Vier-Tage-Woche wegen Fachkräftemangel durchsetzbar
Der Mangel an Arbeitskräften verleiht den Gewerkschaften mehr Verhandlungsmacht. Das hat Folgen, erwartet eine führende Ökonomin.
Der Mangel an Arbeitskräften verleiht den Gewerkschaften mehr Verhandlungsmacht. Das hat Folgen, erwartet eine führende Ökonomin.
Zum vierten Mal fand der F.A.Z.-Kongress statt. Geladen waren zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sehen Sie hier alle Interviews von der Hauptbühne u.a. mit Bundeskanzler Olaf Scholz, Sebastian Kurz oder Veronika Grimm.
Die Ukraine, die deutsche Wirtschaft und der Klimawandel – das ist nur eine Auswahl der Themen auf dem F.A.Z.-Kongress. Bundeskanzler Olaf Scholz und Entertainer Harald Schmidt zählen zu den Gästen.
Ein Warnstreik bremst am Montag den Verkehr in Deutschland aus. Eine Mehrheit der Bundesbürger zeigt sich verständnisvoll. Kritik kommt aus den Kommunen. Einige Länder helfen dem Warenverkehr, indem sie Lastwagenverkehr am Sonntag erlauben.
Die befürchtete Rezession bleibt wegen der gesunkenen Energiepreise wahrscheinlich aus. Die Berater der Regierung sehen aber schon neue Risiken.
Turbulente Finanzmärkte, schwächelnde Weltkonjunktur, Inflation – die Berater der Regierung erwarten keinen kräftigen Aufschwung in Deutschland. So pessimistisch, wie noch im Herbst, sind sie allerdings nicht mehr.
Die Lage sei eine ganz andere als bei der Finanzkrise 2008, sagt die Ökonomin Ulrike Malmendier. Die Finanzmarktstabilität sei „aktuell nicht gefährdet“.
Nach der Zinswende kollabieren in den USA Banken. Im F.A.Z.-Podcast gehen wir mit dem früheren Wirtschaftsweisen Volker Wieland der Bedeutung für die Geldpolitik nach – auch mit Blick auf die Geldpolitik der EZB.
Die Preise steigen nicht mehr so schnell wie zuvor. Doch die Inflation ist noch lange nicht besiegt. Das liegt auch an der Macht der Arbeitnehmer.
Wer recht hat, bekommt nicht immer Beifall. Trotzdem wagt die oberste Wirtschaftsweise, Monika Schnitzer, klare Ansagen zur Rente, zum Fachkräftemangel und zur Einwanderung.
Immer mehr Winzer wenden sich einer ökologischen Wirtschaftsweise zu. Nachhaltig ist das aber nur bedingt, wenn nur der Flascheninhalt auf den Prüfstand kommt – doch welche Alternativen zur Einwegflasche gibt es?
In Davos versammeln sich Regierungschefs und CEOs. Über Sinn und Nutzen des 53. Weltwirtschaftsforums sprechen wir unter anderem mit der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm.
Wer wird wichtig im neuen Jahr? Wir stellen Ihnen zehn Frauen und Männer vor, von denen in den nächsten Monaten viel zu hören sein wird.
„Die Diskussion über eine Reform des Systems ist unausweichlich und darf nicht länger verschoben werden“, sagt der Ökonom Martin Werding.
Die bestehende Regelung ist „nicht wirklich plausibel“, meint die Wirtschaftsweise. Eine Anpassung sei dabei verhältnismäßig einfach umzusetzen.
Die Münchener Volkswirtschaftsprofessorin hält die bestehende Regelung für „nicht wirklich plausibel“. Sie führe zu Ungerechtigkeit unter Erbenden und anderen Familien. Auch Firmenerben könnten Steuer zahlen, mit Stundungen.
Die deutsche Wirtschaft muss unter erschwerten Umständen digital und klimafreundlich werden. Da helfen manche Vorschläge des Sachverständigenrats nicht. Ein Gastbeitrag von drei ehemaligen Mitgliedern der „Wirtschaftsweisen“.
Die Wirtschaftsweisen empfehlen wahlweise einen Energiesoli oder einen höheren Spitzensteuersatz, um die Lasten der Krise zu stemmen. Unter den deutschen Ökonomen stoßen die Ideen auf ein geteiltes Echo, zeigt das Ifo-Ökonomenpanel.
Der Stempel „Soli-Zahler“ mutiert zum steuerpopulistischen Kampfbegriff. Wer einfach Soli zahle, verkrafte auch das doppelte, sagt die Chefin der sogenannten Wirtschaftsweisen.
Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, dringt auf eine stärkere Belastung von Gutverdienenden in der Krise.
Unternehmen, die von der Gaspreisbremse profitieren, sollte die Zahlung von Boni und Dividenden nicht erlaubt sein, sagte die Wirtschaftsweise. Für Verbraucher müsse die Politik klare Anreize zum Energiesparen setzen.
Warum zu erwartende Produktionsausfälle weit weniger schlimm sind als zunächst befürchtet. Eine Erwiderung auf die Kritik an unserer Studie für die Wirtschaftsweisen.
Mit der Wirtschaftsprofessorin Veronika Grimm sprechen wir über die Entlastungsorgie der Bundesregierung in ihrem ersten Amtsjahr, die Sorgen der Bürger vor der Inflation und die Demokratiemüdigkeit einiger Klimaaktivisten.
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will zusätzliche Belastungen für Unternehmen vermeiden. Das geht aus einer Mail an die großen Unternehmensverbände hervor. Derweil erwartet das Wirtschaftsministerium weiterhin Rezession im Winter.
Der Gasverbrauchs-Befund, den das IWH-Forschungsinstitut für die „Wirtschaftsweisen“ zusammengetragen hat, ist fahrlässig. Leider.
Gutverdiener müssen mehr zahlen, finden jetzt sogar die Wirtschaftsweisen. Was ist denn da los?
Höhere Steuern für Besserverdienende oder einen „Energie-Soli“ – was sich die Wirtschaftsweisen da ausgedacht haben und was uns sonst zur VWL eingefallen ist.
Die Sachverständigen verwirren mit ihrer falschen Forderung nach höheren Steuern. Dennoch erlebt das krisengebeutelte Gremium nun eine Renaissance.
Die Wirtschaftsweisen fordern zeitlich befristet höhere Steuern. SPD und Grüne jubeln, die FDP ist dagegen. Was macht die Politik aus dem Rat?
Das neue Gutachten des Sachverständigenrats ist veröffentlicht. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm erklärt, wie Deutschland durch die Krise kommen kann – und warum jetzt die Reicheren zahlen sollen.
In den USA bleibt die „rote Welle“ bislang aus, die Wirtschaftsweisen raten zu längeren AKW- Laufzeiten und am 9. November gedenkt Deutschland der Reichspogromnacht und dem Mauerfall. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Sachverständigenrat legt am Mittwoch sein neues Jahresgutachten vor. Die Empfehlungen des Ökonomengremiums könnten alte Konflikte in der Koalition wieder aufbrechen lassen.
Höhere Steuern oder ein Energie-Soli für Besserverdiener sollen Maßnahmen gegen die Energiekrise gegenfinanzieren, schlägt der Sachverständigenrat vor. Die Krise müsse solidarisch bewältigt werden.
Zum ersten Mal in seiner fast sechzigjährigen Geschichte führt eine Frau den Sachverständigenrat. Monika Schnitzer füllt die Lücke, die nach dem Rückzug von Lars Feld vor anderthalb Jahre entstanden war.
Erstmals bezieht der neu formierte Sachverständigenrat öffentlich Stellung: Den Reservebetrieb zweier Atomkraftwerke halten die fünf Wirtschaftsweisen für nicht zielführend. Ein Gastbeitrag.