Aus Müll wird Wasserstoff
Ein großer Teil des Abfalls in Deutschland wird verbrannt. Das Start-up GHT möchte ihn in Wasserstoff verwandeln – und baut jetzt die erste Anlage.
Ein großer Teil des Abfalls in Deutschland wird verbrannt. Das Start-up GHT möchte ihn in Wasserstoff verwandeln – und baut jetzt die erste Anlage.
Bei einer „Lateinamerika-Offensive“ sei Hilfe der Bundesregierung nötig, um die Region nicht China zu überlassen. Bald kommt Brasiliens Präsident nach Berlin.
Der entscheidende Baustein für den Aufbau einer europäischen Wasserstoffwirtschaft steht: Anders als von der Kommission geplant, kommt Gasnetzbetreibern dabei eine wichtige Rolle zu.
Um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen, ist Europa auf klimaneutral produzierten Wasserstoff angewiesen. Doch die Definition für „grünen“ Wasserstoff ist anspruchsvoll und könnte Exporteure abschrecken.
Die Nationale Wasserstoffstrategie Deutschlands ist sehr ambitioniert, ohne Importe wird es nicht gehen. Doch wer liefert grünen Wasserstoff und Derivate nach Deutschland – angesichts eines weltweit rasant wachsenden Bedarfs und bislang geringer Infrastruktur?
Es klingt paradox: Um klimaneutral in See zu stechen, braucht es Kohlendioxid. Das aber ist Mangelware, auch wegen europäischer Importvorschriften. Das F.A.Z.-Technikgespräch mit Uwe Lauber, dem Chef von MAN Energy Solutions.
In Berlin treffen sich Vertreter mehrerer afrikanischer Staaten mit der Bundesregierung. Es geht um mehr deutsche Investition – und ein wachsendes Selbstbewusstsein.
Die deutsche Managerin Anja-Isabel Dotzenrath leitet von London aus das globale Geschäft des Ölkonzerns BP mit Erneuerbaren Energien. In Deutschland investiert sie Milliarden in Windparks.
Nicht nur Elektroautos: Der BMW-Vorstand beschwört einmal mehr die Technologieoffenheit.
Auf dem Weg zu ‚100 Prozent Klimaneutralität‘ hat der Mainzer Spezialglashersteller Schott noch einige Hürden zu überwinden. 2030 will er sein Ziel erreichen.
Der Raffineriestandort Schwedt hat den Schock des Ölembargos gegen Russland überwunden. Auf dem Weg in eine grüne Zukunft gibt es aber noch viele Hindernisse.
Für die Einführung von Wasserstofflastwagen sind mehr teure Tankstellen nötig. Ein Unternehmen von RWE und der Westfalen AG will nun zum Netzausbau beitragen.
Viele freie Flächen von Opel und eine optimale Anbindung ans Schienennetz. Es gibt durchaus gute Argumente, warum die Stadt Rüsselsheim auch nach einem möglichen Aus für den Verbrenner gefragt sein dürfte.
Wenn man sich schon ehrlich macht, dann richtig: Der Wasserstoff ist noch nicht so weit, ohne fossile und atomare Energieträger geht es vorerst nicht.
Wasserstoff soll die Energieversorgung des asiatischen Inselstaats revolutionieren. Die Regierung und vier japanische Konzerne preschen nun vor. Pläne gibt es auch für eine Anlage in Deutschland.
Der Kanzler lädt zum Wohnungsbau-Krisengipfel. Die Luftfahrt streitet über klimaneutrales Fliegen. Und im F.A.Z.-Tower diskutieren Hessens Spitzenkandidaten. Der F.A.Z. Newsletter.
Der französische Energiekonzern kündigt eine Megaausschreibung zur Versorgung seines europäischen Raffinerieparks an. Dazu gehört auch ein deutscher Standort.
Das Stuttgarter Start-up H2Fly hat ein mit Wasserstoff betriebenes Elektroflugzeug entwickelt. Laut dem Firmengründer bringe der Flieger die „Möglichkeit, nicht nur emissionsfrei zu fliegen, sondern auch eine große Reichweite zu erzielen“.
Die FDP setzt auf Pkw, die synthetische Kraftstoffe tanken. Aber der knappe Wasserstoff sei woanders besser eingesetzt, sagen Fachleute. Wie viel davon lässt sich realistisch für die deutsche Energieversorgung bereitstellen?
Konkreter als je zuvor beschreibt eine Machbarkeitsstudie, wie das neue Wasserstoffnetz allein für die Rhein-Main-Region gebaut werden müsste. Die Autoren schätzen den Finanzbedarf auf eine halbe Milliarde Euro.
Wärmepumpe, Fernwärme oder doch wieder eine Gasheizung? Die Debatte über das Gebäudeenergiegesetz hat viele Immobilieneigentümer verunsichert. Viel hängt von der Förderhöhe ab. Und davon, wie sich die Energiepreise entwickeln.
In dieser Woche soll das neue Heizungsgesetz beschlossen werden. Was nun auf Hausbesitzer zukommt – die wichtigsten Fragen und Antworten.
Eine Bürgerinitiative hält nichts von einer Oberleitung für die in der Kritik stehende Taunusbahn. Sie fordert den Einsatz von Elektrozügen mit Batterien als Antrieb. Und dann sind da noch die Wasserstoffzüge.
Auf dem Weg zur Energiewende dürfte Wasserstoff bald eine größere Rolle spielen. Wien testet den Einsatz erfolgreich. Rheinenergie profitiert davon.
Noch rechneten sich Projekte zur klimafreundlichen Erzeugung des Energieträgers nicht, heißt es aus dem RWE-Vorstand. Bei Wind- und Solarstrom sei es früher auch nicht ohne Förderung gegangen.
Wasserstoff ist ein zentrales Element der Klimawende. Doch um ihn wie geplant nutzen zu können, müssen noch zahlreiche Herausforderungen gemeistert werden.
Der Wasserstoffhochlauf ist ambitioniert – aber die Richtlinie RED konterkariert die strategischen Ziele.
Die Vorstellung eines abgasfreien Fahrzeugs für die Entsorgungsbetriebe in Wiesbaden wirft viele offene Fragen auf. Grüner Wasserstoff ist zwar besser für die Umwelt als Diesel, aber schlechter für die Finanzen.
Die Energiewende erfordert neue Materialien, um bei der Gewinnung von Wasserstoff die Ressourcen zu schonen und das Verfahren sicherer zu machen. Hessische Unternehmen wollen den Verbrauch des Edelmetalls Iridium senken.
Technischer Fortschritt gut und schön – aber bitte nicht so. Der Taunus erlebt eine Verkehrswende zum Auto, wenn Regionalbahnen ganztägig und ohne Vorwarnung ausfallen.
Mit erneuerbaren Energien hergestellter Wasserstoff könnte den Kohlendioxidausstoß zahlreicher Wirtschaftszweige verringern und so einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Erderwärmung leisten.
Wasserstoff ist eine gute Ergänzung im Energiemix, aber man darf ihn nicht zur Universallösung überhöhen. Wo die Technik fruchtet, muss sich von selbst erweisen, nicht durch voreiliges Ausschließen.
Nicht nur um Industrieprozesse Klimaneutral zu gestalten, spielt Wasserstoff eine zentrale Rolle. Bis 2030 soll der Markt dafür aufgebaut werden. Deutschland könne jedoch bei weitem nicht genug eigenen Wasserstoff herstellen.
Die Bundesregierung hat die neue Wasserstoff-Strategie verabschiedet. Sie setzt auf mehr Offenheit bei Erzeugung und Anwendung. Mit der Finanzierung aber gibt es ein Problem.
Die Strategie der Bundesregierung gibt dem Wasserstoff im Verkehr eine neue Chance. Der Autozulieferer Bosch arbeitet bereits an der technischen Umsetzung.
Schulden, Wasserstoff, Inflation – der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze und die Wirtschaftsweise Veronika Grimm haben große Differenzen. Wer hat die besseren Argumente?