Auch Plastikmüll aus Deutschland in der Arktis gefunden
Forscher haben den identifizierbaren Plastikmüll aus der Arktis untersucht, um herauszufinden, woher er stammt. Allein 30 Prozent kommt aus Europa.
Forscher haben den identifizierbaren Plastikmüll aus der Arktis untersucht, um herauszufinden, woher er stammt. Allein 30 Prozent kommt aus Europa.
Das niedersächsische Start-up Bioweg kooperiert mit dem amerikanischen Unternehmen Ginkgo Bioworks, hinter dem Microsoft-Gründer Bill Gates steht. Bioweg entwickelt Alternativen zu Mikroplastik – und setzt auf Bakterien.
Aus den Augen, aus dem Sinn. So verfährt die EU bisher, wenn sie Millionen Tonnen Müll nach Asien oder Afrika ausführt, kritisieren Umweltschützer. Das EU-Parlament will dem deshalb zumindest teilweise ein Ende bereiten.
Genauer hinschauen, was mit exportiertem Müll geschieht, soll die EU. Ein Exportverbot für Plastikmüll könnte man Ende sogar kontraproduktiv sein.
Forscher schaffen wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Kunststoffwirtschaft: Sie präsentieren zwei bio-basierte Polymere, die sich nahezu vollständig recyceln lassen.
Viele Fluglinien werfen beim Service immer noch mit Plastikverpackungen um sich. Dabei gibt es längst Alternativen beim Catering.
Für die Passagiere ist die Wasserflasche im Flugzeug ein netter Service, für die Umwelt ist sie ein Problem. Fraport hat für diese Müllberge nun eine erste Lösung.
Im Kampf gegen To-Go-Becher und Zigarettenstummel will die Bundesregierung künftig die Hersteller von Einwegplastik zur Kasse bitten. Sie sollen sich über einen Fonds an den Kosten der Müllbeseitigung in Parks und Straßen beteiligen.
Plastik vermüllt die Meere und verseucht die Tiere, die darin leben. Stark betroffen sind mittlerweile auch Wale, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Greenpeace zufolge sinkt in den USA die Recyclingquote von Plastik – während die Produktion zunimmt. Für die Umweltschutzorganisation ist das Konzept von Recycling gescheitert.
Rostock stellt mit einem stadtweiten Pfandbechersystem um auf Mehrweg. Die Stadtverwaltung, Wirtschaft und Ehrenamtliche ziehen an einem Strang.
Das Kunststoff-Recycling stößt an seine Grenzen. Chemische Verfahren könnten helfen, sind aber ökologisch umstritten.
Eine Ermittlungskommission beklagt brutale Methoden der venezolanischen Geheimdienste. Ehemalige Gefangene berichten, sie mussten ihren Stuhlgang in Tüten und Plastikflaschen verrichten.
Beim „Rhine Clean up“ wird der Müll am Ufer des Stroms aufgeklaubt. Vor allem auf Plastikmüll sind die Teilnehmer aus.
Quallenplagen und Plastikmüll sind nur die augenfälligsten Symptome dafür, wie es um das Mittelmeer bestellt ist. Mit der Klimaerwärmung drohen dem kleinen Ozean zwischen Europa und Afrika langfristige Gefahren.
Benjamin List ist erst seit 2021 ein Nobelpreisträger. Der Chemiker weiß seine Zuhörer in Lindau in den Bann zu ziehen, und auch in Gesprächen wirkt seine Begeisterung für Moleküle ansteckend.
Wenn Plastiktüten bis zu einer bestimmten Dicke verboten sind, machen einige Ketten sie einfach noch etwas dicker. Die Bundesumweltministerin appelliert, das Tütenverbot nicht ad absurdum zu führen. Ein neues Gesetz könnte schwierig werden.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Export von Kunststoffabfällen um ein Viertel zurückgegangen. Doch das liegt nur zum Teil an Deutschland.
Eine vierte und fünfte Reinigungsstufe könnte das Abwasser frei von Mikroplastik und gefährlichen Keimen machen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.
Bis zu 100 Millionen PET-Flaschen will Heraeus in einigen Jahren pro Tag recyclen. Dafür hat das Hanauer Unternehmen die Mehrheitsbeteiligung an Perpetual Technologies aus dem Landkreis Aschaffenburg erworben.
Paris will mit einer Aktion weiter gegen Plastikmüll vorgehen. Geschäfte sollen mitgebrachte Trinkflaschen kostenlos mit Wasser auffüllen, um den Kauf von Plastikflaschen zu reduzieren. 500 Läden machen bereits mit.
Das globale Plastikproblem wird immer größer, aber es könnte sich eine Lösung abzeichnen, die es schon seit Jahrzehnten gibt: chemisches Recycling. Können damit Plastik, alte Autoreifen und bislang unverwertbare Stoffe recycelt werden?
Krankheitserreger gelangen offenkundig mit Hilfe von Mikroplastik vermehrt in die Ozeane und können sich auf diesem Weg leicht verbreiten.
Haiti erstickt im Plastikmüll, ist berüchtigt für seine Niedriglöhne und hat eine höhere Entführungsrate als alle anderen Metropolen der Karibik, Mittel- oder Südamerikas. Welche Eindrücke beschleichen den Besucher dieses gescheiterten Inselstaats?
Der Meeresboden in der vermeintlich noch unberührten Arktis scheint eine Art Endlager für Müll zu sein. Besonders das Plastik macht den Meeresbiologen Sorgen.
Sind Kunststoffe einmal in die Umwelt gelangt, sind sie kaum wieder rauszuholen. Nun will die Welt mehr gegen den Plastikmüll tun. Das wird schwierig.
Als Beteiligung an den Kosten sollen Hersteller in einen staatlichen Fonds einzahlen. Aus der Wirtschaft kommt deutliche Kritik.
Gerne auch Sandalen aus recyceltem Plastikmüll: Wolfgang Ullrich sieht sich an, was heute so alles unter Kunst rubriziert wird.
Plastik ist überall, auch überall dort, wo es nicht hingehört. Die Vermüllung von Meer und Land ist ein globales Problem, das nach zu langer Zeit nun endlich angegangen werden soll.
Ausgediente Flipflops sind Teil der gigantischen Menge Plastikmüll, die rund um den Globus Meere und Flüsse verschmutzt. In Kenia werden die ausgedienten Treter zu Kunstobjekten verarbeitet.
In der kenianischen Hauptstadt Nairobi haben Delegationen aus fast 200 Ländern bei der UN-Umweltversammlung ein Abkommen zur Bekämpfung der globalen Plastikmüllflut auf den Weg gebracht. Die Vereinbarung soll spätestens Ende 2024 rechtsverbindlich werden.
Auf der Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UN) in Nairobi wurde der Weg frei gemacht für ein „rechtlich bindendes Abkommen“ gegen Plastikmüll.
Die Staatengemeinschaft will ein Plastikabkommen auf den Weg bringen. Notwendig ist ein rechtsverbindlicher und überprüfbarer Fahrplan.
In Nairobi wird auf der UN-Umweltversammlung über ein internationales Abkommen gegen Plastikmüll verhandelt. Gelingt eine Einigung auf ein rechtsverbindliches Mandat?
Eine neue Studie des Alfred-Wegener-Instituts zeigt, wie sehr Kunststoff die Ozeane belastet. Der WWF fordert ein globales Abkommen im Kampf gegen Plastik.
Laut einer Studie gelangen pro Jahr bis zu 23 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere. „Um die unwiderrufliche Vermüllung“ zu stoppen, sei ein verbindliches globales Abkommen notwendig, fordert die Umweltorganisation WWF.