ÖPNV-Warnstreiks vielerorts angelaufen
In mehr als 80 Städten und 40 Landkreisen soll ein Warnstreik den Bus-, U- und Straßenbahnverkehr lahmlegen. In den Tarifverhandlungen geht es vor allem um bessere Arbeitsbedingungen.
In mehr als 80 Städten und 40 Landkreisen soll ein Warnstreik den Bus-, U- und Straßenbahnverkehr lahmlegen. In den Tarifverhandlungen geht es vor allem um bessere Arbeitsbedingungen.
Der Bundestag stimmt über den Haushalt ab, Verdi streikt im ÖPNV und die Apple Vision Pro ist da. Der F.A.Z.-Newsletter
Die Gewerkschaft Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen für Fahrer und hat deshalb zum Streik aufgerufen. Die Arbeitgeber warnen vor den Folgen hoher Kosten.
Wegen des Streiks wurden am Frankfurter Flughafen 320 von 1120 Flugbewegungen gestrichen. Die Folgen werden auch am Freitag zu spüren sein.
Wegen des Streiks an den Sicherheitskontrollen fallen zahlreiche Flüge an Deutschlands größtem Flughafen am Donnerstag aus. Die Gewerkschaft Verdi erhöht vor den Tarifverhandlungen den Druck.
Am Frankfurter Flughafen ist an diesem Donnerstag nur Umsteigen möglich. Berlin, Hamburg, Hannover und Stuttgart sagen alle Starts ab. Erst am Freitag normalisiert sich der Betrieb – doch dann streikt der Nahverkehr.
Die Gewerkschaft Verdi ruft zum Arbeitskampf auf. Das Sicherheitspersonal an den größeren Flughäfen streikt für einen Tag. Nach Angaben des Flughafenverbands ADV fallen mehr als 1100 Flüge aus oder verspäten sich.
Die EU-Staaten sprechen über die militärische Unterstützung für die Ukraine, an den Flughäfen wird gestreikt und Greta Thunberg steht vor Gericht. Der F.A.Z. Newsletter.
In Hessen stehen am Freitag Busse und Straßenbahnen still. Das Jüdische Museum Frankfurt konnte 2023 mehr Besucher verzeichnen. Und in Limburg wendet ein Bürgerbegehren die Taubentötung vorerst ab. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Weil die Sicherheitskontrollen bestreikt werden, können am Donnerstag an Deutschlands größtem Flughafen keine Flugzeuge bestiegen werden. Reisenden wird abgeraten, anzureisen. Die Lufthansa empfiehlt den Umstieg auf die Bahn.
Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem bundesweiten eintägigen Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr aufgerufen. Doch wer auf Busse setzt, kann möglicherweise sein Ziel erreichen.
Lufthansa-Kunden sollten am Donnerstag nicht zum Flughafen kommen, teilte das Unternehmen vorsorglich mit. An mehreren deutschen Flughäfen würden die Passagiere aufgrund des Warnstreiks nicht ins Flugzeug einsteigen können.
Nach den Bahnkunden müssen nun die Flugpassagiere mit streikbedingten Ausfällen rechnen.
Die Bahn streikt und der Verkehr bricht zusammen? Diese Befürchtung hat sich beim längsten Ausstand der Lokführer in der vergangenen Woche nicht bestätigt.
Am Donnerstag sollen die Sicherheitskräfte an deutschen Flughäfen die Arbeit niederlegen. Bisher sind schon drei Verhandlungsrunden gescheitert.
Nach der GDL bestreikt nun Verdi den Nahverkehr. Fast alle Bundesländer werden am Freitag betroffen sein. Die Gewerkschaft fordert weniger Arbeitsbelastung und mehr Geld.
An den Kliniken wird es am Dienstag Einschränkungen geben. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund ruft die Mediziner zum Ausstand auf. Sie sieht Nachteile für Beschäftigte im Vergleich zu anderen Krankenhäusern.
Am Montagmorgen sind die meisten Züge in Hessen wieder unterwegs. Auch auf der Riedbahn genannten Verbindung zwischen Frankfurt und Mannheim rollt der Verkehr wieder.
Die Lokführergewerkschaft GDL nimmt auf die Bahnkunden keine Rücksicht. Es gibt auch keine Regeln, die das von ihr verlangen. So kann die Verkehrswende nicht gelingen.
Die Anwohner von Machu Picchu wehren sich: Ein Privatunternehmen soll den Ticketverkauf für die Ruinenstadt übernehmen. Geschäfte bleiben geschlossen, die Bahn steht still. Hunderte Touristen müssen abreisen.
Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL ist immer für eine Überraschung gut. Mitten im Streik, hat er sich doch mit der Bahn an den Verhandlungstisch gesetzt und verspricht: Keinen weiteren Arbeitskampf bis Anfang März.
In der Nacht zum Samstag gab es erfolgreiche Gespräche zwischen der GDL und der Bahn. Bis zum 3. März soll es vorerst keine weiteren Streiks geben.
Arbeitskämpfe kosten auch die Gewerkschaften viel Geld. Doch die Streikkasse der GDL ist gut gefüllt. Das liegt auch daran, dass sie einen potenten Finanzier in der Hinterhand hat.
In Deutschland sind Arbeitskämpfe gesetzlich nicht geregelt. Das ist im Ausland anders, besonders in der kritischen Infrastruktur machen viele Länder Vorgaben – zugunsten der Kunden.
Die Deutsche Bahn muss jedes Jahr Entschädigungen in Millionenhöhe zahlen, weil Züge unpünktlich waren oder ganz ausfielen. Der aktuelle Streik lässt schon jetzt für 2024 keine Senkung erwarten.
Deutschlands Nachbarländer leiden ebenfalls unter dem sechstägigen Streik. Ein ausländischer Bahnchef hält mit seiner Kritik nicht hinterm Berg. Auch Nachtzüge und Güterverkehr sind betroffen.
Die GDL legt sechs Tage das Land lahm, ein Ende des Tarifkonflikts ist nicht in Sicht. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir darüber, ob das lasche deutsche Streikrecht die Verkehrswende gefährdet.
Der Streik der Lokführer trifft die Messe Frankfurt hart: Am Freitag eröffnen dort die Frühjahrsmessen Ambiente, Creativeworld und Christmasworld. Für Besucher wird die Anreise mühsam, ist aber möglich.
Der Stillstand bei S-Bahnen und Regionalzügen trifft in Hessen viele Pendler und am Freitag auch die Fußballfans hart. Einige Züge fahren aber noch.
Die Lokführer streiken immer noch – und das Verständnis für die GDL schrumpft. Können Gerichte Streiks verbieten? Und können die Streitenden an den Verhandlungstisch gezwungen werden?
Streik der Lokführergewerkschaft GDL +++ Tauruslieferung +++ Lauterbach und die Homöopathie +++ Inanspruchnahme des Notdienstes +++ Wohnungsbau
Thüringens Regierungschef findet zum Streik der Lokführergewerkschaft deutliche Worte – und macht die Deutsche Bahn verantwortlich. Auch der Regierungsbeauftragte für den Schienenverkehr warnt vor den Folgen der Arbeitsniederlegung.
Die Gewerkschaften in Argentinien haben mit dem Generalstreik gegen die Reformpläne der neuen Regierung ihre Pflicht erfüllt. Den Präsidenten bringen sie damit nicht von seinem Kurs ab.
Die GDL legt den Bahnverkehr lahm und sorgt besonders unter Wirtschaftsvertretern für Ärger. Es mehren sich die Stimmen, die ein schärferes Streikrecht fordern.
Am Frankfurter Hauptbahnhof, Deutschlands zweitgrößtem Fernbahnhof, sorgt der Lokführerstreik nicht nur für Frust. Viele Pendler haben sich mit Notfahrplänen arrangiert und sind am Gleis entspannt.
Von Dienstagabend an ist der Güterverkehr lahmgelegt. In der Nacht zum Mittwoch haben die Lokführer im Fern- und Regionalverkehr ihren Streik begonnen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.