Die Explosion der Plastosphäre
Neue Zahlen über die globale Vermüllung der Küsten: Acht Millionen Tonnen an Kunststoffabfällen landen jährlich in den Meeren. Doch es bleibt ein Rätsel: Wo endet der ganze Plastikschutt?
Neue Zahlen über die globale Vermüllung der Küsten: Acht Millionen Tonnen an Kunststoffabfällen landen jährlich in den Meeren. Doch es bleibt ein Rätsel: Wo endet der ganze Plastikschutt?
Kleine Plastikteile in Kosmetika stellen laut Umweltbundesamt ein Risiko dar. Mikroplastik könne von Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden und gelange so ins Abwasser, in Flüsse und Meere.
Kunststoffe sind überall: in Auto, Küche, Kinderzimmer - aber eben auch im Meer. Wenn wir die Segnungen der Polymerchemie ohne Reue nutzen wollen, müssen wir uns dringend etwas einfallen lassen.
Forscher haben untersucht, wie viel Plastik in den Meeren herumschwimmt. Sie kamen auf eine unglaubliche Menge.
LUDWIGSHAFEN, 25. Juni. Irland hat sie teuer gemacht, in Ruanda sind sie verboten, ebenso in Bangladesch, wo sie die lebenswichtigen Abwasserkanäle verstopften.
Im Supermarkt kosten Plastiktüten meistens Geld. Aber in Kaufhäusern, Drogeriemärkten und Kleiderläden sind sie meistens kostenlos. Der Chef des Umweltbundesamtes findet: Das soll verboten werden.