Bis es zu spät war
Angela Merkel hätte Volker Kauder zum Abtreten bewegen können. Sie tat es nicht. Nun folgen die Abgeordneten ihr nicht mehr. Warum hielt sie an Kauder fest?
Angela Merkel hätte Volker Kauder zum Abtreten bewegen können. Sie tat es nicht. Nun folgen die Abgeordneten ihr nicht mehr. Warum hielt sie an Kauder fest?
Der Philosoph erinnert in Bad Homburg an die Chancen Europas. Wo er die Krise in den Blick nimmt, macht er die Rechnung aber ohne Wolfgang Schäuble.
Deutschland beerdigt Wolfgang Schäubles umstrittene Pläne für ein 5000-Euro-Limit bei Barzahlungen. Ein Grund ist die ablehnende Haltung in weiten Teilen der Bevölkerung. Doch wie sieht es in anderen Ländern Europas aus?
Bei Ermittlungen gegen den ehemaligen Chef der Deutschen Börse Carsten Kengeter soll Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) aussagen. Dafür brauchte es allerdings eine besondere Erlaubnis.
Die Union hat in der Wählergunst weiter verloren: Nach dem ZDF-Politbarometer würden sie derzeit nur noch 30 Prozent wählen. Auch die AfD verliert – die SPD kann dagegen um zwei Prozenpunkte zulegen.
Bei der Generalaussprache im Bundestag ist es zu heftigen Angriffen auf die Rhetorik der AfD gekommen. Die SPD-Abgeordneten erinnerten dabei an die dreißiger Jahre.
Das Demonstrationsrecht sei kein Freibrief für Gewalt, sagte der Bundestagspräsident. Für Ausländerfeindlichkeit dürfe es keine Nachsicht und keine Verharmlosung geben.
Bundestags-Präsident Wolfgang Schäuble mahnt gleichzeitig dazu, die Sorgen der Bürger auch angesichts der Flüchtlingszuwanderung ernst zu nehmen.
Konkrete Fragen zu Integration und Miteinander sollen bei der Islamkonferenz künftig stärker im Mittelpunkt stehen. Auch bei der Besetzung gibt es Änderungen. Innenminister Seehofer nennt nun einen Termin.
Der Republikaner John McCain steht auch für die große demokratische Kultur Amerikas – und Politiker in aller Welt würdigen ihn nach seinem Tod dafür. Donald Trumps Botschaft fällt hingegen knapp aus.
In der CDU gibt es eine Sehnsucht nach der Zeit ohne Merkel. Einerseits. Und was ist mit Annegret Kramp-Karrenbauer?
Wäre am Sonntag Bundestagswahl, hätte die große Koalition zwar noch eine Mehrheit. Doch die Umfragewerte von Union und SPD stagnieren. Bei der Zufriedenheit mit der Arbeit der Groko gibt es aber eine Veränderung.
Jens Spahn ist Gesundheitsminister – und will eines Tages Kanzler werden. Dafür wandelt er sich derzeit vom Marktliberalen zum mitfühlenden Konservativen. Eine Betrachtung.
Thomas de Maizière war sicher, dass er Innenminister bleiben würde. Jetzt ist er einfacher Abgeordneter. Was macht das mit einem?
Angela Merkel darf es, Theresa May – und auch die britische Königin: Erdogan treffen. Und Özil? Persönliche Kontakte sind etwas anderes als große Politik.
Die Hauptschuld für die anhaltende Debatte um Mesut Özil sieht Bundestagspräsident Schäuble beim DFB. Kritik übt er auch am direkten Umfeld des Fußballspielers.
Helfen ist immer gut. Ein Helfer hat das Herz auf dem rechten Fleck. Und wenn eine Woge der Hilfsbereitschaft ein ganzes Land erfasst, kann das so verkehrt nicht sein. Oder doch? Ist eine schlichte Wahrheit zwangsläufig naiv?
Auf dem Titelblatt des „Masterplans“ steht Seehofer in seiner Position als CSU-Chef – und nicht als Innenminister. Jetzt will Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble prüfen, ob Seehofer Gelder des Innenministeriums für den Plan verwendet hat.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) über sein Verhältnis zu Merkel und Seehofer, den Asylstreit der Union und die Bedeutung der Flüchtlingsfrage für die Hessenwahl.
Wer schon in einem anderen EU-Land registriert ist, soll von Bayern nach Österreich zurückgeschickt werden. Der Asylkompromiss der großen Koalition betrifft allerdings nur fünf Personen pro Tag.
Wer soll am Tisch der Deutschen Islamkonferenz sitzen? Nur Verbände oder auch muslimische Einzelvertreter? Ein Blick in die Historie könnte die Antwort liefern.
Der heftige Streit zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer hat Spuren hinterlassen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble schildert, was eine solche Auseinandersetzung anrichtet.
In der Frage der Verteilung von finanziellen Lasten in der Nato habe Donald Trump nicht ganz unrecht, sagt Wolfgang Schäuble. Vorher hatte schon Kanzlerin Merkel auf Kritik reagiert – ganz anders als der Bundestagspräsident.
Innerhalb kurzer Zeit hat die britische Premierministerin Theresa May zwei Minister verloren. Während das in Brüssel die Hoffnung auf einen Kurswechsel nährt, findet der scheidende Außenminister deutliche Worte.
Vorigen Sonntag blickte die CSU in einen Abgrund. Sie sah nicht nur die Spaltung der Union, sondern auch ihre eigene. Eine Aufarbeitung.
„Target“ – das war eigentlich ein technisches System zur Abwicklung von Zahlungen im Euroraum. Doch inzwischen hat Deutschland fast 1 Billion Euro zu viel eingezahlt. Geld, das nie wiederkommen könnte.
Maybrit Illner gibt den Schlussakkord im Asylstreit. Eine Sachfrage mit überschaubarer Bedeutung eskaliert zum politischen Machtkampf. Worum es eigentlich geht, gerät dabei zunehmend in Vergessenheit.
Auch wenn sich die Wogen bei der Union langsam glätten, turbulente Zeiten erlebt gerade nicht nur der Berliner Politikbetrieb – beim VDA herrscht allerdings trotz dicker Luft Zuversicht. Was heute sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Ein guter Finanzminister erweckt nackte Zahlen zum Leben. Doch Olaf Scholz setzt sich kaum von seinem Vorgänger Wolfgang Schäuble ab. Dabei gäbe es so viel zu tun.
Merkel und Seehofer haben mit Ach und Krach den Bruch in letzter Minute vermieden. Die Schuldfrage aber wird noch gestellt werden, vor allem in der CSU. Ein Kommentar.
Die Spitzen von CSU und CDU treffen sich heute Abend zum Krisengespräch. Das ist aber nicht der einzige Termin der Union. Auch die Oppositionsparteien bringen sich in Stellung. Der heutige Krisenzeitplan.
Bei der AfD ist man sich einig: Der Streit in der Union kann ihr nur helfen. Egal in welche Richtung die Regierungskrise gehen mag – sie sehen sich als die Gewinner. Ihre Umfragewerte steigen langsam, aber stetig. Das allein gibt ihnen aber noch nicht recht.
Eine Umfrage sieht die große Koalition im Aufwind. Für Angela Merkel haben die Demoskopen noch eine gute Nachricht.
Der Haushalt für 2018 steht: Die Ausgaben des Bundes steigen um fast vier Prozent. Weil die Einnahmen genauso zulegen, müssen keine neuen Schulden gemacht werden.
Das Verhältnis der Unionsparteien ist mehr als frostig. Im F.A.Z.-Interview beharrt der CSU-Generalsekretär Markus Blume zwar auf den Positionen seiner Partei. Doch er sendet auch ein Signal der Entspannung.
Wenige Tage vor der Entscheidung über den Umgang mit Flüchtlingen an deutschen Grenzen sind die Fronten zwischen CDU und CSU weiter maximal verhärtet. Und auch die SPD schaltet sich mit drohenden Tönen in den Koalitionsstreit ein.