Kathedralen der Astronomie
Die Teleskope zur Erforschung des Kosmos nehmen immer gewaltigere Dimensionen an. Über Gründe und Grenzen eines Wachstums.
Die Teleskope zur Erforschung des Kosmos nehmen immer gewaltigere Dimensionen an. Über Gründe und Grenzen eines Wachstums.
Die japanische Raumsonde „Hayabusa 2“ hat Proben von einem Asteroiden zur Erde gebracht. Forscher konnten darin nun mehr als 20 Arten von Aminosäuren nachweisen.
Astronomen veröffentlichten 2019 das erste Bild eines Schwarzen Lochs. Jetzt haben sie nachgelegt und das geliefert, was damals von vielen vermisst wurde.
Die Geschichte der Astronomie lag ihm am Herzen: Zum Tod des Berliner Astronomen Dieter B. Herrmann, der in der DDR die Vorstellung vom Kosmos prägte.
Es sind Bilder, die Erstaunen wecken, aber auch Ehrfurcht. Martin Kornmesser und Luis Calcada von der Europäischen Südsternwarte haben sie gemacht. Die Datenvisualisierungskünstler vermischen in ihren Werken Wissenschaft mit Kunst.
Auch das Studium des Kosmos leistet einen nicht unerheblichen Beitrag zum irdischen Klimawandel. Astronomen beginnen nun, sich ihrer Verantwortung zu stellen, und fragen: Wie wird die Astronomie klimafreundlicher?
Astronomen haben mit dem Teleskop-Array „Alma“ eine extrem weit entfernte und daher sehr junge Galaxie entdeckt, die unserer Milchstraße überraschend ähnlich sieht. Handelt es sich hier um eine kosmische Frühgeburt?
Eine brillante Astrophysikerin, deren revolutionäre Entdeckung der Zeit voraus war: Eine Biographie stellt Cecilia Payne-Gaposchkin und ihr unnachgiebiges Streben nach Wissen vor.
Das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxis war bislang friedlich. Doch es gibt Anzeichen, dass der Appetit des Masse-Kolosses auf Materie zugenommen hat. Die Deutung der jüngsten Beobachtungen ist allerdings noch umstritten.
Astronomen stehen vor einem Rätsel: Sie haben in 150 Lichtjahren Entfernung einen Weißen Zwerg entdeckt, dessen Masse und Alter nicht zusammenpassen.
Eine dicke Wolkendecke aus Wasserstoff und heftige Regengüsse von flüssigem Eisen, das sind die Wetterverhältnisse, die auf Luhman 16B in sechs Lichtjahren Entfernung herrschen.
Hier werden mehr Themen angerissen, als Sterne am Himmel stehen: Die Arte-Dokumentation „Die Jesuiten und die chinesische Astronomie“ saust im Galopp über Ländergrenzen und Jahrhunderte hinweg.
So eine Mondfinsternis, denkt man, ist doch leicht erklärt. Aber warum wird die in dieser Nacht die längste des Jahrhunderts? Was genau ist der Unterschied zum Neumond? Und was hat es mit dem „Blutmond“ auf sich?
Woher stammt die hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem All? Das ist eine der großen offenen Fragen der Astronomie. Nun könnte das „IceCube“-Observatorium eine Antwort gefunden haben. Es wäre ein neuer Triumph der Multi-Messenger-Astronomie.
Im fast leeren Raum zwischen den Galaxien spannt sich ein gigantisches Netzwerk aus Wasserstoff. Das nur schwer zu beobachtende Gas wurde nun anhand eines Tricks genauer als je zuvor vermessen.
Auf einer wissenschaftlichen Konferenz in Moskau haben zwei russische Weltraumforscher ihre Pläne für den Erhalt der Kunst vorgestellt: Der Mond spielt dabei eine wichtige Rolle.
Einen extrasolaren Planeten, der Ähnlichkeit mit unserem Heimatplanet hat, haben Astronomen in kosmischer Nachbarschaft erspäht. Er umkreist den Zwergstern Proxima Centauri in 4,2 Lichtjahren Entfernung.
Astronomen haben einen großen Teil des Himmels durchmustert und eine Karte mit fast 1,2 Millionen Galaxien erstellt. Sie könnte bei der Lösung des größten Rätsels der Astronomie helfen.
Eines der europäischen Großteleskope in Chile wurde jetzt mit einer ganzen Batterie aus Strahlenkanonen bestückt. Die Technik schärft den Blick ins All ganz ungemein.
Wie groß und wie hell ist dieser neunte Planet, falls er existiert? Wie warm oder kalt ist er? Diesen Fragen sind Wissenschaftler nachgegangen und haben ein erstes Bild von dem seltsamen Himmelskörper entworfen.
Wie groß ist die Masse des unendlichen Weltalls? Die Antwort liefert ein unerwarteter Radioblitz in einer fernen Galaxie.
Wie soll man Krater, Berge und Landschaften auf Planeten, Kometen, Asteroiden oder Kleinplaneten nennen? Es gibt klare Regeln, doch niemand hält sich daran.
Im 17. Jahrhundert haben Sterngucker eine Nova, einen neuen Stern, beobachtet. In Wirklichkeit hat es sich wahrscheinlich aber um die Kollision zweier Sonnen gehandelt. Dafür sprechen neue Beobachtungen.
Viel zu massereich ist eigentlich das Schwarze Loch, das jetzt aufgespürt wurde. Es stammt aus einer Zeit, als der Kosmos gerade aus seiner dunklen Epoche erwachte.
Gülpe ist der dunkelste Ort in Deutschland. Nirgends sonst ist der Sternhimmel so gut zu sehen. Aber auch hier in Brandenburg ist die Dunkelheit bedroht.
Fast jeder kennt die Porta Nigra in Trier und ist stolz, dass dieses monumentale römisch-antike Stadttor zum Weltkulturerbe zählt.
Es war einst ein Vorzeigeprojekt deutsch-spanischer Zusammenarbeit - das Observatorium auf dem Calar Alto. Jetzt ist die Einrichtung von Sparmaßnahmen bedroht. Wie geht es weiter?
Die Entdeckung könnte sich als astronomischer Meilenstein erweisen: Ein internationales Wissenschaftlerteam hat zwei neue „Super-Erden“ gefunden - zwei Exoplaneten mit den Namen Kepler-62e und Kepler-62f, die etwas größer sind als die Erde und in 1200 Lichtjahren Entfernung eine Sonne im Sternbild Leier umkreisen.
Die bildgewaltige Sternenkunde Alan Dyers ist ein Abenteuer und eine Augenweide - mit Schönheitsfehlern.
Seit nunmehr fünfzig Jahren observiert die Europäische Südsternwarte Eso das Weltall. Ihre leistungsfähigen Teleskope wie das VLT in Chile haben immer Details von Sternen, Galaxien und fremden Planeten zutage gefördert und auf vielen Bildern festgehalten. Die Aufnahmen mit ihrer einzigartigen Ästhetik haben auch unsere Vorstellung vom Universum geprägt.
Der Sonnensturm hat am Wochenende wie erwartet die Erde getroffen, aber keine nennenswerten Schäden angerichtet. Warnungen waren jedoch berechtigt: Es hätte ein größeres Ereignis werden können.
Andrea Wulf schildert, wie Astronomen einst zur Beobachtung des seltenen Venusdurchgangs in ferne Weltgegenden aufbrachen, um so die Ausdehnung des Sonnensystems zu bestimmen.
Von Mars bis Venus, von Weltallromantik bis zu verpixelter Pornographie: Das Münchner Haus der Kunst zeigt die Vielfalt von Thomas Ruffs Fotografien.
Die Astronomie zählt zu den ältesten Wissenschaften überhaupt. Ihre Anfänge liegen in der kultischen Verehrung der Himmelskörper. Bis sie sich von der Naturreligion, der Kalenderrechnung und schließlich von der Astrologie trennte und eine eigenen Disziplin formte, vergingen Jahrtausende. Heute ist ...
Die Astronomie zählt zu den ältesten Wissenschaften überhaupt. Ihre Anfänge liegen in der kultischen Verehrung der Himmelskörper. Bis sie sich von der Naturreligion, der Kalenderrechnung und schließlich von der Astrologie trennte und eine eigenen Disziplin formte, vergingen Jahrtausende.
Das Flugzeug-Observatorium „Sofia“ hatte einen schwierigen Start. Oft verzögert, fliegt das Prestigeprojekt nun einer spannenden Zukunft entgegen.