Wasserstoff als klimaneutrale Lösung
Der Wasserstoff könnte in Zukunft Industrie und Verkehr klimaneutral gestalten. Jedoch gibt es Einiges zu lösen, bevor Deutschland die neue Energiequelle aus Kanada CO2-Neutral und günstig produzieren kann.
Der Wasserstoff könnte in Zukunft Industrie und Verkehr klimaneutral gestalten. Jedoch gibt es Einiges zu lösen, bevor Deutschland die neue Energiequelle aus Kanada CO2-Neutral und günstig produzieren kann.
Das Projekt stand auf der Kippe, weil Anwohner ihre Grundstücke nicht verkaufen wollten. Doch jetzt hat die Stadt den Weg frei gemacht für eine Brennstoffzellenfabrik im Raum Stuttgart.
Es gibt mehr als nur Batterien: Europäische Forscher arbeiten daran, Energie effizient mit Eisen- und Aluminiumpulver zu speichern. Die Rohstoffe könnten so einen emissionsfreien Kreislauf bilden.
Abnehmer der ersten Ladung Wasserstoff aus den Vereinigten Arabischen Emiraten war Kupferproduzent Aurubis, der damit ein Pilotprojekt zur Einsparung von Erdgas beginnt. Wirtschaftsminister Habeck betonte, dass dies jedoch erst der Anfang von einem größeren Plan sei.
Grüner Wasserstoff soll eine entscheidende Rolle auf dem Weg in die Klimaneutralität spielen. Eine Pilotanlage gewinnt den Energieträger mittels Elektrolyse aus der Luftfeuchtigkeit. Das könnte die Wachstumsprognosen verbessern.
Wasserstoff wird schneller verfügbar sein als viele glauben, sagt Joachim Kreysing, Geschäftsführer des Industrieparkbetreibers Infraserv Höchst. Zudem glaubt er, dass Wasserstoff künftig bezahlbar sein wird.
Der Italiener Marco Alverà ist ein leidenschaftlicher Energiemanager. Mit grünem Gas will er von der Nordseeküste aus die Industrie aufrütteln.
Die Pläne von Deutschland und Spanien, eine Gaspipeline über die Pyrenäen zu verlegen, stößt bei Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weiter auf Skepsis. Seine Strategie ist eine andere.
Wasserstoff ist in der Bahnindustrie derzeit ein großes Thema. Die Deutsche Bahn setzt jetzt im Bemühen um „grüne“ Antriebe zusätzlich auf Ammoniak.
Bis 2030 will der Mainzer Spezialglashersteller Schott alle Abläufe so umgestellt haben, dass künftig ohne Gas und klimaneutral produziert werden kann. Dafür gibt es auch Steuergeld.
Josef Kallo arbeitet in Stuttgart an Brennstoffzellen-Flugzeugen. Die Energiekrise belebt sein Geschäft. Aber jetzt muss er gegen Airbus antreten.
Spanien will mehr Erdgas exportieren: Midcat soll später auch grünen Wasserstoff transportieren können. Deutschland hat Bedarf. Doch Frankreich zweifelt die Wirtschaftlichkeit an.
Mobilität – vom Flugzeug bis zum Schiff – basiert derzeit fast ausschließlich auf fossilen Energieträgern. Das Elektroauto allein wird es also nicht richten. Doch die Ideen für die Fahrt ins Grüne sind vielfältig.
Karin Rådström, Chefin von Mercedes-Benz Lastwagen, über klimaschädliche Dieselmotoren, den langen Weg zum grünen Truck und höhere Löhne für Lastwagenfahrer.
Das ist die Idee, wenn es heißt, Erdgas sei die Brückentechnologie für die Energiewende. Aber schaffen vorhandene Speicher und Leitungen das überhaupt? Einfach wird es nicht.
1350 Tonnen grüner Wasserstoff wird nun jährlich im oberfränkischen Wunsiedel produziert. Siemens ist Projektpartner der ersten Stunde.
Wasserstoff gilt als klimaschonende Alternative für die Energieversorgung. Ohne Importe wird es aber nicht gehen. Doch die müssen irgendwie vom Hafen ins Hinterland.
Die Deutsche Bahn will weg von dreckigen Dieselzügen. Dabei soll ihr Wasserstoff helfen. Der erste, gemeinsam mit Siemens entwickelte Wasserstoffzug wird nun getestet.
Der Stahlkonzern investiert in Duisburg, um künftig klimaschonender produzieren zu können. Zwar geht die gut 2 Milliarden Euro teure Anlage ein Jahr später als geplant in Betrieb, dafür wird sie deutlich größer.
Die Ministerpräsidenten von Hessen und Bayern kündigen eine stärkere Zusammenarbeit in Energiefragen an. Sie fordern vom Bund, die Kernkraftwerke am Netz zu lassen.
Auch der zweite Startversuch der Artemis I Mondmission musste abgebrochen werden – diesmal aufgrund eines Wasserstoff-Lecks. Das Problem ist nicht neu, wie auch bei der anschließenden Pressekonferenz noch einmal betont wurde.
Neustart im Frankfurter ÖPNV: Von Oktober an sind 13 Brennstoffzellenbusse unterwegs
Für den Klimaschutz muss Deutschland riesige Mengen Wasserstoff importieren. Doch woher soll dieser überhaupt herkommen? Deutschland ist auf Partnersuche.
Baden-Württemberg und Bayern wollen die sogenannte Südschiene stärken und fordern mehr Tempo beim Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur.
Bayern und Baden-Württemberg wollen bei der Versorgung mit Wasserstoff nicht abgehängt werden. Rohrleitungen aus dem Norden sollen sicherstellen, dass die Industrie im Süden versorgt wird.
Energie aus erneuerbaren kanadischen Quellen, erstmals verschifft in bereits drei Jahren: Damit dieser ambitionierte Plan aufgeht, müssen nun vielfältige Grundlagen geschaffen werden.
Deutschland und Kanada unterzeichnen ein Wasserstoff-Abkommen. Der Bauernverband informiert über das Erntejahr 2022. Und die Ukraine hält einen Gipfel zur Zukunft der Krim ab. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mit aus erneuerbaren Energiequellen hergestelltem Wasserstoff könnten ganze Industriezweige und der Verkehr umgekrempelt werden. Schließlich kann Wasserstoff in fast unbegrenztem Ausmaß aus Wasser hergestellt werden und hat darüber hinaus noch einen viel höheren Brennwert als Erdgas. Bei ihrem Besuch in Kanada streben Bundskanzler Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ein Abkommen zur Zusammenarbeit bei der Produktion von grünem Wasserstoff an.
Grüner Wasserstoff aus Spanien +++ Olympiade 1972 +++ Oberammergauer Passionsspiele +++ Kernkraftwerk Saporischschja +++ Eisbärenjagd +++ Maskentragen
Airbus verhandelt schon über die Lieferung von Flugzeugen für die Zeit nach dem Jahr 2030. Für den Finanzchef ist der Weg zu umweltfreundlicheren Fliegern und Motoren mit alternativem Treibstoff aber noch ziemlich weit.
Die Energiewende wird große Mengen grünen Wasserstoffs und daraus hergestellte Treibstoffe und Chemikalien benötigen. Eine Studie zeigt, woher der Energieträger kommen könnte.
Spanien will zum „Hub der grünen Wasserstoffindustrie in Europa“ werden – und so russisches Erdgas ersetzen. In der kastilischen Kleinstadt Puertollano nimmt bald die erste Fabrik den Betrieb auf.
Der Umbau in der Autoindustrie hin zu alternativen Antrieben schreitet voran. Unternehmen widmen sich Elektrolyse und Brennstoffzellen. Manches Fertigungsverfahren wollen sie mit in die neue Ära nehmen.
Energie aus der Brauerei: Die FH Münster erprobt eine Anlage, die aus dem Abwasser der Nahrungsmittelindustrie wertvolle Rohstoffe heben kann. Der Schlüssel liegt in der dunklen Fermentation.
Wärmeliebende Bakterien nutzen CO₂ und molekularen Wasserstoff als Energiequelle – und bilden daraus Ameisensäure. Forschern ist es nun gelungen, die molekularen Details dieses biotechnologisch aussichtsreichen Prozesses zu entschlüsseln.
Im Rahmen seiner Sommerreise hat sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck über die Nutzung von grünem Wasserstoff informiert. Das Gas könnte die deutsche Energieversorgung unabhängiger von Russland machen.