Grubes Kalkül
Im Tarifkonflikt mit den Lokführern äußern sich alle Bahn-Manager. Nur Vorstandschef Rüdiger Grube machte sich rar. Seine bisherige Zurückhaltung hat einen Grund - und soll heute ein Ende finden.
Im Tarifkonflikt mit den Lokführern äußern sich alle Bahn-Manager. Nur Vorstandschef Rüdiger Grube machte sich rar. Seine bisherige Zurückhaltung hat einen Grund - und soll heute ein Ende finden.
"Wir wissen, dass die Bahnkunden nicht vor Begeisterung am Bahnsteig stehen und klatschen", sagt Gewerkschaftschef Weselsky. Trotzdem haben die Lokführer ihren Streik in der Nacht auf den Personenverkehr ausgeweitet.
Nicht nur Bahnfahren fällt in den kommenden Tagen vielfach aus – auch die Kinder werden vielerorts bald nicht wie gewohnt betreut. Die im Beamtenbund organisierten Erzieher stimmten in einer Urabstimmung als erste für unbefristete Streiks.
Sieben Mal haben die Lokführer im aktuellen Tarifstreit schon die Züge stehen lassen - die Verhandlungen stecken fest. Nun ruft der Bahn-Konzern nach einem neutralen Schlichter.
Eine Einigung im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn ist wieder nicht in Sicht. Die Lokführergewerkschaft GDL lehnte das jüngste Angebot der Bahn als zu wenig ab und kündigte neue Streiks an.
Im Tarifkonflikt mit Lokführergewerkschaft GDL will die Bahn einen Schlichter einschalten. Die Arbeitnehmervertreter sollten ihr Nein dazu überdenken, sagt Personalvorstand Weber.
Die Deutsche Bank will sich wieder von der Postbank trennen. Am Freitag ist eine wichtige Aufsichtsratssitzung. Die Postbank-Mitarbeiter legen deshalb die Arbeit nieder. Bundesweit.
Am Sonntag machen die Lufthansa-Piloten eine Streikpause. Doch die Verschnaufpause für Konzern und Passagiere dürfte nicht lange dauern. Aktionärsvertreter sind erzürnt: „Das Maß ist voll.“
Tag vier der Piloten-Streiks bei der Lufthansa: Am Samstag fällt fast jeder zweite Fernflug aus, 20.000 Passagiere können ihre Reise nicht antreten. Am Sonntag dürfte der Betrieb wieder reibungslos verlaufen.
Der Versandhändler Amazon und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi stehen sich unversöhnlich gegenüber. Deshalb soll es wieder zu Streiks kommen, kurzfristig und flexibel. Pünktlich zur Buchmesse am Freitag in Leipzig.
Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der Länder gibt es ab Dienstag bundesweite Warnstreiks an den Schulen. Auch Unikliniken und der Küstenschutz sind betroffen.
In den Tarifverhandlungen der Metallindustrie haben sich die IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall geeinigt. Ab 1. April bekommen die Beschäftigten 3,4 Prozent mehr Lohn, zudem eine Einmalzahlung. Der Abschluss soll bundesweit übernommen werden.
Der Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo soll Insidern zufolge von den beiden Ex-Politikern Herta Däubler Gmelin und Friedrich Merz gelöst werden. Die Schlichtung soll so schnell wie möglich beginnen.
Am Donnerstag und Freitag sollen die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings streiken. Ein Knackpunkt im Tarifkonflikt ist weiter die Altersversorgung der Kapitäne.
Für einige Wochen herrschte Ruhe im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn. Langsam aber verliert die Gewerkschaft EVG die Geduld: Sollten die Verhandlungen am Freitag scheitern, könnte es neue Streiks geben.
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben sich in dem lange dauernden Tarifkonflikt geeinigt - zumindest für das Jahr 2014. Doch für das Jahr 2015 muss neu verhandelt werden.
Im Tarifkonflikt zwischen Lokführergewerkschaft GDL und der Bahn hat sich der Deutsche Beamtenbund zu Wort gemeldet. Der DBB stellt der Bahn ein Ultimatum.
Die Flugzeugführer der Lufthansa streiken offiziell, weil sie die üppigen Ruhestands-Regeln erhalten wollen. Doch in Wahrheit geht es um viel mehr.
Ein Treffen zwischen Bahn und den Vorsitzenden der Gewerkschaften EVG und GDL ist ohne Einigung zu Ende gegangen. Die Gewerkschaften konnten sich nicht auf gemeinsame Verhandlungen einigen. Am Freitag wird nun getrennt weiterverhandelt.
Ganz Deutschland ächzt unter dem Bahnstreik. Da kann ausgerechnet das streikwütige Frankreich ein Vorbild sein. Wie sich das Land mit den Eisenbahnern arrangiert hat.
Der Lokführerstreik wirkt wie eine Neuauflage des Tarifstreits vor sieben Jahren. Mit einem Unterschied: Die Bundesregierung steht diesmal auf Seiten der Bahn.
Lokführer, Müllwerker, Erzieher: Seit einigen Jahren streiken nur noch Berufsgruppen, die uns im Alltag hart treffen. Das hat auch mit der Globalisierung zu tun.
Vier Tage lang wollen die Lokführer im Personenverkehr streiken. Die Folgen für andere sind ihnen egal. Gut möglich, dass sie sich diesmal völlig verkalkuliert haben. Ein Kommentar.
Im Tarifkonflikt standen die Deutsche Bahn und die Lokführer-Gewerkschaft am Wochenende offenbar kurz vor einer Einigung. Die GDL habe die Gespräche jedoch „kurz vor Unterzeichnung einer Lösung platzen lassen“, teilt die Bahn jetzt mit. Damit drohen neue Streiks.
Die Streiks der Lokführer und Piloten haben nicht nur die Kunden genervt, nun schafft auch die Regierung Fakten: Ein Gesetz soll dem Machtstreben von kleinen Berufsgewerkschaften wie der GDL Grenzen setzen.
Streiks wie bei den Lokführern haben Deutschland zuletzt immer wieder lahmgelegt. Der Bundesregierung reicht es nun: Sie will mit einem neuen Gesetz die Spartengewerkschaften zu mehr Einheit zwingen.
Der am Mittag startende Pilotenstreik wird noch mehr Lufthansa-Kunden treffen. Bei der Bahn ist die Arbeitsniederlegung zwar vorerst beendet, es drohen aber weiterhin Verspätungen und Ausfälle.
Die Piloten der Lufthansa haben eine neue Eskalationsstufe gezündet: Erstmals im laufenden Tarifkonflikt legen sie gezielt Langstreckenflüge lahm. Gegen die Streiks tun sich auch konzernintern Widerstände auf.
Im Tarifstreit bei Amazon bestreikt die Gewerkschaft Verdi einen weiteren Standort des Versandhändlers. Damit sollen die Beschäftigten von insgesamt fünf Versandzentren bis zum Abend die Arbeit niederlegen.
Gute Nachrichten für Lufthansa-Passagiere an Deutschlands größtem Flughafen: Am Tag nach dem Streik der Piloten läuft der Verkehr wieder rund. Doch der Tarifkonflikt ist längst nicht gelöst. Weitere Ausstände drohen.
Er hat begonnen: Die Lufthansa-Piloten legen seit 17 Uhr für sechs Stunden den größten deutschen Flughafen lahm. Das Unternehmen reagiert mit Unverständnis und wappnet sich mit Feldbetten.
Aufgrund des seit längerem schwelenden Tarifkonflikts kommt es auf dem Frankfurter Flughafen zum Streik. Laut Gewerkschaft wollen die Lufthansa-Piloten Kurz- und Mittelstreckenflüge am Freitagabend bestreiken.
Die Fronten sind verhärtet, die Vertreter von Lokführern und Bahn machen sich in dem Tarifkonflikt gegenseitig schwere Vorwürfe. Weitere Zugausfälle drohen. Und nebenbei profitiert eine ganz anderer Anbieter.
Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa droht die Gewerkschaft Cockpit weiter mit Streiks. Ob schon morgen der nächst Ausstand ansteht, ist offen. Das sei eine Frage der „Streik-Effizienz“.