Zeitenwende auf der Baustelle
Lange ging es für Bauwirtschaft und Immobilienbranche nur nach oben. In diesem Jahr haben sich die Aussichten schlagartig verdüstert. Das bekommen nun Beschäftige, Bauherren und Mieter zu spüren.
Lange ging es für Bauwirtschaft und Immobilienbranche nur nach oben. In diesem Jahr haben sich die Aussichten schlagartig verdüstert. Das bekommen nun Beschäftige, Bauherren und Mieter zu spüren.
Inflation, steigende Bauzinsen und die drohende Rezession: Zahlreiche Faktoren bremsen derzeit die Investition in Immobilien. Die aktuelle Lage fordert sowohl Käufer als auch Verkäufer heraus.
Die USA verbleiben als einziger sicherer Hafen unter den großen Immobilienmärkten, sowohl in wirtschaftlicher als auch in politischer Hinsicht.
Der rasante Preisanstieg scheint gebrochen. Aber die sinkende Bautätigkeit bereitet Fachleuten Sorgen.
Einstieg ins Geschäft mit Immobilienfonds soll die Schlagkraft stärken.
Sven Odia, Engel & Völkers, über die aktuellen Herausforderungen an Makler und attraktive Kaufmöglichkeiten.
Die Politik hat Hunderttausende neue Wohnungen versprochen – doch kann die Immobilienbranche nicht liefern wie gewünscht. Grund sind die steigenden Bauzinsen und Materialpreise.
Das angeschlagene Immobilienunternehmen hat sich teuer Zeit gekauft und will sich künftig auf Mietwohnungen in Berlin konzentrieren. Die Bilanz für das laufende Geschäftsjahr darf Adler den Investoren nun später präsentieren.
Frisches Geld von mehr 900 Millionen Euro für das Immobilienunternehmen erfreut die Investoren. Doch ein Wirtschaftsprüfer wird weiterhin gesucht. Nun soll ein Gericht entscheiden.
Ist zu erwarten, dass die steigenden Zinsen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland einbrechen lassen?
In Deutschland hoffen Mitarbeiter von Galeria Karstadt Kaufhof auf eine Zukunft. Deren Eigentümer René Benko profitierte derweil von hohen Mieterträgen. Wie operiert die Holding eines der reichsten Österreicher?
Der tschechische Immobilien-Milliardär Radovan Vitek legt seine beiden österreichischen Beteiligungen Immofinanz und S Immo zusammen und zieht damit vorerst einen Schlussstrich unter jahrelange Diskussionen über eine Fusion.
Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin bemängelt eine milliardenschwere Fehlbewertung in der Bilanz des Immobilienunternehmens Adler Group. Zudem hat die Behörde noch weitere Geschäftsjahre unter der Lupe.
Wenn das Immobilienunternehmen bis Ende April keinen geprüften Jahresabschluss vorlegt, könnten Gläubiger Milliarden zurückfordern. Lässt sich das Problem auch ohne Wirtschaftsprüfer entschärfen?
Die steigenden Zinsen treffen die Immobilienwirtschaft derzeit stark. Doch zu einem grundsätzlichen Abgesang auf die Branche besteht kein Anlass.
Die Preise am australischen Immobilienmarkt schmelzen rasch, die Zinsen steigen. Für viele wird das bitter. Profis aber sehen Chancen.
Die Finanzierungsengpässe der schwedischen Immobiliengesellschaften sind auf ihre variabel verzinsten Anleihen und kurzfristigen Fälligkeiten in einem Umfeld steigender Zinsen zurückzuführen. Fachleute sehen darin einen möglichen Lackmustest für den Rest des Sektors in Europa.
Der Einbruch der Nachfrage am Immobilienmarkt schlägt sich beim Finanzvermittler Hypoport massiv im Neugeschäft nieder. Das Transaktionsvolumen auf der Kreditplattform Europace schrumpfte im dritten Quartal – vor allem wegen eines Rückgangs der Immobilienfinanzierungen.
Immobilienzinsen haben sich seit Jahresbeginn rapide verteuert. Dem Finanzierungsvermittler Interhyp zufolge wurde ein zehnjähriges Standarddarlehen vor dem Wochenende mit 3,98 Prozent verzinst.
Verbraucher müssen für Immobilienkredite nun fast 4 Prozent Zinsen zahlen. Allein der Zinsanstieg der vergangenen Wochen kann eine Mehrbelastung von mehr als 100 Euro im Monat ausmachen.
Trotz höherer Bauzinsen sind die Preise für Wohnimmobilien zumindest bis Juni weiter gestiegen, allerdings nicht mehr so schnell, wie neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen. Besonders in ländlichen Kreisen wurden Häuser teurer.
Der Immobilienmanager Adalbert Pokorski hört schon von freien Kapazitäten von Handwerksbetrieben. Dennoch ist mit Wartezeiten für Wärmepumpen zu rechnen.
Große Banken werden strenger bei Immobilienkrediten. Wegen der stark gestiegenen Inflationsrate passen sie die Lebenshaltungskosten an.
Keiner will das angeschlagene Immobilienunternehmen Adler Group prüfen, weil das Mandat aufwendig und riskant ist. Doch gerade für schwierige Fälle sind Wirtschaftsprüfer da.
Die Forderungsausfälle belaufen sich mittlerweile auf umgerechnet 5,6 Milliarden Euro. Ursache ist die Immobilienkrise. Dennoch wurden mehr Kredite an den Immobiliensektor ausgegeben.
Als hätte das börsennotierte Immobilienunternehmen nicht schon genug Probleme, fehlt nun auch noch ein Wirtschaftsprüfer. Dabei handelt es sich um weit mehr als nur eine Formalität.
Die Herausforderungen am Immobilienmarkt nehmen zu. Doch mit sorgfältiger Objektauswahl können Investoren durch die Krise kommen
Vonovia-Chef Rolf Buch beobachtet keine Crash-Gefahr am Immobilienmarkt. Die Nachfrage nach zum Verkauf stehenden Immobilien des Wohnkonzerns sei hoch.
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat auch in Deutschland die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert. Doch der Markt für Wohnimmobilien dürfte glimpflich davonkommen.
Das unter Druck stehende Immobilienunternehmen will mit Verkäufen seine Liquidität schützen.
Wende auf dem deutschen Immobilienmarkt: Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass die Zeit des Baubooms zu Ende geht. Laut Immobilienverband stellen Unternehmen geplante Projekte zurück oder hätten sie bereits ganz aufgegeben.
Christian Schmid, Helaba, über den Immobilienmarkt in einer Phase hoher Unsicherheit
Das Treffen der Aktionäre dauerte keine halbe Stunde, obwohl das Immobilienunternehmen eine lange Liste von Problemen hat und die Finanzaufsicht die Bilanz untersucht.
Während die Finanzaufsicht und eine Staatsanwaltschaft bei dem umstrittenen Immobilienunternehmen ermitteln, will Adler zwei Tochtergesellschaften von der Börse nehmen. Bei einer davon reagiert der Kurs heftig.
Häuser in Deutschland werden immer teurer. Dennoch sehen Fachleute inzwischen eine Trendwende – wegen der steigenden Zinsen.
Immobilienfachfrau Iris Schöberl bemängelt Monokulturen im Zentrum und macht Kleinstädten Hoffnung. Den individuellen Autoverkehr in der City würde sie verlangsamen – aber nicht verbannen.