EVG und Bahn wollen wieder miteinander reden
Zuletzt drohte die Gewerkschaft EVG mit weiteren Streiks – nun bittet sie die Bahn zurück an den Verhandlungstisch. Es geht um die Verträge von rund 180.000 Beschäftigten.
Zuletzt drohte die Gewerkschaft EVG mit weiteren Streiks – nun bittet sie die Bahn zurück an den Verhandlungstisch. Es geht um die Verträge von rund 180.000 Beschäftigten.
Auch diese Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn scheitert. Jetzt kommt es wieder zu Streik.
In dem heftigen Tarifkonflikt mit der Bahn und anderen Zugunternehmen droht die Eisenbahngewerkschaft mit weiteren und noch längeren Streiks als bisher. Am Mittwoch scheiterte bereits die dritte Verhandlungsrunde.
Die Eisenbahngewerkschaft droht mit weiteren Streiks im Tarifkonflikt mit der Bahn. Das System der Bahn sei fragil. Daher könnten sich die Folgen mehrere Tage anhalten.
Die EVG sieht in dem Bahnvorschlag keine Grundlage für Verhandlungen. Sie fordert ein verbessertes Angebot – sonst drohen abermals Warnstreiks.
Die Einigung mit der Gewerkschaft sieht höhere Löhne und andere Arbeitszeiten vor.
Durchschnittlich 11,2 Prozent mehr bekämen Beschäftigte im öffentlichen Dienst nach dem Schlichtungsvorschlag. Die Bahn möchte gleichziehen, die EVG nicht.
Verdi und Beamtenbund haben im Tarifkonflikt offenbar das Bedürfnis, es „denen“ mal zu zeigen. Vordergründig sind damit die öffentlichen Arbeitgeber gemeint. Letztlich geht es aber um die Bürger.
Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst ist Ausdruck eines tiefen Umbruchs. Die Daseinsvorsorge steht auf dem Spiel. Wie auch immer der Konflikt ausgeht, der politische Rückstoß wird erheblich sein.
Verdi und EVG verschärfen Arbeitskampf / Auch Autobahnen betroffen
Großer Arbeitskampf im Verkehrssektor: Wirtschaftsvertreter fürchten „französische Verhältnisse. Verdi warnt vor einem „Angriff auf die Demokratie“.
Die Gewerkschaft Verdi hat vor dem Hintergrund verschiedener Tarifkonflikte zu ganztägigen Warnstreiks an norddeutschen Flughäfen aufgerufen. Reisende am Flughafen Berlin-Brandenburg zeigten sich genervt.
Die Einigung, die die Gewerkschaft Verdi im Falle der Post erstritten hat, sendet ermutigende Signale – in Richtung öffentlicher Dienst.
In Brüssel beraten die EU-Außenminister über den Krieg in der Ukraine. Der EU-Gaspreisdeckel ist kaum da, schon soll er umgangen werden. Und: In Deutschland rollen die Rosenmontagszüge. Der F.A.Z.-Newsletter
Im Tarifkonflikt beim öffentlichen Dienst greift die Gewerkschaft Verdi zu einer ihrer schärfsten Waffen. Sie will am Freitag ganztägig sieben Airports, darunter Frankfurt, München und Hamburg, lahmlegen. Auf die Passagiere kommt Ärger zu.
Im Tarifkonflikt mit der Post werden die Töne schärfer.
Die Gewerkschaft Verdi spricht von einer hohen Beteiligung, die Post verweist nicht zuletzt darauf, dass der Konzern-Gewinn größtenteils international erwirtschaftet werde. Bald soll wieder verhandelt werden.
Die Gewerkschaft Verdi setzt ihre Warnstreiks im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post fort. Die Antwort des Konzerns folgt prompt.
Die Gewerkschaft hat drei Tarifkonflikte in einem Warnstreiktag gebündelt. Am Berliner Flughafen fielen am Mittwoch alle Flüge aus.
Eine Entscheidung im Tarifkonflikt rückt näher. Die Gewerkschaft meldet 500 000 Streikteilnehmer seit Ende Oktober. Schafft der Bezirk Baden-Württemberg diese Woche den Durchbruch?
Tausende Pendler und Reisende im Rhein-Main-Gebiet könnten im Dezember vergeblich auf ihre Züge und Busse warten: Der Landesbahn Hessen droht ein langer Arbeitskampf um höhere Löhne.
Das ging schnell: Arbeitgeber und die Gewerkschaft IG BCE haben sich auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten der Chemie- und Pharmabranche geeinigt. Sie bekommen deutlich mehr Geld.
Die 202.000 hessischen Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche sollten acht Prozent mehr Lohn bekommen, fordert die Gewerkschaft IG Metall im Bezirk Mitte. Verhandlungsführer Jörg Köhlinger erhöht nun den Druck.
Eine solch hohe Gehaltsforderung wie jetzt hatte die IG Metall lange nicht mehr. Arbeitgeber warnen vor einer Lohn-Preis-Spirale wie in den Siebzigern. Ökonomen sehen das differenzierter.
Im Ringen um mehr Lohn für die rund 12.000 Hafenarbeiter gibt es endlich eine Einigung. Die Streiks der Beschäftigten hatten die angespannten Lieferketten zusätzlich unter Druck gesetzt.
Im Tarifkonflikt pochen die Arbeitnehmervertreter auf ein „abschlussfähiges Angebot“. Komme es in der nächsten Verhandlungsrunde nicht zu einem Ergebnis, drohten weitere Warnstreiks.
Die Tarifverhandlungen werden am kommenden Mittwoch fortgesetzt. Auch für den August sind Gesprächstermine vereinbart. Warnstreiks wird es bis dahin aber nicht geben.
Bis Ende August soll es eine Streikpause geben. Aber das hohe Lohnplus wird für die Häfen Folgen haben.
Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifkonflikt für die 20 000 Lufthansa-Bodenbeschäftigten eine Konzernofferte zurückgewiesen. Nach Managementfehlern im Flugchaos seien nachhaltige Investitionen ins Personal nötig.
In den Tarifkonflikt kommt etwas Bewegung. Die Gewerkschaft Verdi und der Zentralverband deutscher Seehafenbetriebe wollen sich am Montag wieder an den Verhandlungstisch setzen.
Im grundsätzlichen Tarifkonflikt mit der Zusteller-Branche setzt Verdi nun auf einen unbefristeten Streik bei Fedex Express. Betroffen davon ist nicht nur der Flughafen.
Seit mehr als 20 Jahren streiten die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Vereinigung Cockpit getrennt um Tarifverträge mit Fluglinien. Nun suchen die Piloten Unterstützung bei den Beamten.
Der Tarifkonflikt bei den öffentlichen Banken ist beigelegt.
Auch die fünfte Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt für Sicherheitskontrolleure endete ohne Einigung - trotz eines neuen Angebots der Arbeitgeber. Weiter verhandelt wird, wenn in ersten Ländern die Ferien begonnen haben.
Hunderte Flüge ausgefallen, Zehntausende Reisepläne durchkreuzt: Der Ausstand an Sicherheitskontrollen hat große Folgen. Der Ruf nach einem Eingreifen des Staats wird laut.
In der Tarifrunde für 580 000 Beschäftigte der Chemie- und Pharmaindustrie hat die Gewerkschaft angesichts der Verwerfungen durch den Ukrainekrieg ihre ursprüngliche Lohnforderung relativiert und den Arbeitgebern „Brückenbau“ angeboten.