Impfstoff ist nicht frei wählbar
Ein Mann hatte per Eilantrag verlangt, unverzüglich mit dem Impfstoff von Biontech oder Moderna geimpft zu werden. Dies stehe ihm nicht zu, entschieden die Richter.
Ein Mann hatte per Eilantrag verlangt, unverzüglich mit dem Impfstoff von Biontech oder Moderna geimpft zu werden. Dies stehe ihm nicht zu, entschieden die Richter.
Die „Apotheke der Welt“ will angesichts stark steigender Infektionszahlen zunächst den Eigenbedarf decken. Das führt vor allem bei der Covax-Initiative für arme Länder zu Problemen.
Alexej Repik ist Milliardär und Pharma-Unternehmer. Ihm gehört auch ein Werk im bayerischen Illertissen, in dem Russlands Corona-Impfstoff hergestellt werden könnte. Repiks Erfolg basiert auch auf guten Beziehungen zu Wladimir Putin.
Die Ruhetage an Ostern sind gestrichen, jetzt kommen mögliche Verbote von Urlaubsreisen ins Spiel. Die EU debattiert über Impfstoff-Gerechtigkeit. Und in Köln sorgt ein zurückgehaltenes Gutachten für Aufsehen. Der Newsletter für Deutschland.
Die Bundesregierung setze „große Hoffnung“ in Curevac, sagt Christoph Krupp. Sollte die Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA pünktlich klappen, könnte der neue Impfstoff ab etwa Juli gespritzt werden.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz beklagt einen „Basar“ bei der Impfstoffverteilung. In Brüssel versucht man, den Streit vom EU-Gipfel fernzuhalten und einen Kompromiss zu finden.
In der aktuellen Sendung sprechen wir unter anderem über die verworfene Ruhetagsregelung über Ostern, Exportverbote für Impfstoff und Corona-Beschränkungen für Geimpfte.
Hausärzte sollen das bisher deutlich zu langsame Impftempo beschleunigen. Doch das britische Vakzin wird dort erst einmal nicht verabreicht – und auch der Impfstoff von Moderna macht Sorgen.
Die EU stellt neue Regeln für Impfstoff-Exporte vor. Die Kommission habe jetzt „die Pistole auf den Tisch gelegt“.
Impfstoff von Astra-Zeneca +++ Landtagswahlen +++ Abschiebungen +++ Reform des Medizinstudiums +++ Strom für grüne Industrie
Der Pharmahersteller hortet Corona-Impfstoff südlich von Rom. Der EVP-Fraktionsvorsitzende ist empört. Das Unternehmen gibt eine Erklärung ab.
Die Politik hatte versprochen, mit diesen Mitteln mehr Freiheit zu ermöglichen – doch es hapert an allen Ecken und Enden. Eine Bestandsaufnahme.
Der russische Impfstoff „Sputnik V“ ist inzwischen in mehr als 50 Ländern zugelassen. Bald soll er auch im bayerischen Illertissen produziert werden.
Brüssels Behäbigkeit spiegelt die Verkrustungen in den Mitgliedstaaten wider. Wer glaubt, Deutschland allein hätte schneller Impfstoff beschaffen können, irrt.
Hessens Unternehmen sollen die Testangebote erweitern, doch jedes zweite rätselt noch, wie das gehen soll. Lieber wäre es allen, wenn sie ihre Ressourcen ins Impfen stecken könnten, wenn damit das Pandemie-Problem gelöst würde.
Mehr als 80.000 Neuinfektionen an einem Tag. In Brasilien schlägt die Mutante mit voller Wucht zu. Präsident Bolsonaro wird als „Mörder“ bezeichnet.
Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates schwindet. Die Corona-Krise wird mehr und mehr auch zu einem Stresstest für das politische System.
Ich werde irgendwann geimpft – doch was ist mit meinen Kindern? Diese Frage beschäftigt Eltern weltweit. In Großbritannien könnten Kindern schon bald geimpft werden.
Dänemark will die Corona-Beschränkungen weitgehend aufheben, sobald alle Menschen, die älter als 50 Jahre alt sind, geimpft sind. Mit weiteren Impfungen und einem Corona-Pass soll öffentliches Leben wieder möglich werden.
Experten der Europäischen Arzneimittelagentur sollen Sputnik-Produktionsstätten und Kliniken in Russland besuchen. Mit einer raschen Zulassung ist derweil nicht zu rechnen.
Ein Ausfuhrstopp der EU für den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astra-Zeneca rückt näher. „Wir werden handeln“, sagt die Generaldirektorin der Gesundheitsabteilung der EU-Kommission, Sandra Gallina, im EU-Parlament.
Wissenschaftler einer Fachkommission bezweifeln neue Testergebnisse von Astra-Zeneca in Amerika. Die Angaben des Unternehmens beruhten offenbar auf veralteten Daten, heißt es.
Nach den neuen Corona-Beschlüssen rechnet der Handel um Ostern mit Andrang in Supermärkten. Die Schließung am Gründonnerstag sei kontraproduktiv. Kritik kommt auch von Handwerkern und Veranstaltern. Die Reisebranche ist erleichtert.
In Deutschland läuft die Impfkampagne gegen das Coronavirus weiter schleppend, in Israel dürfen dagegen immer mehr Menschen wieder in Bars und Cafés sitzen. Wie aber sieht es in anderen Ländern aus? Ein Überblick.
Keine Reisen in Deutschland und Zwangsruhe an Ostern: Auch der jüngste Corona-Beschluss verbietet viel und ermöglicht wenig. Motivierendes? Fehlanzeige. So wird das nichts.
Wenn das Gut so knapp ist, dann ist der Verteilungskampf zwangsläufig hart. Aber ein Rattenrennen um das rettende Corona-Vakzin kann nicht die Lösung sein.
Die Zahl der Neuinfektionen steigt. Wenn das Wachstum nicht schnell gestoppt wird, sind wir an Ostern wieder da, wo wir schon an Weihnachten waren. Was also bleibt als Ausweg?
Wie weit ist das Virus verbreitet – und in welchen Varianten? Abwasseranalysen geben darüber schnell und zuverlässig Auskunft. Doch in Deutschland wird die Methode kaum genutzt.
Die EU droht wegen des Mangels an Corona-Impfstoff mit Exportbeschränkungen gegen Großbritannien. Der britische Premier sucht das Gespräch. Eine neue Studie bescheinigt dem Astra-Zeneca-Vakzin derweil eine hohe Wirksamkeit und kein Risiko für Thrombose.
Nach einem Jahr im Ausnahmezustand zeigen immer mehr Bürger Unverständnis, dass man sich in Sorge, Gezänk, Datenschutz und Regeln verliert. Dieses Unverständnis ist berechtigt.
Immer mehr Deutsche empfinden das Corona-Management als konfus. Diese Verwirrung setzt sich in der Talkshow von Anne Will fort.
Ministerpräsident Mario Draghi will die Impfkampagne in Italien beschleunigen. Notfalls auch ohne die EU. Dafür wird in Rom jetzt auch Sputnik V getestet.
Ein billiger und hochwirksamer Impfstoff für die ganze Welt: Der Pharmakonzern Astra-Zeneca wollte mit seinem Vakzin nur helfen. Wie konnte das so schiefgehen?
Warum leisten die Menschen ausgerechnet in Baden-Württemberg so viel Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen? Eine Reportage aus diesem sattgrünen Land im Süden Deutschlands.
Schnelligkeit vor Sicherheit: Die Vereinigten Staaten sind Deutschland und anderen Industrieländern beim Impfen gegen das Coronavirus meilenweit voraus – die Gründe dafür liegen auf dem Tisch.
Die Impfungen mit dem Mittel von Astra-Zeneca laufen wieder an. Für das Gelingen der Impfkampagne ist das entscheidend. Doch es braucht vor allem neues Vertrauen der Bürger.