. Das schadet den Menschen und der Umwelt.
Spezielle Farbauffrischer sind teuer. Hilfe für verkratzte und verblichene Kunststoffteile im Auto gibt es günstiger im Supermarkt.
Ob zu Hause, beim Spaziergang durch die Stadt oder beim Outdoor-Sport: Der Fleecepulli ist ein Trendstück – und ein großes ökologisches Problem, heißt es. Wie übel ist er wirklich?
Eine Studie hat winzige Plastikpartikel in Blutgefäßablagerungen gefunden. Betroffene Patienten mit sogenannten Plaques hatten häufiger schwere Komplikationen – der Grund ist noch unklar.
Verfahren, die Kunststoffe in ihre chemischen Einzelteile zerlegen, könnten die Recyclingquote steigern. Dies erfordert allerdings mehr Forschung – und Anreize, etwa durch eine Plastiksteuer.
Winzige Plastikpartikel können Meeresbewohnern schaden. Für Korallen sind sie wahrscheinlich keine akute Bedrohung – Entwarnung gibt eine Studie von Gießener Forschern aber nicht.
Plastik, das den Globus nicht mehr vermüllt, kein Erdöl braucht und sich nirgends auftürmen muss: möglich! Der Chemiker Manuel Häußler, Jahrgang 1990, hat die Weichen gestellt. Ein Podcast-Gespräch über den Weg zum Kunststoff der Zukunft.
Plastikmüll richtet Schäden an – hierzulande und rund um die Welt. Aber schädlich ist es auch, wenn bei dem Thema sofort der Alarmknopf gedrückt wird.
Innerhalb eines Jahrzehnts ist das Volumen der Plastikabfälle deutlich gesunken. In den vergangenen beiden Jahren nimmt die Ausfuhr aber wieder zu. Umweltschützer sehen einen Beleg für mangelnde Stoffkreisläufe.
Rennen mit Mini-Traktoren und Rosé für solidarische Autofahrer: Die Stimmung bei den Bauernprotesten in Frankreich ist entspannt. Der Weinausschank auf der Autobahn verärgert in den sozialen Medien allerdings einige.
Alle guten Dinge sind vier: Eben deshalb setzt man im Mainzer Zentralklärwerk in Zukunft auf eine weitere, sprich: eine vierte Reinigungsstufe
Mindestlohn und Bürgergeld steigen, aber auch die Mehrwertsteuer im Restaurant. In einigen Feldern steht die Entscheidung allerdings noch aus. Was Verbraucher 2024 erwartet. Ein alphabetischer Überblick.
Kohlendioxid ist schlecht fürs Klima. Doch einige Unternehmen nutzen es als Rohstoff – zum Beispiel CO2BioClean in Eschborn. Das wandelt Treibhausgase in biologisch abbaubares Plastik um.
Leichte Plastiktüten sollen künftig verboten werden, Plastikbecher in Restaurants aber nicht.
Angeblich wird die Spermienqualität westlicher Männer immer schlechter. Droht vielen die Unfruchtbarkeit? Oder tickt zumindest die biologische Uhr? Und schadet die Sitzheizung wirklich? Eine Andrologin klärt auf.
Immer mehr Menschen bewohnen und besuchen die Galapagosinseln. Und wo Menschen sind, ist auch Plastikmüll. Das zeigt sich auch in den Mägen und Exkrementen der dort lebenden Tiere.
Unterhändler von Europaparlament und Ministerrat haben sich auf ein Exportverbot für Plastikmüll in Nicht-OECD-Staaten geeinigt. Das bleibt weit hinter den Forderungen des Parlaments zurück.