Alle 90 Sekunden ein neuer Patient
In Brasilien steht das Gesundheitssystem vor dem Kollaps. Krankenhäuser müssen Patienten ablehnen, vor den Kliniken bilden sich Warteschlangen. Forscher publizieren alarmierende Befunde zu den Mutanten.
In Brasilien steht das Gesundheitssystem vor dem Kollaps. Krankenhäuser müssen Patienten ablehnen, vor den Kliniken bilden sich Warteschlangen. Forscher publizieren alarmierende Befunde zu den Mutanten.
Zu Beginn haben viele Bürger den Impfstoff von Astra-Zeneca abgelehnt. Das hat sich inzwischen vielerorts gebessert. Trotzdem sind viele Impfzentren noch nicht voll ausgelastet.
Serbien ist mit dem Impfen schon weit vorangeschritten, im Kosovo hat es noch nicht begonnen. Deshalb macht Belgrad den Kosovaren ein Angebot, das deren Regierung unmoralisch findet.
Mit einem speziell entwickelten Impfstoff sind vier Orang-Utans und fünf Bonobos im Zoo in San Diego geimpft worden. Acht Gorillas des Zoos waren im Januar positiv auf Corona getestet worden.
Erst sagt die Ständige Impfkommission, Astra-Zeneca sei nichts für Menschen über 65 Jahre. Jetzt hat sie ihre Meinung geändert. Kritiker werfen ihr vor, sie hätte den Impfstoff schon früher für Ältere freigeben müssen.
Die Zweifel an der Wirksamkeit des Impfstoffs in Berlin und Paris haben in London Befremden hervorgerufen. Das Einschwenken beider Länder auf den britischen Impfkurs wird nun mit Genugtuung quittiert.
Betriebsärzte sollen beim Impfen eine wichtige Rolle spielen, doch die politischen Gespräche dazu verzögern sich. Das Robert-Koch-Institut sieht bei der Pandemie eine „negative Trendumkehr“.
Die Stadt Frankfurt hat klare Vorstellungen, um übriggebliebene Impfdosen schnell und fair zu verteilen. Denn immer mehr Bürger versuchen auf gut Glück, die vorgegebene Reihenfolge zu umgehen.
In der EU sind nicht alle glücklich über das Exportverbot, mit dem Italien eine Lieferung des Astra-Zeneca-Impfstoffs nach Australien verhindert hat. Kritik richtet sich auch an Ursula von der Leyen.
„Solange sich in den Kühlschränken die Impfdosen stapeln, gibt es keinen Lockdown“, kündigt Frankreichs Präsident Macron an. Aber viele Pflegekräfte wollen sich nicht impfen lassen. Die Regierung erwägt eine Impfpflicht für sie.
Die Minister in Canberra sehen „die Regeln verletzt“, der Astra-Zeneca-Chef fragt, was mit der Maxime des Teilens passiert sei. Die Europäer fühlen sich aber im Recht.
Neben Hausärzten sollen bald Betriebsärzte in großem Umfang gegen Corona impfen. Die Unternehmen stehen dafür bereit, wie eine F.A.Z.-Umfrage ergab. Noch hemmen jedoch die unklaren Rahmenbedingungen.
Die Regierungschefs Österreichs und Dänemarks vereinbaren gemeinsame Projekte mit Israel zur künftigen Impfstoffbeschaffung. Netanjahu kommt das im Wahlkampf gelegen – die Reaktionen in der EU sind kühl.
Astra-Zeneca darf in Italien produzierten Impfstoff nicht nach Australien exportieren. Damit greift erstmals die schärfere Exportkontrolle der EU.
Ministerpräsident Mario Draghi will vorantreiben, was italienische Medien als „Militarisierung der Impfkampagne“ beschreiben. Soldaten sollen bald beim Impfen helfen.
Die EU prüft nun auch die Zulassung von Sputnik V. Wann der Corona-Impfstoff hier auf dem Markt sein wird, bleibt aber ungewiss. Könnte Russland überhaupt nennenswerte Mengen liefern?
Das Tübinger Unternehmen Curevac hat einen neuen Partner für die Produktion seines Corona-Impfstoffs gefunden. Schon im Sommer könnte mit den Lieferungen begonnen werden.
Studien belegen die Wirksamkeit und Sicherheit des Vakzins für Senioren. Gesundheitsminister Spahn bestätigt einen Bericht der F.A.Z. und hofft auf schnellere Impfungen.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur startet nun ein schnelles Prüfverfahren, um den russischen Impfstoff zuzulassen. Sputnik V wird schon in vielen Ländern eingesetzt.
Kugelstoßerin Christina Schwanitz ist Weltmeisterin und Europameisterin. Nur eine Olympia-Medaille fehlt ihr noch. Von einer Impfpflicht für die Spiele in Tokio hält die Leichtathletin aber wenig.
Der Staat managt die Massenimpfungen gegen Corona mehr schlecht als recht. Nun will eine Kölner Apotheke aushelfen und verklagt den Hersteller Biontech.
Als erstes EU-Land setzt Ungarn auf Impfstoffe aus China und Russland – weil die Lieferungen über die EU-Kommission nach Ansicht Orbáns nicht schnell genug gehen. In der Bevölkerung gibt es jedoch Vorbehalte.
Die Impfstoff-Herstellung in Amerika hat jüngst einen weiteren Schub bekommen. Präsident Biden gab sich optimistisch, sein Ziel von 100 Millionen Impfungen innerhalb der ersten 100 Tage seiner Amtszeit zu erreichen.
Der schleppende Anlauf der Impfkampagne in der EU hat einen hohen politischen Preis: Die Rivalen des Westens können wieder Zweifel an der europäischen Einigung säen.
Die Vereinigten Staaten haben groß eingekauft: Bis Ende Mai gebe es genügend Vorräte, um alle Amerikaner zu impfen, verspricht Präsident Biden. In Texas ist die Ungeduld bereits jetzt so groß, dass der Gouverneur gegen den Rat von Experten Corona-Einschränkungen für beendet erklärt.
Die Kühlschränke der Impfzentren sind voll, doch die Impfquote bleibt mäßig. Wie stark bremst das Ziel der gerechten Impfstoffverteilung Deutschland gerade aus? Die Situation in den Bundesländern ist sehr unterschiedlich.
Spätestens von April an sollen auch Hausärzte eine Covid-19-Impfung verabreichen dürfen. Die neue Impfverordnung sieht auch Abweichungen von der Priorisierung vor - damit Astra-Zeneca nicht länger liegenbleibt.
Deutsche Volkswirte fordern mehrheitlich einen klaren Stufenplan für Öffnungen – und beurteilen die Impfstoffpolitik kritisch. Das zeigt das neue Ökonomenpanel vom Ifo-Institut und der F.A.Z.
Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie von Astra-Zeneca haben sich in einer umfangreichen, britischen Studie als „hochwirksam“ bei älteren Menschen erwiesen. Der britische Gesundheitsminister spricht von einer „extrem gute Nachricht“.
Die Debatte um den Impfstoff des Herstellers Astra-Zeneca sorgt für eine langsamere Verimpfung. Eine Studie verdeutlicht nun, wie wichtig es ist, auch weniger wirksame Impfstoffe schnellstmöglich zu verimpfen.
Stiko-Chef Thomas Mertens dringt darauf, die Bevölkerung so schnell wie möglich zu immunisieren. Er warnt aber vor einer willkürlichen Abgabe des Impfstoffs – und stellt sich gegen drei mächtige Ministerpräsidenten.
In Südafrika werden fast alle Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Zuletzt wurden weniger als 1200 Neuinfektionen im Sieben-Tage-Durchschnitt gemeldet. Auf dem Höhepunkt der zweiten Infektionswelle waren es fast 20.000 gewesen.
Aus einer Liste von Impfwilligen werden in Duisburg per Zufallsgenerator Personen angeschrieben, um übrig gebliebenen Biontech-Impfstoff noch zu verteilen. Wer zuerst zusagt, bekommt den Termin.
Bayern und Sachsen verlangen, dass mehr Impfstoff in die von Corona stark betroffenen Grenzregionen geliefert wird. Vor der nächsten Konferenz mit der Kanzlerin warnen die Ministerpräsidenten vor einem „Öffnungsrausch“.
Vor dem Impfstau stand Astra-Zeneca in der Kritik, weil das Unternehmen der EU nicht so viel liefern konnte wie erwartet. Nun wird offenbar eine Produktion in Indien erwogen. Und das, obwohl die dortige Regierung vorrangig fürs eigene Land produzieren will.
Der britische Premierminister hat einen Plan für die Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorgelegt. Das Vorgehen seiner Regierung zeigt: Wer schneller impft, kann früher öffnen.