Wie vertrauenswürdig ist „Sputnik V“?
„Sputnik V“ ist im Westen bisher skeptisch beäugt worden. Nun hat die Fachzeitschrift „The Lancet“ dem Impfstoff eine hohe Wirksamkeit bestätigt. Doch ist den russischen Angaben zu trauen?
„Sputnik V“ ist im Westen bisher skeptisch beäugt worden. Nun hat die Fachzeitschrift „The Lancet“ dem Impfstoff eine hohe Wirksamkeit bestätigt. Doch ist den russischen Angaben zu trauen?
Eine Studie bescheinigt dem Impfstoff von Astra-Zeneca einen „substantiellen Effekt“ auf die Verbreitung des Coronavirus. Außerdem sei eine längere Pause zwischen den Impfungen der Wirksamkeit zuträglich.
Die Pandemie stellt junge Menschen vor große Herausforderungen. Viele Arbeitsmöglichkeiten für Studenten wie in der Gastronomie fallen derzeit weg – aber es gibt auch neue Tätigkeitsfelder.
Das Tübinger Biopharma-Unternehmen schließt eine Kooperation mit dem britischen Pharma-Konzern Glaxo-Smith-Kline, um einen Super-Impfstoff für die aufkommenden Mutanten zu entwickeln.
Der Pharmakonzern Bayer steigt in die Produktion von Corona-Impfstoff ein. Vorstandschef Werner Baumann erklärt den Sinneswandel und wie man eine ganze Fabrik für diese Aufgabe umbaut.
Beim Impfgipfel lernte auch die Bundeskanzlerin: Gäbe es mehr Lipide, könnte man viel mehr Impfdosen produzieren. Was hat es damit auf sich?
Die SPD sieht in den Impfproblemen eine Chance zur Profilierung im Wahlkampf. Politiker aus ihren Reihen haben viel an der Regierungspolitik auszusetzen. Ein Angriff reiht sich an den anderen.
Großbritannien hat dreimal so viel Impfstoff bestellt wie benötigt wird. Jetzt will London anderen Staaten Dosen abgeben. Irland steht an erster Stelle. Aber dort ist die Hilfe wohl nicht willkommen.
Kanzlerin Merkel zeigt sich offen für den Einsatz des russischen Impfstoffs. Lockerungen der Corona-Regeln lehnt sie ab – und warnt vor exponentiellem Wachstum und der Virusvariante.
Nach einer von der renommierten britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Untersuchung schützt das russische Corona-Vakzin Sputnik V 91,6 Prozent der Probanden vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung.
Die Darstellung der Impfkampagne als „Impfchaos“ oder gar als „Desaster“ ist verantwortungslos. Sie trifft aber einen wunden Punkt. Es fehlt der Lockdown-Politik an einer Perspektive, die ohne Impfung auskommt.
Die in Großbritannien vorherrschende Variante des Coronavirus ist schon wieder mutiert. Laut einem Bericht der Gesundheitsbehörde macht diese Veränderung sogar Antikörper zum Teil unwirksam. Wie groß das Problem ist, kann noch niemand sagen.
Nach den „Nerzvarianten“ sorgen jetzt andere Corona-Mutanten für Probleme. Wie lassen sich die Viren und ihre Veränderungen überwachen? Nicht immer ist eine Sequenzierung die beste Strategie.
Eine von der renommierten britischen Fachzeitschrift veröffentlichte Zwischenanalyse zeigt: Der russische Impfstoff Sputnik V schützt sehr effektiv vor dem Coronavirus.
Der amerikanische Pharmakonzern hob seine Ziele für das laufende Jahr weiter an. Dabei soll allein das Corona-Vakzin rund ein Viertel der Gesamtumsätze in die Kassen spülen.
China und Russland liefern sich auf dem Balkan einen Impfwettkampf. Die Europäische Union sieht mit leeren Händen zu – sie muss sich zuerst um ihre eigene Bevölkerung kümmern.
Jede kaputte Pumpe schlägt voll durch: Gesundheitsminister Spahn wirbt für Verständnis für die Impfstoffhersteller. „Wir haben keine vollen Lagerstätten“, versichert Biontech-Chef Sahin. „Alles, was wir produzieren, wird sofort ausgeliefert.“
Der eine kühl und präzise, der andere aufgescheucht-alarmistisch: Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lässt Moderator Frank Plasberg in seiner eigenen Talkrunde als groben Klotz dastehen.
Bund und Länder sind sich bei ihrem Gipfel einig: Im ersten Quartal bleibt es noch schwierig mit den Impfstoffen, dann wird es besser. Ein nationaler Impfplan soll mehr Berechenbarkeit bringen.
Es gibt weniger Impfstoff als politisch angekündigt, und der wird langsamer verimpft als geplant. Dagegen helfen Anreize, die zum Beispiel vorzeitige Lieferungen belohnen.
Die AKP-Fraktion im türkischen Parlament wurde noch vor der Risikogruppe der über Neunzigjährigen geimpft. Und beim Import der Vakzine aus China erlebt das Land interessante Zufälle.
Alle reden über Knappheit. Dabei könnte Deutschland in diesem Jahr mit 322 Millionen Dosen beliefert werden – das würde sogar reichen, um jeden Deutschen zweimal zu immunisieren. Fragt sich nur, ob die wirklich kommen.
China verbreitet gefährliche Falschinformationen über den Impfstoff von Biontech. Bei europäischen Impfskeptikern verfängt das.
Pharmakonzerne stehen am Pranger, weil die Corona-Impfstoffe nicht so schnell geliefert werden wie erhofft. Aber nur ein Hersteller hat wirklich geschlampt.
Vor dem Impfgipfel sprechen Jens Spahn und Armin Laschet mit Curevac und Bayer. Bis zum Jahresende stünden mehrere hundert Millionen Dosen zur Verfügung, verspricht Curevac-Chef Haas. Der Gesundheitsminister mahnt, in der Debatte realistisch zu bleiben.
Ende des Jahres sollen mehrere hundert Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Die EU-Kommission hat bei Curevac 220 Millionen Dosen vorbestellt.
„Priorisierung bedeutet nun einmal, dass einer etwas nicht bekommt, damit es ein anderer bekommen kann“: Ein Gespräch mit Thomas Mertens, dem Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, über die Tücken der Impfreihenfolge.
Gegen Ende des Jahres 2021 könnte der Westen geimpft und wieder offen sein – während die Volksrepublik ihre Grenzen weiter fest verschlossen hält.
Die EU-Kommission will nun doch keine harte Zollgrenze zwischen Irland und Nordirland errichten – kurz zuvor hatte sie noch das Gegenteil angekündigt.
Die Sehnsucht der SPD nach einem Impfplan zeigt, worin die Schwäche der Pandemie-Politik liegt: Alles soll, business as usual, nach einem Plan laufen. Dieses Virus lässt sich aber nur mit Einfallsreichtum bekämpfen.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte auf Twitter, das Unternehmen werde die EU mit zusätzlichen neun Millionen Impfdosen im ersten Quartal versorgen.
Neue Hoffnung auf mehr Impfstoff: Der Mainzer Hersteller stellt den Europäern mehr Mittel in Aussicht – wenige Stunden vor dem Impfgipfel.
Anne Will wollte eine Bilanz nach einem Jahr Corona-Pandemie ziehen. Da hätte man ein heftiges Pro und Kontra erwarten dürfen. Das aber blieb aus. Es kennzeichnet die Lage.
Neue schlechte Nachrichten der Hersteller deuten daraufhin, dass sich der Mangel an Corona-Vakzinen verschärft. Doch es gibt Auswege.
Nach dem Streit zwischen der Europäischen Union und Astra-Zeneca wird der Hersteller nun doch mehr Dosen liefern. Nun soll immerhin die Hälfte der ursprünglich anvisierten Menge an die EU gehen.
Der Präsident des International Rescue Committee und frühere britische Außenminister David Miliband spricht im F.A.Z.-Interview über Impfnationalismus, den Einfluss von Corona auf Migration und warnt davor, den ärmeren Teil der Welt zu vergessen.