„Wir geben in keiner Weise Entwarnung“
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt eine schrittweise Lockerung der Corona-Maßnahmen. Im Interview warnt Präsident Gerald Haug vor Missverständnissen.
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt eine schrittweise Lockerung der Corona-Maßnahmen. Im Interview warnt Präsident Gerald Haug vor Missverständnissen.
Hinauf auf den höchsten Punkt: Die Arbeit der Anthropozän-Forscher der Jungen Akademie am Chimbarazo führt sie auf und tief hinein in die vom Klimawandel gezeichneten Gletscher.
In der Antarktis wurden zum ersten Mal mehr als 20 Grad gemessen. Das Abschmelzen der Eisschilde hat das Potential, den Meeresspiegel langfristig um Dutzende Meter anzuheben. Wie viel, hängt von politischen Entscheidungen ab.
Der Fall Siemens ist im Klimastreit nur ein Symptom. Er zeigt, dass nicht nur politisches Gespür fehlt, sondern der Wille zum Ende der fossilen Ära überhaupt.
Technischer Fortschritt oder Klimaschutz? Das Jahrestreffen der Hackerszene in Leipzig steckte voll guter Ideen, wie Technikmüll und überflüssiger Datenverkehr reduziert werden könnten.
Ein entschiedenes Signal gegen den Klimawandel ist aus Madrid nicht zu erwarten. Ein Hauptstreitpunkt könnte um ein weiteres Jahr verschoben werden.
2050 ist die neue große Zielmarke der Klimapolitik: Weltwunder Klimaneutralität. Mit ihr wäre der Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter geschafft. Geht das überhaupt?
Klimaforscher haben so viel Einfluss wie nie zuvor. Politiker lassen sich gerne von ihnen beraten. Doch die Wissenschaftler sind auch ihre größten Kritiker.
Keine Entlastung. Auch von der Landwirtschaft kann die Erdatmosphäre nichts Gutes erwarten. Aus den Böden wird immer schneller Lachgas freigesetzt, die Überdüngung wächst zur globalen Krise. Nur stellenweise kann das Klima aufatmen.
Von 2020 an dürfen Neufahrzeuge in Europa im Schnitt nur noch vier Liter Benzin oder dreieinhalb Liter Diesel verbrauchen. Wie es zu einem Grenzwert kam, der die Grenzen der Physik sprengt.
Dem Meer so nah: Die Pegel an den meisten Küsten steigen immer schneller – wie schnell ist aber nicht völlig klar. Noch erstaunlicher ist, wie hoch die Flutgefahren plötzlich erscheinen, wenn man an den Ufern genauer hinsieht.
Die Erde unter Sibirien war immer gefroren. Nun setzt ihr nicht nur der Klimawandel zu. Auch gigantische Waldbrände nagen am Permafrost – mit auf lange Sicht fatalen Folgen.
Das Thema Regenerative Landwirtschaft ist in aller Munde – wie damit nicht nur hochwertige Lebensmittel produziert und Böden gerettet, sondern auch ein wichtiger Beitrag fürs Klima geleistet werden kann.
In der Schweiz überwachen Forscher das Tauen der Berge. Aufhalten können sie die Veränderungen nicht. Sie können aber versuchen, im Ernstfall rechtzeitig zu warnen.
Aber ich will es nicht wahrhaben. Schließlich hat sie Grund zur Wut. Alle Wissenschaftler sind sich einig, dass uns die Zeit davonläuft. Ein Bericht über ein widerstreitendes Gefühl.
Der Parteichef der AfD wirft der Bundesregierung „maßlose Vorhaben“ beim Klimaschutz vor. Abgesehen von der AfD würden alle Parteien den von Greta Thunberg angeheizten Irrsinn mitmachen.
Lassen die alten Rezepte der Weltwirtschaft einen Großteil der Menschen im Stich? Kann die ökologische Wende gelingen? Die Vereinten Nationen sagen ja. Es kostet zwar Billionen – aber alle profitieren.
Der Weltklimarat IPCC hatte am Mittwoch in einem neuen Bericht ein düstere Prognose gestellt. Wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht drastisch reduziert würde, drohten Küsten und Inseln unterzugehen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht daher nur einen Weg.
Düstere Fakten, noch düsterere Prognosen, doch Hoffnung bleibt – so stellte der Weltklimarat seinen neuen Sonderbericht in Monaco vor. Die wichtigsten Fakten zur Präsentation und aus dem Bericht.
Nach der Veröffentlichung des Sonderberichts des Weltklimarats zum Zustand der Weltmeere sind nicht nur Umweltorganisationen schockiert. Ein deutscher Minister sagt: „Wir haben zu wenig getan.“
Im neuen Sonderbericht zu den Ozeanen und Kaltregionen muss der Weltklimarat nachsteuern: Der globale Pegel steigt stärker, das Wasser versauert, Ökosysteme und Nahrungsreserven schwinden. Wir zeigen Ihnen, wie erfahrene Wissenschaftler die Bilanz einschätzen.
Der Weltklimarat stellt in Monaco seinen Bericht zur Lage der Ozeane und des weltweiten Eisvorkommens vor. Verfolgen Sie den Report live bei FAZ.NET.
Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht heute seinen Sonderbericht „Ozeane und Kryosphäre im Klimwandel“. Der Umweltphysiker und Hauptautor des Berichts, Thomas Frölicher, warnt zuvor im Gespräch vor Hitzewellen im Meer, die den Lebensraum von Fischen zerstören und zur Eisschmelze beitragen.
Schlechte Nachricht für die Küsten: Der Anstieg des globalen Meeresspiegels hat sich zuletzt deutlich beschleunigt. Was daraus folgt, will der Weltklimarat in einem Sonderbericht erklären.
Der amerikanische Journalist David Wallace-Wells hielt den Klimawandel lange für eine ferne Bedrohung. Heute warnt er vor den akuten Folgen für die gesamte Menschheit. Ein Gespräch.
Der Regenwald brennt, und wir schauen zu. Da muss sich doch was machen lassen. Das Völkerrecht kennt Lösungen. Aber sind sie umsetzbar?
Zum Verdruss von Fleischliebhabern wird angesichts schmelzender Polkappen und Hitzewellen über den Verzicht auf tierische Produkte diskutiert. Doch was denken Sie über den Fleischkonsum und seine Auswüchse? Das sind einige Ihrer Antworten.
Wie viel bringt es der Umwelt, weniger Fleisch zu essen? Die geforderte Ernährungswende stößt vielen heftig auf, doch die ökologische Habenseite ist prall voll, wie neue Studien zeigen.
So kann, so darf es nicht mehr weitergehen. Das gilt nicht nur für den Raubbau an der Umwelt – sondern offenbar auch für Italiens Regierung. Was heute sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Keine Vorschriften macht der Weltklimarat mit seinem Sonderbericht zur Landnutzung. Doch klar ist: Was künftig wie produziert wird und was wir essen, soll sich schnell ändern. Viele Experten stimmen dem zu, auch ein Minister in Merkels Kabinett reagiert schnell.
Nicht die wachsende Weltbevölkerung ist das große Problem, sondern die Art und Weise, wie die Menschen auf der Erde leben. Wir sind gezwungen, unsere Prioritäten zu verändern. Nichts wird so bleiben.
Wüstenbildung, Wasserknappheit - und das dramatische Bevölkerungswachstum: Der Weltklimarat mahnt ein dringendes Umsteuern bei der Bewirtschaftung von Land und Wäldern an. Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg ist skeptisch, ob die Warnung wirklich ernst genommen wird.
Das weltweite Bevölkerungswachstum und ein verändertes Konsumverhalten hätten zu einem nie dagewesenen Verbrauch von Land und Wasser geführt, heißt es in dem veröffentlichten Sonderbericht des Weltklimarats zu den Konsequenzen des Klimawandels an Land. Seit der industriellen Revolution sie die Temperaturen über Land bereits um 1,53 Grad gestiegen.
Die Experten des Weltklimarats zeichnen ein düsteres Bild: Die Folgen der steigenden Erwärmung von Land und Meer könnten die weltweite Versorgung mit Nahrungsmitteln gefährden.
Mehr CO2 in der Luft führt zu verstärkter Photosynthese – was in den Klimamodellen als unumstößlich galt, könnte sich als Irrtum erweisen. Denn ein wesentlicher Faktor blieb bislang unberücksichtigt.
Der Weltklimarat stellt den Sonderbericht zum Klimawandel vor. Verfolgen sie die Pressekonferenz hier im Livestream.