Verdi kündigt weitere Warnstreiks an
Pendler in Frankfurt, Marburg und Gießen müssen am Donnerstag abermals mit Ausfällen im Nahverkehr rechnen. Grund sind ganztägige Warnstreiks im Tarifkonflikt der Verkehrsbetriebe.
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs verschärft sich die Lage: In den bundesweit laufenden Verhandlungen für rund 100.000 Beschäftigte in etwa 150 kommunalen Verkehrsbetrieben ruft die Gewerkschaft für Freitag und Samstag zu Warnstreiks auf.
Pendler in Frankfurt, Marburg und Gießen müssen am Donnerstag abermals mit Ausfällen im Nahverkehr rechnen. Grund sind ganztägige Warnstreiks im Tarifkonflikt der Verkehrsbetriebe.
Nach ihrer Urabstimmung sind die Piloten der Lufthansa eigentlich streikbereit. Kann ein Spitzengespräch den Arbeitskampf noch verhindern?
Yasmin Fahimi führt den Deutschen Gewerkschaftsbunde. Im Interview verteidigt sie große Lohnerhöhungen, wettert gegen überbezahlte Manager – und spricht eine Warnung an Union und SPD aus.
Verdi hatte in der laufenden Tarifrunde seit Mitte Januar fünfmal zum Ausstand aufgerufen und die BVG an insgesamt acht Tagen weitgehend lahmgelegt. Weitere Warnstreiks sind vom Tisch.
Nach der sechsten Runde erklärte Verdi die Tarifgespräche für gescheitert. Nun gibt es einen Vorschlag für eine Einigung.
Der Flugverkehr kommt in weiten Teilen Deutschlands zum Erliegen. Hunderttausende Reisende sind von den Warnstreiks betroffen. Auch am Drehkreuz Frankfurt können keine Passagiere einsteigen.
Verdi trägt den Tarifstreit für öffentlich Beschäftigte in Rathäusern, Müllbetrieben und Kindergärten an elf Flughäfen aus. Wer so streikt, muss sich nicht wundern, dass Einschnitte ins Streikrecht gefordert werden.
Die Fluggesellschaften haben 80 Prozent der für Donnerstag und Freitag geplanten Flüge gestrichen. Auch bei der Post wird gestreikt.
Kein Ende des Tarifkonflikts in Sicht: Verdi hat Beschäftigte in bundesweit allen Paketzentren der Deutschen Post in den Spät- und Nachtschichten bis Mittwochmorgen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.
Nach Kitas, Busbetrieben und Ämtern erreicht der Tarifstreit im öffentlichen Dienst die Flughäfen – erst in Düsseldorf und Köln, dann in München. Die Airports sehen sich ohnehin finanziell in der Bredouille.
Die hohe Inflation trieb die Konfliktneigung der Gewerkschaften kräftig hoch. Das hat sich offenbar wieder geändert.
Im Tarifkonflikt der Post hat Verdi für Dienstag zu Warnstreiks in Städten aufgerufen. Es muss mit Verzögerungen von Paketen und Briefen gerechnet werden.
Die Parteien stellen ihre Wahlprogramme vor. VW und IG Metall ringen um einen Durchbruch in den Tarifgesprächen. Und Ursula von der Leyen berät mit Erdoğan über die Lage in Syrien. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Leere Geldautomaten und keine Bargeldversorgung in den Geschäften: Im Tarifkonflikt der deutschen Geld- und Werttransportbranche könnten die Beschäftigten ab Mittwoch in den Ausstand treten, wenn kein Kompromiss gefunden wird.
Frankreichs Regierung muss sich einem aussichtsreichen Misstrauensvotum der Opposition stellen. Im Tarifkonflikt bei Volkswagen kommt es zum Showdown in Wolfsburg. Und die EU-Gesundheitsminister empfehlen das Rauchen an der frischen Luft einzuschränken. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Parteien im Bundestag streiten über den Termin für die Neuwahlen. In Baku beginnt der UN-Klimagipfel. Und in Hamburg startet die entscheidende Runde im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Gewerkschaft IG Metall übt scharfe Kritik an den Arbeitgebern. Sie zeigten „Wollust am Untergang“. Die Gegenseite verweist auf die schwierige Wirtschaftslage.
Die Gewerkschaft erhöht im Südwesten den Druck. Die Arbeitgeber halten dagegen.
Im Tarifkonflikt der Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern hat der Marburger Bund für den kommenden Montag zu einem Warnstreik aufgerufen.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ist zwar nicht hunderprozentig zufrieden mit dem Angebot der Arbeitgeber für die Seehäfenarbeiter. Dennoch lässt sie nun die Basis darüber urteilen.
Monatelang hat sich im Tarifkonflikt des Einzelhandels kaum etwas bewegt. Nun gibt es auch für Hessen eine Einigung. Vorbild war der Abschluss in Hamburg von Anfang Mai.
In der Bankbranche droht ein harter Tarifkonflikt. Die Forderungen der Gewerkschaft DBV, die ein Gehaltsplus von 16 Prozent fordert, und die Vorstellungen der Arbeitgeber liegen meilenweit auseinander. Auch das Thema Arbeitszeit kommt auf den Verhandlungstisch.
In den Tarifkonflikten in Nordrhein-Westfalen und in Sachsen gibt es weiter keine Einigung. In manchen Städten streiken die Beschäftigten im Nahverkehr heute, in anderen in den kommenden Tagen.
Nach dem Lufthansa-Bodenpersonal gibt es auch bei den Luftsicherheitskräften eine Einigung durch einen Schlichterspruch. Mit der Tariflösung sind weitere Streiks unwahrscheinlich.
Verdi und Sicherheitsdienstleister suchen am Wochenende einen Kompromiss im festgefahrenen Konflikt. Derweil verhandelt die Gewerkschaft UFO für Lufthansa-Flugbegleiter.
Am Al-Quds-Tag hetzt Iran gegen Israel, die Slowakei wählt einen neuen Staatspräsidenten, Gerhard Schröder hat Geburtstag und auf den Winter folgt der Aprilsommer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Eine Streiksorge weniger für Reisende: Verdi und Lufthansa haben sich in der Schlichtung für das Bodenpersonal geeinigt. Ein neuer Tarifvertrag soll zwei Jahre gelten.
Wegen zahlreicher Streiks hat 2024 mit vielen Zug- und Flugausfällen begonnen. Aber Streikmeister sind die Deutschen noch längst nicht. Ein Blick auf die Folgen der Arbeitskämpfe.
Vier Tage bleiben dem Linken-Politiker Bodo Ramelow und dem früheren Arbeitsagentur-Chef Frank-Jürgen Weise, um Verdi und Lufthansa zu versöhnen. Gelingt das nicht, will Verdi das Bodenpersonal zu „Erzwingungsstreiks“ aufrufen.
Verdi und Lufthansa streben eine rasche Schlichtung für die rund 25.000 Beschäftigten am Boden an, um Streiks an Ostern zu vermeiden. Die Schlichtung soll am 25. März beginnen und spätestens am 28. März enden.
Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sind weitere Streiks vorerst abgewendet. Es werde wieder verhandelt, teilten beide Seiten am Samstag mit. In vielen Themen gebe es eine Verständigung.
Kaum dass die Züge wieder fahren, bremsen Streikende den Nahverkehr aus. Ein Überblick über die vielen aktuellen Tarifkonflikte an Bahnhöfen, Haltestellen und Flughäfen.
Lokführer, Busfahrer, Flugbegleiterinnen, Sicherheitspersonal am Flughafen – bei den vielen Streiks derzeit kann schnell der Überblick verloren gehen, worum es eigentlich bei jedem der Tarifkonflikte geht. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede.
Bahnstreiks richten großen wirtschaftlichen Schaden an. Trotzdem hoffen einige, dass die Bahn den Forderungen der GDL standhält.
Im Tarifkonflikt mit den Lokführern hat die Deutsche Bahn die Wiederaufnahme der Verhandlungen am Montag vorgeschlagen. Die GDL fordert dafür ein neues Angebot seitens der Bahn bis Sonntagabend.
Mehrmals behauptete der GDL-Chef, die Bahn habe ein deutlich ungünstigeres Angebot abgegeben, als es der Fall war. Nun meint Weselsky: Er habe sich nur versprochen. Indes will sich Volker Wissing nicht in den Tarifstreit einmischen.