Spanien leidet, Portugal glänzt
Während sich Portugals Finanzen erholen, kommt es für Spanien dick. Eine Ratingagentur stuft das Land herunter, die Arbeitslosigkeit nähert sich Rekordwerten. Die Regierung hat ein neues Reformprogramm beschlossen.
Während sich Portugals Finanzen erholen, kommt es für Spanien dick. Eine Ratingagentur stuft das Land herunter, die Arbeitslosigkeit nähert sich Rekordwerten. Die Regierung hat ein neues Reformprogramm beschlossen.
Die deutschen Standardwerte haben bei lustlosem Handel nachgegeben. Enttäuschende Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten ließen die Kurse am Nachmittag weiter rutschen.
Die Herunterstufung der Bonitätsnote Spaniens und schwache amerikanische Konjunkturdaten haben die deutschen Aktienmärkte am Freitag wenig beeindruckt. Der Dax ging im Plus ins Wochenende.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat Spanien zurückgestuft und die Regierung in Madrid damit weiter unter Druck gesetzt. In der Bewertung langfristiger Anleihen ordnete die Ratingagentur die spanische Kreditwürdigkeit von „A“ auf „BBB+“ um zwei Stufen tiefer ein.
Klamme Banken in den Schuldenstaaten würden sich gerne direkt aus dem Rettungsfonds ESM bedienen. Soll das zugelassen werden? Das Finanzministerium sagt, es wisse nichts von solchen Plänen.
Heftiger Absturz einer Branche: Investments in den Solarbereich sind kaum noch gefragt. Neben der Windkraft ist dafür auch die Wasserkraft stark im Kommen.
Die Krisen in Europa, die Schwäche der europäischen Währungsunion: genug Gründe für einen steigenden Goldpreis. Doch der Wert einer Feinunze der sicheren Anlage sinkt.
„Normal bleiben, klaren Kopf behalten“: Sami Khedira ist mit einem Topmodel liiert und trotzdem in der madrilenischen Luxuswelt am Boden geblieben. Bei Real ist er eine feste Größe - dank seiner Maloche steht Madrid so gut da wie lange nicht.
Obwohl das als überaltert geltende Chelsea-Team Barcelonas Kurzpass-Spiel wenig entgegenzusetzen hat, gilt es als Angstgegner der Katalanen. Vor dem Halbfinal-Rückspiel blüht der Optimismus.
Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, verteidigt die Aufstockung der Finanzen des Internationalen Währungsfonds und warnt vor Nebenwirkungen der langfristigen Ausleihungen der EZB.
Als schlecht eingestufte konjunkturelle, aber auch politische Nachrichten bringen am Montag den Kurs des Euro unter neuen Druck. Lichtblicke gibt es derzeit eher am Rande.
Massiv fallen die Kurse an den Aktienbörsen. Schlechte Nachrichten gibt es aus den Niederlanden und Spanien. Auch die Wahl in Frankreich schürt Sorgen.
Die Herunterstufung Spaniens hat die Anleger am Freitag vom deutschen Aktienmarkt ferngehalten. Der Dax verlor in den ersten Minuten trotz guter Vorgaben aus Amerika 1,2 Prozent auf 6661 Zähler.
Angesichts der schlechten Haushaltslage hat S&P die Kreditwürdigkeit Spaniens weiter gesenkt. Bundeskanzlerin Merkel hat den Fiskalpakt als nicht verhandelbar bezeichnet. Auf Unternehmensebene hat BASF zwar einen Gewinnrückgang verbucht, aber ebenso wie Daimler die Prognosen übertroffen. Die Deutsche Lufthansa soll einem Bericht zufolge eine Billig-Fluglinie planen. Die Deutsche Börse konnte trotz geringerer Handelsaktivitäten die Einnahmen nahezu stabil halten. Der weltgrößte Onlinehändler Amazon hat die Erwartungen übertroffen. Und Samsung Electronics hat einen neuen Rekordgewinn bekannt gegeben.
Spanien und Italien leiden unter hohen Zinsen und fallenden Aktienkursen. Deutsche Anleihen und Aktien sind hingegen so gefragt wie nie. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Kein guter Tag für die Handball-Bundesligaklubs in der Champions League: Der THW Kiel müht sich im Viertelfinal-Hinspiel zu einem Remis, die Füchse Berlin werden vorgeführt. Im deutschen EHF-Cup-Halbfinale ist indes alles offen.
Gold und Immobilien werden immer teurer. Es ist viel Geld in der Welt. Platzt bald die nächste Blase?
Julio Iglesias war seiner Frau immer treu, „in meinem Kopf und in meinen Gefühlen“. Schämen sollten sich Männer, die ausschließlich im Kopf untreu werden. Zwischen Heidi Klum und Seal kam es unterdessen zu einem Handgemenge - so definiert das zumindest „Die Aktuelle“.
Die Griechen sind gerettet, der Höhepunkt der Krise ist überschritten: Das hatte EZB-Chef Mario Draghi vor vier Wochen verkündet. Jetzt zeigt sich: So leicht wird man diese Krise nicht los.
Norm Boersma, Fondsmanager bei Templeton, spricht über den besonderen Charme abgestürzter Aktien und seine Vorliebe für Europa.
Obwohl die neuen Anleiheauktionen gelingen, fürchten viele Anleger eine größere Krise Spaniens. Das lässt den Aktienmarkt auf rekordnahe Tiefstände sinken.
Die Bundesliga und Schalke 04 verlieren einen ihrer Topstars: Der spanische Stürmer Raúl verlässt die Gelsenkirchener zum Saisonende. Wohin es ihn zieht, ließ der 34-Jährige offen. Ein Engagement in Europa schloss der dreimalige Champions-League-Sieger aus - vorerst.
Deutlicher kann man es kaum formulieren: In ihrem Frühjahrsgutachten warnen die großen deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute, dass „Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der EZB auf dem Spiel stehen“. Deutliche Worte finden sie auch zur deutschen Finanzpolitik.
Der FC Barcelona zieht sein Kombinationsspiel nach Belieben auf, vergisst aber das Toreschießen. Sanchez trifft die Latte, Pedro den Pfosten. Chelsea trifft dagegen mit der einzigen Chance zum Sieg.
Viele Investoren fürchten einen höheren Kapitalbedarf für spanische Banken als bisher geschätzt. Die Bundesbank spricht sich allerdings gegen Hilfen aus. Auch die Bundesregierung sieht keinen Bedarf.
Wenn eine kreditfinanzierte Blase platzt, müssen Unternehmen und Privatpersonen oft sparen. Richard Koo nennt das Bilanzrezession. In ihr gelten traditionellen Weisheiten nicht mehr.
Spaniens Wirtschaftsaussichten sind verheerend, das Vertrauen der Finanzmärkte schwindet. Nun strebt die Klasse der „neuen Armen“ verzweifelt nach Sichtbarkeit.
Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner hat die Teilverstaatlichung des Ölkonzerns YPF verfügt. Der gehört zur spanischen Repsol. Die Regierung Rajoy in Madrid ist erbost.
Die Wirtschaftsprognosen fallen wieder optimistischer aus: Der Internationale Währungsfonds korrigiert seine Wachstumserwartungen leicht nach oben, auch der ZEW-Indikator steigt. Beide Organisationen sehen aber noch deutliche Risiken.
An der Börse haben die Investoren zur Wochenmitte Kasse gemacht. „Für das aktuelle Umfeld haben sich die Abschläge noch in Grenzen gehalten“, heißt es.
Gute Konjunkturnachrichten haben die Aktienkurse deutlich steigen lassen. Sowohl für Deutschland als auch für den Euroraum haben sich die Konjunkturerwartungen verbessert.
Gerüchte und Fakten aus der Bankenbranche bewegten die Kurse am Donnerstag. Für Verwirrung sorgte ein ungewöhnlich klares Dementi der Deutschen Bank hinsichtlich einer etwaigen Kapitalerhöhung.
Erstmals seit dreizehn Jahren stagnieren auf der Welt die Militärausgaben. Die Verteidigungsminister in Europa und Amerika müssen sparen. China bleibt dagegen Rüstungs-Wachstumsmarkt.
Vor allem die Lage in Spanien besorgt Christine Lagarde, die Direktorin des Internationalen Währungsfonds. Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht sie über ihre ernste Befürchtung, dass die Banken dort nicht „hinreichend kapitalisiert sind“.
Für Stefan Kreuzkamp von der Fondsgesellschaft DWS ist der Renditeanstieg in Spanien eine Art Wiederkehr der Realität. Alleine mit Bundesanleihen ließen sich aber keine attraktive Rendite erzielen.