WHO empfiehlt Impfstoff von Astra-Zeneca vorerst weiter
Die Weltgesundheitsorganisation hält an dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers fest. Die Vorteile lägen höher als die Risiken. Doch Studien und Angaben würden weiter geprüft.
Die Weltgesundheitsorganisation hält an dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers fest. Die Vorteile lägen höher als die Risiken. Doch Studien und Angaben würden weiter geprüft.
Derzeit wird mehr Impfstoff aus der EU exportiert als hereinkommt. Kommissionschefin Ursula von der Leyen will das im Streit um Lieferausfälle von Astra-Zeneca ändern. Offenheit sei keine Einbahnstraße.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigt, die Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca vorerst auszusetzen.
Die Lieferbeziehungen mit den Vereinigten Staaten liefen nicht so, wie sie sollten, sagt Christoph Krupp. Das betreffe Grundkomponenten für die Impfstoffherstellung.
Wenn man es allen recht machen will: Deutschland ist bei der Corona-Bekämpfung äußerst zögerlich. Dabei sind gerade jetzt pragmatische Entscheidungen und entschlossenes Handeln gefragt.
Knapp hundert Milliarden Euro wird die Europäische Union in den nächsten sechs Jahren für die Wissenschaft ausgeben. EU-Kommissarin Mariya Gabriel erläutert die Prioritäten im Interview.
In der deutschen Impf- und Testpolitik hatte die größtmögliche Sicherheit immer Vorrang vor pragmatischem Handeln. Am Ende steht eine übermäßige Vorsicht, die – man muss es so klar sagen – wahrscheinlich Menschenleben kostet.
Der Vizepräsident der EU-Kommission Margaritis Schinas drückt beim Impfpass aufs Tempo. Ein Interview mit einem Getriebenen, der fürchtet, dass die Privatwirtschaft uns ihre Lösungen sonst „überstülpt“.
Mehr Tempo, weniger Bürokratie, und die Entscheidung der EU-Behörde abwarten – das empfiehlt der CDU-Vorsitzende, nachdem Astra-Zeneca vorerst nicht mehr verimpft wird. Sorgen und Kritik werden lauter.
„Wir werden kurz nach Ostern eine Situation haben wie um Weihnachten herum“, sagte der Virologe Christian Drosten. Wegen der sich ausbreitenden Mutante werde sich die Situation dann „drastisch erschweren“.
Bisher teilt die Europäische Arzneimittelbehörde die Bedenken um das Vakzin des Herstellers Astra-Zeneca nicht. Nichtsdestotrotz darf der Impfstoff hierzulande vorerst nicht zum Einsatz kommen. Dagegen regt sich Widerstand.
In seiner Regierungserklärung hat Ministerpräsident Volker Bouffier auf Erfolge in der Pandemiebekämpfung hingewiesen. Die Opposition wirft der schwarz-grüne Koalition jedoch Chaos vor.
Die Entscheidung, Impfungen mit dem Mittel von Astra-Zeneca auszusetzen, hat in Wissenschaft und Politik viele überrascht. Die Folgen könnten gravierend sein. Noch weiß niemand, ob es damit überhaupt ein Problem gibt.
Alle nochmal anstellen: Das Impfzentrum in den Frankfurter Messehallen musste schnell auf den Stopp des Astra-Zeneca-Impfstoffs reagieren. „Das hat uns getroffen wie ein Blitz“, heißt es.
Welche Auswirkungen hat der Astra-Zeneca-Ausfall? Die geplante exponentiell wachsende Zahl von Impfungen, deren Kurve deutlich steiler sein müsste als die Ansteckungskurve, droht sich um Monate zu verschieben. Was tun, fragen wir den Virologen Alexander Kekulé.
Deutschland ist eines von mehr als einem Dutzend Ländern, die nach Berichten über schwere Blutgerinnsel nach einer Astrazeneca-Impfung den Einsatz des Corona-Vakzins ausgesetzt haben. Das Vertrauen in den Impfstoff dürfte weiter darunter leiden.
Der Impfstopp in mehreren EU-Staaten hat an der Einschätzung der Europäischen Arzneimittelagentur vorläufig nichts geändert. Die Chancen seien größer als die Risiken, sagt die EMA-Direktorin. Donnerstag soll eine neue Einschätzung erfolgen.
Experten prüfen derzeit, ob zwischen der Impfung und aufgetretenen Fällen von Blutgerinnseln ein Zusammenhang besteht.
Geht von dem Astra-Zeneca-Impfstoff wirklich eine ungewöhnliche Gefahr aus? Die Suche nach den medizinischen Ursachen wird schwierig. Experten sagen: Das Problem hätte auch ohne Impfung auftreten können.
Der Aktienkurs von Astra-Zeneca steigt trotz schlechter Nachrichten für den Impfstoff des Unternehmens überraschend. Doch dem britischen Pfund setzt die Aussetzung der Impfungen zu.
Peking versucht, andere Staaten für seine Impfpass-App zu gewinnen. Das setzt allerdings die Anerkennung chinesischer Impfstoffe voraus – über die es immer noch kaum Daten teilt.
Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery zieht einen vorläufigen Stopp für Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca in Zweifel. Dass Menschen Thrombosen und Lungenembolien bekommen, müsse nicht unbedingt etwas mit der Impfung zu tun haben. Die WHO will nun über das Präparat beraten.
Die Politik wollte über die Landtagswahlen und ein besseres Pandemiemanagement reden. Dazu kam es nicht. Stattdessen bekommen die Wähler einen Eindruck davon, was bei uns wirklich schief läuft.
Wie es nach dem Impfstopp für das Astra-Zeneca-Vakzin weitergeht. Und welche Erfolge die Berliner Polizei im Kampf gegen Clan-Kriminalität feiert. Der Newsletter für Deutschland.
Deutschland und andere Länder setzen die Impfungen mit Astra-Zeneca vorerst aus, ein möglicher Zusammenhang mit Blutgerinnseln soll geprüft werden. Weltärztepräsident Ulrich Montgomery warnt vor einem Image-Schaden für den Impfstoff.
Noch kann niemand sagen, ob der Impfstoff von Astra-Zeneca in seltenen Ausnahmefällen eine Gefahr ist. Richtig wäre es deshalb gewesen, die Ergebnisse der Prüfung abzuwarten und bis dahin behutsam weiterzuimpfen.
Österreichs Kanzler Kurz hat einen „Brüsseler Impfstoff-Basar“ kritisiert. Jetzt wirft sein Gesundheitsminister einem Beamten vor, ihn nicht über eine Verteilrunde für nicht abgerufene Dosen anderer EU-Staaten informiert zu haben.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat alle Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca in Deutschland ausgesetzt. „Die EMA wird jetzt entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken“, so Spahn.
Auch Deutschland setzt die Impfungen mit dem Vakzin vorsorglich aus – jetzt soll ein möglicher Zusammenhang mit Blutgerinnseln in Hirnvenen genauer geprüft werden.
Die Bundesregierung folgt einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts und setzt Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca vorsorglich aus. Weitere Untersuchungen seien notwendig.
Die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca sind in Deutschland vorsorglich ausgesetzt worden. Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im Zusammenhang mit der Impfung halte das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig.
Österreichs Kritik an der „Ungleichverteilung“ von Corona-Impfstoff ruft in der EU Verwunderung hervor. War Sebastian Kurz wirklich so schlecht informiert, oder will er von Versäumnissen ablenken?
Wie effizient wirken die Vakzine und mit welchen Risiken ist zu rechnen? Diese und andere Fragen von Sascha Zoske beantwortet der Sanofi-Manager und Forscher Jochen Maas am kommenden Montag, 22. März, in einem Internetchat.
Die Niederlande haben die Impfungen mit dem Vakzin von Astra-Zeneca ausgesetzt. Grund sind sechs Fälle möglicher Nebenwirkungen in Dänemark und Norwegen am Wochenende.
Ursprünglich wollte Astra-Zeneca der EU bis Jahresmitte 300 Millionen Dosen liefern. Mittlerweile kalkuliert der Hersteller nur noch mit 100 Millionen. Derweil reagiert auch Irland auf Zweifel an der Verträglichkeit.
Andere Länder sind beim Impfen schneller und nicht so bürokratisch wie Deutschland. Kommt jetzt der internationale Impftourismus in Schwung?