Vierte Stufe gegen Keime, Viren, Mikroplastik
Der Abwasserverband Langen, Egelsbach, Erzhausen will seine Kläranlage ausbauen, um das Wasser besser zu säubern. Doch das Land macht Vorgaben, die sich auf die Gebühren auswirken könnten.
Der Abwasserverband Langen, Egelsbach, Erzhausen will seine Kläranlage ausbauen, um das Wasser besser zu säubern. Doch das Land macht Vorgaben, die sich auf die Gebühren auswirken könnten.
Essen bestellt man dieser Tage zum Mitnehmen – und lässt mit dem Verpackungsmüll öffentliche Mülleimer überquellen. Das kostet die Städte richtig viel Geld.
Eine Labormaus wird mit der DNA von Menschen ausgestattet, künstliche Coronaviren gehen um die Welt. Die Biosynthese floriert. Forscher tun, was denkbar ist. Doch wer hat die Konsequenzen im Blick?
Plastikmüll treibt nicht nur auf der Oberfläche der Ozeane. Kunststoffe setzen sich auch tonnenweise in Form von Mikropartikeln am Meeresboden ab. Forscher sind den Wegen und Strömungen nachgegangen. Dabei haben sie beachtliche Entdeckungen gemacht.
Der Beachvolleyballer und Tauchlehrer Tim Noack widmet sich dem Kampf gegen Plastikmüll im Meer. Im Interview spricht er über sein Projekt und die Frage, was „normal“ ist.
Das Material der Wahl im Kampf gegen den unsichtbaren Feind ist in diesen Tagen der vielgeschmähte Kunststoff. Wer jetzt immer noch meint, Plastik sei eine Erfindung des Teufels, der mache mal ein Gedankenexperiment.
Auch auf 5000 Metern Höhe gibt es kein Entkommen: Die Anthropozän-Expedition sammelte Plastikspuren in den alpinen Gletschern Ecuadors. Wie geht man wissenschaftlich dabei vor?
Die Geheimnisse der Waschmaschine: Von der Überlegenheit des Waschmittelpulvers, Mikrobenmief und warum der Schonwaschgang die Umwelt schädigt.
Hinauf auf den höchsten Punkt: Die Arbeit der Anthropozän-Forscher der Jungen Akademie am Chimbarazo führt sie auf und tief hinein in die vom Klimawandel gezeichneten Gletscher.
Getragene Kleidung weiterzuverkaufen ist nicht nur als Umweltschutzmaßnahme eine gute Idee. Doch es gibt Hürden für Second Hand. Eine Petition fordert deshalb, die Steuern auf gebrauchte Mode abzuschaffen.
Sechs junge, wissenshungrige Forscher aus Deutschland erklimmen und erforschen auf den Spuren Humboldts den berühmten Chimborazo in Ecuador. Was sie suchen? Nach Spuren in der Umwelt, die der Mensch auf dem Berg bis heute hinterlassen hat.
Kuscheldecken aus PET-Flaschen, Handtücher aus alten Jeans und Vorhänge, die auf dem Kompost landen. Die Heimtextilien geben sich nachhaltig. Doch wie grün sind sie wirklich?
Ob Fleischkonsum, Autofahren oder Fliegen – die Debatte zum Klimaschutz kennt oftmals nur eine Richtung: weniger, weniger, weniger. Doch das muss nicht sein, wie ein Lüneburger Professor eindrucksvoll aufzeigt.
Alles wird gut. Die Rettung des Planeten ist im Gange. Den Eindruck jedenfalls vermittelte die Ispo 2020 in München, wo ein Thema alles andere überstrahlte: Nachhaltigkeit in allen Facetten. Und ja, schöne Skier gab es auch.
Der Zugang zu sauberem Wasser ist in vielen Regionen nicht selbstverständlich. Abhilfe könnten magnetische Nanopartikeln schaffen. Unterschiedliche Schadstoffe lassen sich damit aus stark verschmutztem Wasser effizient entfernen.
Die Modeindustrie gilt als großer Umweltsünder. Junge Labels wollen es besser machen. Ein Berliner Unternehmen wirbt mit maximaler Transparenz. Damit ist es nicht allein.
Nützt der Verzicht auf Plastiktüten dem Klima? Oder sind Kunststoffe bloß an der Naturverschmutzung beteiligt und helfen am Ende dem Umweltschutz? Das Streitpotential ist enorm, einfache Antworten gibt es nicht.
Die Modewelt rast, die Menschen kaufen mehr Klamotten denn je: Mehr als fünf Prozent der globalen Emissionen werden allein für neue Kleider verbraucht. Recycling hilft dagegen kaum, doch neue Materialien sind vielversprechend.
Einerseits ist es zynisch, der nächsten Generation unseren Dreck zu vererben. Und dann zu sagen: Erfindet etwas dagegen! Andererseits gibt es längst Erfindungen, die uns beim Saubermachen des Planeten helfen können. Hier eine kleine Auswahl.
Aluminium im Deo soll schädlich sein. Mineralöle sind in Verruf geraten. Beim Sonnenschutz scheiden sich die Geister. Eine Kosmetologin über die Verträglichkeit von Inhaltsstoffen und unseren Umgang mit Schönheitsprodukten.
Mantarochen und Walhaie gehören zu den größten Meeresbewohnern. Was ihnen bei der Nahrungsaufnahme in den Schlund strömt, können sie nicht bestimmen – zunehmend ist es auch Plastik.
Plastik galt einmal als Inbegriff der Moderne – heute betrachtet man es fast nur noch als Müll. Dabei könnte es helfen, viele ökologische Probleme zu lösen.
Der Schauspieler Javier Bardem spricht über seinen neuen Film „Sanctuary“, Hollywoods Engagement in der Klimakrise – und wieso ihm Greta Thunberg leid tut.
Auf der Suche nach einer nachhaltigen Alternative zu Baumwolle hat die Pflegeindustrie Bambus entdeckt. Doch hält das vermeintliche Supergewächs, was es verspricht?
Schminken dient jungen Menschen nicht nur der Selbstinszenierung, es hilft ihnen auch Sicherheit zu gewinnen. Der Markt für Pflegeprodukte wächst – daran ändert auch das gesteigerte Umweltbewusstsein der Jugendlichen nichts.
Laut einer Studie des Umweltbundesamts sind fast alle Kinder mit Weichmachern belastet. Die Jüngsten betrifft das am stärksten. Wie gefährlich Mikroplastik tatsächlich ist, ist allerdings noch nicht erforscht.
Keine Entwarnung: Die Weltgesundheitsorganisation hält die Gesundheitsgefahren von Mikroplastik im Trinkwasser für gering – auch, weil man praktisch nichts weiß über die Folgen der Plastikverschmutzung.
In Sachsen wird im Mordfall Daniel H. das Urteil erwartet, und in Paris möchte Boris Johnson weiter Zugeständnisse beim Brexit-Abkommen erwirken. Wie sie dennoch zu einem lockeren Sommertag kommen, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Die WHO mahnt aber, dass mehr Studien und Kampf gegen die Plastikverschmutzung nötig seien: Sollte diese im derzeitigen Tempo voranschreiten, werde dies langfristig Folgen für Wasser-Ökosysteme und die Gesundheit der Menschen haben.
Dass hochrangige Wirtschaftsmanager sich im Zeichen der Nachhaltigkeit von Shareholder Value verabschieden, ist ein wichtiger Schritt. Man sollte ihn begrüßen und nicht abwerten.
Einmalplastik und Plastiktüten sollen verschwinden. Die Kunststoffindustrie kämpft gegen den starken Gegenwind aus Politik und Gesellschaft – und warnt vor klimaschädlichem „Plastikfasten“.
Plastik im Meer und an den Stränden ist, selbst wenn es nicht immer sichtbar ist, auch ein deutsches Problem. An der Nordsee wird klar: Es ist überall und wird nie mehr verschwinden.
Ein Expertenteam des Alfred-Wegener-Instituts vermutet, dass die Kunststoffteilchen über die Atmosphäre selbst in entlegenste Regionen transportiert werden.
Die Grünen sind im Aufwind – und in Hamburg unter Katharina Fegebank noch ein wenig mehr als anderswo. Die Wissenschaftssenatorin könnte bald die erste grüne Bürgermeisterin der Hansestadt werden.
Nicht nur das Meer, auch die Atemluft ist schon Müllhalde für Mikroplastik. Ein deutsch-schweizerisches Team hat Abertausende winziger Partikel im Schnee nachgewiesen. Vor allem Bayern sticht heraus.
Naturkosmetik ist beliebt. Aber um zu wissen, was wirklich darin enthalten ist, müsste man sie sich schon selbst backen. Geht das? Eine Expertin für Heilpflanzen gibt Auskunft.