Hoffnung, Tag eins
Seit dem Wochenende wird in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft, vor allem in Heimen. Politiker mahnen zur Geduld und warnen vor Leichtsinn. Ein Überblick.
Seit dem Wochenende wird in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft, vor allem in Heimen. Politiker mahnen zur Geduld und warnen vor Leichtsinn. Ein Überblick.
Der gleichzeitige Beginn der Impfung gegen Covid-19 in allen EU-Staaten führt die handfesten Vorteile vor Augen, die die Gemeinschaft ihren Mitgliedstaaten bringt.
Anlässlich des Starts der europäischen Impfaktion gegen das Coronavirus hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Bedeutung einer gemeinsamen europäischen Strategie hervorgehoben.
In der EU und in Deutschland werden die ersten Impfdosen verabreicht. Nicht überall funktioniert das reibungslos. Bundesgesundheitsminister Spahn spricht von „Hoffnung und Zuversicht“. Europol warnt vor Betrügern.
Pünktlich zum Impfstart sind auch in Hessen die ersten Impfdosen verteilt worden. Begonnen wurde unter anderem in einem Altenheim. Hier waren die Mitarbeiter zuerst an der Reihe.
Die Impfverordnung regelt die Reihenfolge bei den Impfungen gegen Covid-19 und unterteilt die Bürger dafür in drei Gruppen mit abgestufter Priorität. Ein Überblick.
Von Sonntag an werden die ersten Menschen in Deutschland geimpft. Der Virologe Überla erklärt, wie Gerüchte über Nebenwirkungen entstehen – und hält ein frühes Ende des Lockdowns für möglich.
In Halberstadt in Sachsen-Anhalt haben die Corona-Impfungen begonnen. In einem Seniorenheim wurde die 101 Jahre alte Edith Kwoizalla als erste Bewohnerin geimpft.
In Deutschland sind die ersten Impfdosen zur Schutzimpfung gegen Covid-19 ausgeliefert worden. Es handelt sich um das Vakzin der deutschen Firma Biontech und ihres amerikanischen Partners Pfizer. Impfbeginn ist bundesweit am Sonntag.
Der Bundesgesundheitsminister sagte, dass der Impfstart „mit großen Schritten“ begonnen werden könne. Mitte des Jahres 2021 könnte der Impfstoff in der breiten Bevölkerung angekommen sein.
Gesundheitsminister Jens Spahn sieht Deutschland gut vorbereitet auf die am Sonntag beginnende Corona-Impfkampagne. Der FDP-Vorsitzende widerspricht.
Am Sonntag startet die bisher größte Impfkampagne in Deutschland. Zwei Drittel der Deutschen sind bereit, sich gegen Covid-19 spritzen zu lassen. Doch die Lage bleibt vorerst „besorgniserregend“, warnt Burkhard Jung – denn noch gibt es zu wenig Impfstoff.
Die Corona-Pandemie dürfte die Welt auch bis weit ins kommende Jahr nicht aus ihrem Griff entlassen. Aber die Innovationskraft der Menschen gibt Hoffnung auf eine bessere Welt danach.
Viele der an der Impfstoff-Lieferkette beteiligten Unternehmen sind börsennotiert. Anleger, die Entwicklungen in Wissenschaft, Produktion und Logistik genau beobachten, könnten davon profitieren.
Am Sonntag beginnt die bundesweite Impfkampagne gegen das Coronavirus. Die Impfung sei freiwillig, aber eine „Frage der Solidarität“, sagt Hessens Innenminister. Dass die Kühlkette nicht durchbrochen werden darf, stellt die Ärzte vor Herausforderungen.
Hessen startet am Sonntag mit den ersten 5000 Impfungen in Pflegeheimen und Kliniken. Die ersten sechs Impfzentren an den Schwerpunktkliniken öffnen voraussichtlich nicht vor Ende Januar. Die restlichen der insgesamt 28 Impfzentren folgen in den Wochen darauf.
Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Hessen 676 Neuinfektionen und 53 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Am Nachmittag gibt es Informationen zur Impfstrategie.
Die EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides appelliert an die Geduld der EU-Bürger. Man müsse wachsam bleiben. Im Gespräch tritt sie auch der Kritik am Genehmigungsverfahren der EU und der bestellten Impfstoffmengen entgegen.
Curevac plant und überwacht im Frankfurter Westend die globale Erprobung seines Corona-Impfstoffs. Bis zu einer Zulassung wird es noch einige Monate dauern.
Mit Curevac geht ein weiterer Impfstoff in die finale Entwicklungsphase. Mitarbeiter des Universitätsklinikums Mainz gehören zu den Probanden. In Hessen ist derweil die Lage in den Krankenhäusern angespannt, aber noch steuerbar.
Als ginge alles von vorne los: Die Reaktionen auf die Bekanntmachung einer ungewöhnlichen Virus-Variante in Südengland haben etwas von Panik. Doch auch der Anschein von Orientierungslosigkeit hat der Corona-Politik bisher nicht geholfen.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat dem Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer die Zulassung erteilt. Damit könnten nach Weihnachten auch in Deutschland und anderen EU-Ländern die Impfungen beginnen.
Die Ema hält den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer für zulässig. Noch am Montag will die EU-Kommission über die formelle Zulassung des Präparats entscheiden. Deutschland plant, am 27. Dezember mit Impfungen zu starten.
In Deutschland ist nicht einmal jeder Zweite für eine Impfung gegen das Coronavirus bereit. Ob Impf-Anreize sinnvoll sind, wird sich zeigen. Die Gefahr besteht aber, mit Privilegien die Gesellschaft weiter zu spalten.
Mit einer neuen Studie erhofft sich Curevac zusätzliche Erkenntnisse über den Impfschutz für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen. Los geht es am Dienstag.
Mit Flugverboten und Grenzschließungen rüstet sich Europa gegen eine in Großbritannien entdeckte, hoch ansteckende Mutation des Coronavirus. Deutschland stoppt Flüge aus Großbritannien. In Italien wurde die neue Virus-Form bereits nachgewiesen.
Gesundheitspolitiker dachten, die Bürger wollten lieber sicher als schnell geimpft werden. Sie vergaßen den Neidfaktor.
Auch der Impfstoff des Herstellers Moderna hat in den Vereinigten Staaten eine Zulassung erhalten. Die Methoden des Unternehmenschefs Stéphane Bancel sind zuweilen ruppig. Doch sein Einsatz scheint sich zu lohnen.
Pflegekräfte, Verkäuferinnen und Müllmänner halten im Lockdown den Laden am Laufen. Aber ein paar pfiffige Unternehmer und Milliardäre gehören auch auf die Liste der Corona-Helden.
Experimente in einem amerikanischen Labor und Genbefunde aus England könnten für Verunsicherung sorgen: Wird Sars-CoV-2 trotz Impfung schneller als gedacht unserem Immunsystem entkommen? Jetzt geht die Jagd auf den Erreger richtig los.
Alexander Gauland (79) würde sich impfen lassen – aber nicht unbedingt gegen Corona. Er habe sich „persönlich noch keine Gedanken darüber gemacht“. Im Parlament sorgt seine Fraktion für scharfe Kritik.
Als erstes Land lassen die Vereinigten Staaten auch den mRNA-Impfstoff des Unternehmens Moderna zu. Gegenüber dem Präparat von Biontech und Pfizer hat er einen Vorteil, der die Auslieferung erleichtert.
Zum Beginn der Kampagne sind nur mobile Einsatzteams vorgesehen. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus und die Inzidenz bleiben derweil in Hessen alarmierend hoch.
Am Anfang der Pandemie ließ sich die EU vom Virus auseinanderdividieren. Wenn der Union jetzt Impfstoffnationalismus vorgeworfen wird – dann sind die Europäer weit gekommen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Schlupfloch. Selbst für Olaf Scholz gäbe es noch einen Ausweg.
Seit Beginn der Corona-Krise ist ein Impfstoff der Hoffnungsträger. Jetzt steht der Impfstart in Deutschland bevor und die ersten Menschen könnten noch dieses Jahr geimpft werden. Wie das ablaufen soll und wer wann drankommt – darüber sprechen wir mit dem Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens.