Der Weg in die ökologische Pleite
Der Mensch arbeitet auf die ökologische Insolvenz des Planeten hin. Als nächstes wird der Weltklimarat IPCC auf Lösungen dringen. Ist eine Trendwende möglich? Die EU-Agrarpläne sprechen dagegen.
Der Mensch arbeitet auf die ökologische Insolvenz des Planeten hin. Als nächstes wird der Weltklimarat IPCC auf Lösungen dringen. Ist eine Trendwende möglich? Die EU-Agrarpläne sprechen dagegen.
Die schwedische Klimaaktivistin steht mal wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit – diesmal mit einer für viele überraschenden Aussage zur Atomenergie.
„Die Zeit rennt, ihr pennt!“ - mit bissigen Slogans fordern Schüler weltweit eine schnelle Umkehr in der Klimapolitik. Rund um den Globus gibt es Proteste unter dem Motto „Fridays for Future“. Hören die Entscheidungsträger den Jugendlichen zu?
Fridays for Future ist von einem lokalen Protest zu einer weltweiten Bewegung gewachsen. Schüler und Studierende fordern, gegen den Klimawandel aufzustehen. Und sie wollen, dass die Erwachsenen es ihnen gleich tun. Ein Gastbeitrag der Initiatoren.
Mit einem schockartigen Abschmelzen der Polkappen ist wohl nicht zu rechnen. Das ist die erfreuliche Botschaft zweier neuer Klimastudien. Für das künftige Wetter aber bedeutet das keine Entwarnung.
Die Natur ist im Würgegriff des Klimawandels. Ein junger Biodiversitätsforscher erläutert, warum „klimafreundliche“ Energiepflanzen die dringend nötigen Artenschutzmaßnahmen torpedieren könnten.
Schlechte Nachrichten nicht nur an der Wetterfront: Der Klimawandel hat die Ozeane schneller aufgeheizt als gedacht. Das bedeutet nichts Gutes für die Zukunft.
Über Plan C sprechen viele Klimaschützer ungern. Eingriffe ins Klima, auch wenn sie die Erderwärmung bremsen sollen, sind ein rotes Tuch. Soll man sich für den klimapolitischen Notfall rüsten? „Die Debatte“ heute aus Berlin.
Kurz vor der UN-Klimakonferenz warnt der Weltklimarat vor den Auswirkungen der Erderwärmung. Ein Anstieg um zwei Grad könne enorme Folgen haben.
Deutschland und seine emissionsintensiven Sektoren müssen sich auf einen Langstreckenlauf einstellen, für den kaum trainiert werden konnte. Kürzlich hat zudem der Weltklimarat mit seinem aktualisierten Bericht in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen, dass sich die schwersten Folgen vermutlich nur mit einer Unterschreitung des 1,5-Grad-Ziels verhindern lassen. Kommen zu dem Langstreckenlauf nun noch Bergetappen hinzu? Und wie kann uns dieser Marathon gelingen? Von Anton Berger
Mit dem Abkommen von Paris hat die Weltgemeinschaft den Grundstein für den globalen Klimaschutz gelegt. Bei der Klimakonferenz von Kattowitz geht es nun darum, ein Regelwerk für die Umsetzung der Pariser Beschlüsse zu verabschieden.
Der Klimawandel trifft vor allem Entwicklungsländer. Müssen sie deshalb auf Entwicklungschancen verzichten, und Industriestaaten auf Konsum und Wirtschaftswachstum? Klimaphilosoph Darrel Moellendorf gibt Antworten.
Ein Mittel gegen den Klimawandel könnte sein, mehr Bäume zu fällen und ihr Holz zu nutzen. Dank moderner Technik kann man daraus heutzutage sogar Hochhäuser errichten.
Versicherungen gegen Stürme wie den Monster-Orkan Michael reichen oft nicht aus, um sich wirksam vor Schäden zu schützen. Der Markt für Katastrophenanleihen wächst stetig weiter.
Trotz klarer Klima-Diagnose schafft Deutschland es nicht, seine Emissionen zu senken. Die Rezepte liegen auf dem Tisch – warum sind die Widerstände im Land der Tüftler und Ingenieure so groß?
Die Klimadebatte ist mal wieder am Siedepunkt. Für Spielchen und süße Sommerträume ist jetzt keine Zeit mehr, sagt der Weltklimarat. Die Quittung kriegt er im Netz.
Der Sonderbericht des Weltklimarats hält am 1,5-Grad-Ziel fest – eine wirklichkeitsnähere Botschaft wäre kaum akzeptabel gewesen. Auch die Verleihung des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises steht im Zeichen des Klimas.
Häufiges Extremwetter, steigender Meeresspiegel und das Verschwinden des arktischen Meereises: Die Erderwärmung erfolgt schneller und mit schwereren Folgen als bisher angenommen.
Der Weltklimarat sagt: Wir stehen vor dem Abgrund, das geophysikalische Gefüge kippt bereits, schneller denn je. Was der Rat nicht sagt: Die Welt gerät so oder so aus den Fugen.
Der Weltklimarat hält es für möglich, die globale Erwärmung doch noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dafür wären allerdings politische Wunder nötig. Ihre Vision knüpfen die Wissenschaftler daher an radikale Bedingungen. Eine Analyse.
Jenseits von 1,5 Grad Erwärmung werde es katastrophal – damit der Menschheit das erspart bleibt, braucht es laut Weltklimarat massive Investitionen vor allem in erneuerbare Energien. Nichtstun würde noch teurer werden.
Der Weltklimarat ringt in dieser Woche mit den Regierungen um die Begrenzung der globalen Erwärmung. 1,5 Grad statt zwei – geht das? Vier prominente Klimaforscher nehmen im F.A.Z.-Gespräch Stellung und meinen: Mission impossible!
Die Welt steuert derzeit fast ungebremst auf eine globale Erwärmung zu – und das schnelle Bevölkerungswachstum ist einer der großen Antriebe. Nun fordern Forscher eine aktive Begrenzung der Geburten.
In der amerikanischen Umweltschutzbehörde müssen Klimaforscher genau auf ihre Wortwahl achten. Man wartet auf die Zeit nach Donald Trump und zensiert sich selbst.
Er hat den menschengemachten Klimawandel verkündet und wurde dafür als Weltklimaratschef geschasst. Der wichtigste Ökoberater der Welt gibt nicht auf. Seine Mission: Erdrettung. Im F.A.Z.-Interview erklärt er seinen Plan
Irgendwann löst sich auch der dichteste künstliche Nebel auf. Schönstes Beispiel sind Merkels sonnige Energiewunderlandpläne – von denen zum Auftakt des Klimadialogs nicht viel bleibt.
Auf die Jahreszeiten ist kein Verlass mehr. Das setzt den Pflanzen zu. Sind Stauden bald ein Auslaufmodell und können Rosen Sonnenbrand bekommen?
Nur knapp hat Al Gore im Jahr 2000 die amerikanische Präsidentschaft verpasst. Die Niederlage hielt ihn jedoch nicht davon ab, seinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten – auch über seinen heutigen 70. Geburtstag hinaus.
Unternehmen kommen stärker in Zugzwang, Themen jenseits der harten Finanzdaten für voll zu nehmen. Initiativen der UN und der EU schärfen das Bewusstsein der Investoren. Nicht nur Aktionärsvertreter wie Hermes EOS fordern Konzerne heraus.
Jeden Tag rücken die Klimaziele der Staatengemeinschaft etwas weiter in die Ferne. Wäre Geoengineering ein Ausweg? Nicht mit dem vorhandenen Regelwerk.
Die Erde soll im Durchschnitt nur um 1,5 Grad wärmer werden – so heißt es im Pariser abkommen. Doch der Weltklimarat hat jetzt einen pessimistischen Blick auf das Ziel.
Champagnerlaune auf dem Pariser Jubiläumsgipfel scheint eher unangebracht: Die Wissenschaft hat die düsteren Prognosen des Weltklimarates noch einmal korrigiert. Und die Gründe dafür sieht man jeden Tag am Himmel.
Welche klimapolitischen Perspektiven haben sich nach Bonn ergeben? Ein Gespräch mit dem Potsdamer Erdsystemforscher Hans Joachim Schellnhuber über den Trump-Effekt und den Bonner Klimagipfel.
In Bonn wird heute um jedes Grad bei der Erderwärmung gekämpft. Die Sondierer in Berlin wären hingegen froh, wenn sich die Atmosphäre bei den Verhandlungen etwas erwärmen würde. Das internationale Klima vermiesen dürfte die jüngste „Paradise Papers“-Veröffentlichung.
Die Nordsee hat sich in den vergangenen 45 Jahren doppelt so schnell erwärmt wie die Ozeane. Die Durchschnittstemperatur stieg um 1,67 Grad Celsius.
Wind und Solarenergie sind klimafreundlich. Aber auch Biomasse und C02-Abscheidung werden diskutiert, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Warum verweigert sich die Politik diesen Techniken?