Resteverwertung für die letzte Reise
Was wohl die Götter davon hielten? Im alten Ägypten waren Tiere beliebte Begleiter ins Jenseits. Jetzt hat die Universität Manchester mehr als achthundert Tiermumien durchleuchtet. Mit erstaunlichem Ergebnis.
Was wohl die Götter davon hielten? Im alten Ägypten waren Tiere beliebte Begleiter ins Jenseits. Jetzt hat die Universität Manchester mehr als achthundert Tiermumien durchleuchtet. Mit erstaunlichem Ergebnis.
Die Wüste verändert den Menschen, so heißt es. Das klingt nach Klischee. Doch wenn man mit Berbern in der Ödnis des südlichen Marokkos unterwegs gewesen ist, weiß man: Es stimmt.
Damit es nicht nur bei Erinnerungen an eine versunkene Stadt bleibt: Frankfurts neues Altstadtquartier wächst auf uraltem Boden – und setzt zum Glück deutlich heutige Zeichen.
Schon die alten Ägypter haben gerne Gerstensaft getrunken. Dieser Vorliebe frönten sie nicht nur am Nil, sondern auch in der Gegend des heutigen Tel Aviv, wo sie damals siedelten. Dies belegt der Fund antiker Tongefäße im Zentrum der israelischen Mittelmeer-Metropole.
Weil sie zu viel Traffic verursachen, wurden Katzenbilder bereits für ein Drittel aller deutschen Nutzer aus dem Internet verbannt. Ist das das Ende der Netzneutralität?
Er traf Husni Mubarak, klingelte bei Margot Honecker und lief schon als Junge mit Helmut Kohl durch die Nachrichten: Marc Steinbrecher, Bürgermeister von Steinfeld, ist noch nicht am Ende seiner Reise.
Es war einer der „Baukönige“ im alten Ägypten: Pharao Ranferefs Sonnentempel ist zwar noch immer noch nicht gefunden, dafür das Grabmahl seiner bislang unbekannten Gemahlin. Ein überraschender Fund nahe Kairo.
Gott ist ein Zehnjähriger, Ramses trägt Kajal, und die Ägypter werden von einem Tsunami verschlungen: Ridley Scott hat den biblischen Exodus verfilmt. Moses ist dabei ein ziemlicher Langweiler, aber die zehn Plagen gelingen ganz gut.
Aachen liegt ganz im Westen, Pulsnitz ganz im Osten Deutschlands. Die eine Stadt ist stolz auf ihre Printen, die andere auf ihre Pfefferkuchen. Dabei haben beide Gebäcke mehr gemein, als man glauben könnte..
Der Kinderhochstuhl hat den heranwachsenden Nachwuchs auf Augenhöhe mit seinen Eltern gebracht. Aber erst Peter Opsvik hat einen mitwachsenden Stuhl entwickelt - und bekam für seine jüngste Kreation den Designpreis „Red Dot Award“.
Der Deutsche Ethikrat befasste sich mit Paragraph 173, dem Inzestverbot. Es ist Ausdruck eines Tabus, für das auch eine biologische Grundlage bestehen könnte.
Ihre Frisuren waren den alten Ägyptern wichtig. Neue Funde zeigen, dass auch kleine Leute hier mitunter großen Aufwand trieben.
Die Revolution in Ägypten hat den Traum von einem besseren Leben nicht erfüllt. Jetzt lassen sich junge Leute tätowieren, um ein Zeichen zu setzen.
Ordnung zu halten gilt heutzutage als Tugend. Vielen gelingt dies jedoch nicht. Extreme Ausprägungen, wie die krankhafte Sammelwut, sind oftmals schwer zu diagnostizieren. Sind Chaoten schlechtere Menschen, oder sind sie einfach kreativer?
Im „Tal der Könige“ in Ägypten fanden sich in einem Grab Reste von mindestens 50 Mumien, darunter viele Kinder. Wer waren sie?
Der Paläogenetiker Svante Pääbo erforscht, wie der Mensch zum Menschen wurde. Und wie viel Neandertal noch in uns steckt. Jetzt hat er seine Biographie geschrieben.
Amerikanische Archäologen sind im ägyptischen Abydos auf das Grab des bisher unbekannten Pharaos Senebkai gestoßen. Es ist erst die zweite unversehrt aufgefundene Grabkammer nach der Tutenchamuns.
Sprechakte auf der Buchstabentreppe: Vor hundert Jahren, am 21. Dezember 1913, erschien in der Sonntagsbeilage der New Yorker Zeitung „New York World“ das erste Kreuzworträtsel der Geschichte.
Sandelholz aus Indien, Lavendel aus Frankreich – der Laden des Parfümeurs Kazura sieht aus wie das Labor eines Alchimisten. Sein Großvater eröffnete das Geschäft in Singapur, heute mixt der Enkel Düfte in kleinen Flakons.
Er ist 130 Jahre alt, aber noch längst nicht aus der Mode - der Lippenstift. Eine Schau in Halle zeigt, wie das kleine Schminkutensil zu einem der meistverkauften Schönheitsprodukte wurde.
Sensationsgier kennt kein Tabu: Der Mitteldeutsche Rundfunk lässt die „Dunkelgräfin“ exhumieren. Man will herausfinden, ob es sich um Marie Thérèse, die Tochter Ludwigs XVI. und Marie Antoinettes, handelt.
Ein Staunen erregender Fund im israelischen In Tel Hazor: Archäologen stoßen bei Grabungsarbeiten auf Reste einer altägyptischen Sphinx. Aber wie ist die Statue dorthin gelangt?
Der neue Berliner Flughafen ist immer noch nicht fertig. Trotzdem werden jetzt Besichtigungsfahrten angeboten - wie zu einer historischen Stätte. Ist das schon Katastrophentourismus?
Dürfen die das? Drei russische Freunde besteigen die Cheops-Pyramide und machen sensationelle Fotos. Natürlich dürfen sie das nicht. Wadim Machorow erzählt – und entschuldigt sich.
Der ägyptische Filmemacher Yousri Nasrallah reagierte spontan auf die Revolution: Er drehte einen Film, der die Widersprüche der ägyptischen Gesellschaft offenlegt. Ein Gespräch über die Lage im Land.
Vergil hielt die Bienen für die letzten Erben des Goldenen Zeitalters, in der „Ilias“ werden die Wunden der Krieger mit Honigpflastern geheilt. Das alles weiß der Lyriker, Essayist und Bienenliebhaber Ralph Dutli. Ein Frühlingsspaziergang, der viel zu früh endet.
Strahlende Aussichten: Das nie in Betrieb genommene Kernkraftwerk Kalkar gilt als eine der größten deutschen Investitionsruinen. Heute hat es eine neue Verwendung gefunden - als Vergnügungspark.
Ignatious Joseph führt seit 14 Jahren von Düsseldorf aus seine Hemdenmarke „Ign. Joseph“. Im Interview zum 60. Geburtstag spricht er über graue Deutsche und farbige Hemden.
Die Zeitgenossen geben sich diesmal eher klassisch: Ein Blick auf das Angebot bei den Auktionen mit Gegenwartskunst in London.
Scham kommt vor Schuld: Maria-Sybilla Lotter vergleicht Konzepte von Verantwortung in verschiedenen Kulturen.
Holger Düll ist ein Traditionalist reinsten Wassers. Er mag keinen Kokolores und stellt seine Nürnberger Lebkuchen nach einem geheimen Familienrezept ausschließlich in Handarbeit her.
Ägyptens Prä-Naissance: Zum hundertsten Jahrestag der Entdeckung von Nofretetes Büste zeigt das Neue Museum in Berlin eine unglaubliche Ausstellung über Kunst und Kultur der Amarna-Zeit.
Unsere Zeit ist von Krisen geprägt. In einer Mischung aus Furcht und Neugier erwarten wir die nächste Erschütterung, als sei es die womöglich entscheidende. Aber wie kündigen sich große Veränderungen an?
Was der Kunsthandel derzeit in München aufbietet, sucht in der deutschen Messelandschaft seinesgleichen: die „Highlights“ und die 57. „Kunst-Messe“.
Alles nur Vorkämpfer einer Weltrepublik der Humanität? Jan Assmann deutet die „Zauberflöte“ anregend neu, übersieht aber, wie Mozart und sein Librettist Schikaneder die Freimaurer kritisierten.