Verdi begeht einen Tabubruch
Die Gewerkschaft Verdi hat mit Netflix einen Tarifvertrag abgeschlossen, der Regisseure zu Tagelöhnern macht. Die Kreativen sind entsetzt, zumal, da die Gewerkschaft sie gar nicht vertritt. Warum das Lohndumping?
Die Gewerkschaft Verdi hat mit Netflix einen Tarifvertrag abgeschlossen, der Regisseure zu Tagelöhnern macht. Die Kreativen sind entsetzt, zumal, da die Gewerkschaft sie gar nicht vertritt. Warum das Lohndumping?
Er war der jüngste Schwergewichts-Weltmeister der bisherigen Geschichte, doch das Leben des Boxers Mike Tyson birgt auch Schattenseiten. Nun wurde es verfilmt – was dem 56-Jährigen überhaupt nicht passt.
Im Nachklang an das Restaurierungs-Wochenende „Filmerbe - Digital“ zeigt das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum Frankfurt sechs Stummfilm-Raritäten auf seiner Streamingplattform.
Seit einigen Jahren erleben Psychedelika eine Renaissance. Michael Pollans Serie „Verändere dein Bewusstsein“ ist also keine Überraschung, aber ein Wagnis.
Der Film war abgedreht, nun soll er nicht einmal im Streaming laufen. Was steckt hinter der Entscheidung bei Warner Bros., den „Batgirl“-Film wegzuschließen?
Wegen des Vorwurfs sexueller Übergriffe hatte die Produktionsfirma von „House of Cards“ dem Schauspieler gekündigt. Nun entschied ein Gericht: Er muss Schadensersatz bezahlen.
Die Nerven bei Bertelsmanns Buchverlag liegen blank, seit eine große Verlagsübernahme gestoppt wurde. Jetzt erschien Bestseller-Autor Stephen King vor Gericht – ein folgenreicher Auftritt.
„Die Ottos müssen größer denken“: Ein überdreht lustiges Prequel zur Netflix-Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“ zeigt, dass Bjarne Mädel einfach jeden Humor-Tatort blitzblank reinigt.
Die schwer zu durchdringenden Abo-Angebote der Fußball-Rechteinhaber offenbaren eines: Die Bedürfnisse der Zuschauer bleiben regelmäßig auf der Strecke. Doch es ginge auch anders. Ein Gastbeitrag.
Amazon baut mit einem neuen Angebot seine Präsenz im deutschen Streamingmarkt aus. Amazon Freevee heißt der Service, der sich durch Werbung finanziert.
In Taiwan sieht Comedy etwas anders aus als bei uns: „Mom, Don’t Do That!“ ist bunt, schrill und schnell. Da fliegen einem die Untertitel nur so um die Ohren. Und doch können wir am Ende auch etwas lernen: über die Liebe.
Die Engländerinnen haben bei der EM eine nie dagewesene Begeisterung entfacht. Millionen schauen zu, die Politik spielt mit – aber gibt es auch ein Happy End? Mehr Drama als am Sonntag geht nicht.
Vier junge Zeitungsbotinnen aus dem Jahr 1988 landen plötzlich in der Zukunft und müssen die Welt retten. Klingt wie die Schlagzeile von gestern? Von wegen. Die „Paper Girls“ liefern ab.
In der umwerfenden Serie „Paper Girls“ erinnern uns vier Mädchen an uneingelöste Zukunftsversprechen aus den Achtzigerjahren.
Inflation, Rezession, Zinswende: Manche Unternehmen machen in dieser Zeit die Geschäfte ihres Lebens.
Im zweiten Quartal schlägt sich Apple gut. Amazon weist abermals einen Verlust aus und gibt bekannt, 100.000 Stellen abgebaut zu haben. Der Chiphersteller Intel verfehlt die Erwartungen bei weitem.
Marktführer Universal Music legt im zweiten Quartal in fast allen Bereichen zu.
Um die Entwicklung von Preisen zu berechnen, schwärmen in Hessen jeden Monat Dutzende Ermittler in Tausende Geschäfte aus. Doch das reicht bei Weitem noch nicht aus.
Gegen Amazon und Netflix helfe nur Größe, glaubt man bei RTL. So einfach lässt sich das aber nicht realisieren.
Sinkende Abonnenten-Zahlen sind für den Musikstreaming-Marktführer kein Thema. Auch die Werbeeinnahmen sind im zweiten Quartal deutlich gewachsen. Preiserhöhungen will Spotify trotz der hohen Inflation weiter vorsichtig angehen.
Wer Fußballspiele im TV verfolgen will, muss künftig tief in die Tasche greifen. Im Interview spricht der Sportbuchautor Ronald Reng über die Konkurrenz der Streamer, die Zersplitterung der Fußballrechte und die Gefahr der Übersättigung.
Amazon macht sein Kundenbindungsprogramm Prime in Europa deutlich teurer – und verweist auf die Inflation.
Im Februar hatte der Konzern schon eine Preiserhöhung für die USA angekündigt, nun folgt Deutschland. Es ist die erste Preiserhöhung seit 2017.
Der See, das Sommerhaus der Familie – Justin könnte so schöne Ferien haben. Aber da ist in der kanadischen Serie „The Lake“ auch noch seine böse Stiefschwester Maisy. Dieser Urlaub wird lustig.
Sergii Rudenko stellt die Laufbahn des ukrainischen Präsidenten mit kritischer Distanz und vielen Details dar – aber er hat dabei nicht die deutschen Leser im Blick.
Nach dem Europapokalsieg wollen Fans von Eintracht Frankfurt ihren Verein, der allein in vier Wettbewerben spielt, im Fernsehen möglichst oft verfolgen. Doch wie geht das, und was kostet es? Die Antwort ist kompliziert. Und der Spaß wird teuer.
Soundcloud gewinnt Warner Music für nutzerzentrierte Abrechnung / Rege Debatte um Alternativmodell zu „Pro Rata“
Wir haben gefragt, Sie haben abgestimmt. „Running Up That Hill“ von Kate Bush ist zwar zuerst im Jahr 1985 erschienen – ist aber auch Ihr Sommerhit des Jahres 2022.
Nach welchem Modell Spotify und Co eigentlich die rund zwei Drittel ihrer Umsätze an die Musikindustrie ausschütten sollten ist eine der Kernfragen in der Streaming-Debatte. Aber bei weitem nicht die einzige.
Soundcloud schüttet seit einiger Zeit Geld der Nutzer nur an die von ihnen tatsächlich gehörten Musiker aus. Das galt bislang nur für eine kleine Gruppe unabhängiger Künstler. Doch jetzt hat die Plattform auch Warner Music im Boot.
Die Erwartungen an das Quartalsergebnis von Netflix waren pessimistisch. Die Resultate waren schließlich ein wenig besser.
Der Markt für Streaming und Bezahlfernsehen wächst.
Die Schwierigkeiten des Streaming-Pioniers dürften der traditionellen Hollywood-Konkurrenz Genugtuung bringen. Aber so einfach ist es nicht.
Der Videostreaming-Dienst Netflix hat in den vergangenen drei Monaten nicht einmal so viele Kunden verloren wie von seiner Führung befürchtet – und verbreitet durchaus Zuversicht.
Bislang bekommt der ORF kein Geld von Haushalten ohne Radio und TV. Das soll sich ändern, befindet das Höchstgericht.
Zurück im Kino, auf Netflix und auf dem roten Teppich: Ab dem 22. Juli ist der Hollywoodstar gemeinsam mit Chris Evans und Ana de Armas auf der Leinwand zu sehen. In dem 200-Millionen-Dollar-Thriller spielt Gosling einen unkonventionellen Geheimagenten.