Mit Subventionen für Gaskraftwerke die Strompreise senken
Die Gaspreise haben starken Einfluss auf die allgemeinen Strompreise, auch wenn ein Großteil des Stroms nicht mit Gas produziert wird. Wie soll die Politik damit umgehen? Ein Gastbeitrag.
Die Gaspreise haben starken Einfluss auf die allgemeinen Strompreise, auch wenn ein Großteil des Stroms nicht mit Gas produziert wird. Wie soll die Politik damit umgehen? Ein Gastbeitrag.
Verbraucher sollen mit der Strompreisbremse Hunderte Euro im Jahr weniger zahlen. Aber die Abschöpfung der Stromgewinne ist noch unklar: Es drohen Klagen.
Die Entlastung der Bürger ist gut und richtig. Aber in der Großzügigkeit des Staates äußert sich eine Allmachtphantasie, die alle überfordert. Das Bund-Länder-Treffen ist dafür eine Lehrstunde.
Der Strompreis zog wegen der sinkenden EEG-Umlage für Privathaushalte nur um 1,9 Prozent an. Unternehmen waren hingegen deutlich stärker betroffen. Auch beim Gas kommen private Haushalte glimpflicher davon.
Northvolt will in Schleswig-Holstein eine der größten deutschen Fabriken für Batteriezellen bauen. Das könnte länger dauern als gedacht. Die hohen Strompreise in Deutschland sind nur ein Grund.
Brüssel präsentiert neue Idee zur Senkung des Strompreises. Für Berlin wäre das teuer. Größter Profiteur wäre ausgerechnet Frankreich.
Die EU-Kommission legt neue Vorschläge dafür vor, wie der Strompreis gesenkt werden könnte. Für Deutschland wäre das sehr teuer. Größter Profiteur wäre ausgerechnet Frankreich, mit dem Berlin ohnehin schon über Kreuz liegt.
Der Bundestag hat zur Finanzierung der geplanten Gas- und Strompreisbremsen abermals eine Ausnahme der Schuldenbremse genehmigt. Die Opposition kritisiert, dass für die Verwendung des Geldes ein Konzept fehle.
Der Bundestag entscheidet über den milliardenschweren Abwehrschirm der Ampel. Die EU diskutiert weiter über den Gaspreisdeckel. Und: Spekuliert Johnson auf ein Comeback in der Downing Street? Der F.A.Z. Newsletter.
Sparen, wo es geht: Energiekrise und Inflation treffen die Spitzenforschung hart, Großprojekten drohen Stopps und Zwangspausen. Was deutsche Forschungsinstitute erwarten.
Internationale Großforschungszentren wie CERN, EuXFEL oder GSI benötigen viel Energie. Das könnte bald zum Versorgungsengpässen und zu Stromausfällen führen. Kann der Notfall verhindert werden?
Das Bundeskabinett berät über Änderungen des Atomgesetzes, Iran liefert ballistische Raketen an Russland und in London wird noch in dieser Woche mit dem Rücktritt von Liz Truss gerechnet. Der F.A.Z. Newsletter.
Frankreich stockt die Fördermittel für die Elektromobilität auf – und kündigt eine Strompreisbremse für Ladesäulen an. Zudem wird der staatliche Tankrabatt verlängert.
Karen Pittel ist Energieökonomin und Mitglied der Gaskommission. Im Interview spricht sie über die Schwierigkeiten der deutschen Industrie und die Gefahren eines negativen Strompreises.
Der Beitrag der Atomreaktoren zu einem höheren Stromangebot ist gering, aber keine andere Erzeugungsart drückt die Tarife stärker – obwohl Robert Habeck etwas anderes sagt.
Die Preise für Strom und Gas sollen gedeckelt werden. Doch viele Verbraucher haben schon Benachrichtigung vom Versorger bekommen: Sie sollen deutlich höhere Abschläge zahlen. Die Verunsicherung ist groß.
Wie schlimm sind die Aussichten für den Winter? Ganz ausgeschlossen ist ein Stromausfall nicht. Aber es müsste viel zusammenkommen.
„Wir stehen vor einer riesigen Bewährungsprobe, die sich bei jedem von uns auch finanziell niederschlägt“, sagt der Chef des Energiedienstleisters Ista zu seiner neuen Umfrage.
Lange war die Kommission skeptisch, direkt in den Strommarkt einzugreifen. Nun aber ist sie zu weiteren Schritten bereit und orientiert sich dabei ausgerechnet am spanischen Vorbild.
Heidelberg-Cement-Chef von Achten fordert eine europaweite Strompreisbremse. Wenn die Preise nicht fallen, müsse der Konzern womöglich Werke schließen.
Für die Produktion von Zement wird viel Energie benötigt. Heidelberg Cement bereitet sich wegen der hohen Energiekosten auf Produktionskürzungen vor – und fordert einen Strompreisdeckel.
Wo mehr Strom aus erneuerbaren Energien produziert wird, sollten die Preise niedriger sein. Aus Bayern kommt wenig überraschend keine Unterstützung für den Vorschlag – und unter anderem der Verweis auf den Länderfinanzausgleich.
Laut dem Verband kommunaler Unternehmen dürfte Strom 2023 deutlich teurer werden. Derweil erwarten einer neuen Umfrage zufolge mehr als ein Drittel der Deutschen ihre Energierechnungen im Winter nur schwer bezahlen zu können.
Im Moment kriegen viele Menschen in Deutschland Post vom Gasanbieter. Und was darin steht, tut richtig weh. Wir sprechen mit einem Verbraucherschützer darüber, was man tun kann. Und mit einen Psychologen über Existenzangst.
Die Bundesregierung könnte ihren Anteil an Uniper auf mehr als 50 Prozent aufstocken. Und sie ist offen dafür, den Gasversorger vollständig zu verstaatlichen, falls dies notwendig ist, um einen Zusammenbruch des deutschen Energieversorgungssystems zu verhindern.
In ihrer Rede zur Lage der Union kündigt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen einen Gesetzesvorschlag gegen hohe Energiepreise an. Zudem teilt sie mit, dass sie noch an diesem Mittwoch nach Kiew reisen werde.
Der Gaspreis springt, Strom ist jenseits von 50 Cent je kWh angekommen. Was liegt näher, als auszuweichen. Auf Photovoltaik? Oder auf Pellets? Es gibt keine gute Nachricht.
Die Anbieter von Wind- und Solarenergie verdienen derzeit am hohen Strompreis mit. Doch ihre Überschüsse könnten abgeschöpft werden, auch ohne die Energiewende abzuwürgen.
Ohne sichere Energie- und Rohstoffquellen von Bauholz bis Seltenen Erden werde es keine starke Wirtschaft mehr geben, warnt Arbeitgeberpräsident Dulger. Er fordert, ein Rohstoffministerium einzurichten und nicht nur die Symptome der Konjunkturschwäche zu behandeln.
Der deutsche Mittelstand ist nicht für politischen Aktivismus bekannt. Doch jetzt gehen die Unternehmer auf die Barrikaden.
Sie sind Mediziner mit Versorgungsauftrag, aber auch Unternehmer. Für viele Praxisbetreiber werden die nächsten Monate zu einer Herausforderung.
Bis Oktober soll die EU-Antwort auf die hohen Strompreise feststehen. Das hat die tschechische EU-Ratspräsidentschaft nach einem Sondertreffen der Energieminister zugesagt. Basis soll der 5-Punkte-Plan von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sein. Dazu gehört das Abschöpfen von Sondergewinnen der Stromerzeuger wie Stromsparvorgaben. Nur der Preisdeckel für russisches Gas stößt auf Widerstand.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagt in Brüssel, der Gaspreis müsse vom Strompreis entkoppelt werden. Dabei dürften die Märkte nicht zerstört werden. Er hoffe, dass die EU in diese Richtung vorankomme. Wichtig sei, dass die hohen Preise zu Einsparungen führten.
Bis Oktober soll die Antwort der EU auf die hohen Strompreise stehen. Das hat die tschechische EU-Ratspräsidentschaft nach dem Treffen der Energieminister zugesagt. Basis soll der 5-Punkte-Plan von Kommissionspräsidentin von der Leyen sein.
Am Freitag treffen sich die EU-Energieminister, um über die Ideen der Kommission zur Abfederung der Energiekrise zu diskutieren. Streit gibt es nicht nur über die Abschöpfung von Sondergewinnen.
Großbritannien trauert um Königin Elisabeth II., die EU-Energieminister beraten über Wege aus der Krise, die CDU sucht ihre Rolle und die US Open gehen ins Finale. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.