Man soll nicht eine Zeitung bekämpfen, sondern islamistischen Terror
Das Satireblatt „Charlie Hebdo“ stiftet mal wieder eine Debatte über religiösen Extremismus an. Das passt weder den Rechten noch den Linken – und ist genau deshalb gelungen.
Das Satireblatt „Charlie Hebdo“ stiftet mal wieder eine Debatte über religiösen Extremismus an. Das passt weder den Rechten noch den Linken – und ist genau deshalb gelungen.
Nach der Absage eines Rockkonzerts in Rotterdam wegen einer Anschlagswarnung hat die niederländische Polizei bei einer Durchsuchung einen weiteren Mann festgenommen. Offenbar bestand eine unmittelbare Anschlagsgefahr.
Die Ermittlungen der spanischen Polizei konzentrieren sich immer mehr auf den Imam Abdelbaki Es Satty. Der mutmaßliche Kopf der Terrorzelle sollte Spanien schon vor zwei Jahren verlassen – eigentlich.
In Spanien wollten Attentäter eine weltberühmte Kathedrale angreifen, die Dresdner Frauenkirche soll im Fokus von Islamisten stehen und in Köln werden Steine vor den Dom gerollt. Wie sicher sind Deutschlands Kirchen?
Gasflaschen aus Frankreich, Überweisungen nach Marokko und eine Mietwagenfirma, die einen noch größeren Anschlag verhindert hat. Nach der Anhörung durch einen Ermittlungsrichter in Madrid werden neue Details über die Terrorzelle aus Spanien bekannt.
Es wäre schlimm, wenn wir es in Spanien mit einem neuen Radikalisierungsmuster der Terroristen zu tun hätten. Es wäre noch schlimmer, sollten die Sicherheitskräfte die Öffentlichkeit in falscher Sicherheit wiegen.
Die spanische Polizei atmet auf: Alle Mitglieder der Terrorzelle von Barcelona seien tot oder gefangen, verkünden die Beamten. Doch womöglich irren sie – rund um die Attentate sind noch viele Fragen offen.
Vier Terrorverdächtige, denen die Beteiligung an den Anschlägen in Katalonien vorgeworfen wird, werden heute einem Richter vorgeführt – die Ermittlungen laufen indes weiter.
Politiker verlangen wegen der vorübergehende Festnahme des Kölner Autors Dogan Akhanli Konsequenzen für die Polizeiorganisation. Sie müsse Hilfegesuche aus zweifelhaften Staaten stärker hinterfragen.
Vier Tage nach den Anschlägen in Barcelona und Cambrils hat die Polizei den mutmaßlichen Attentäter Younes Abouyaaqoub erschossen. Auch über den gesuchten Imam haben die Behörden neue Details.
Ilias Uyar ist der Anwalt von Dogan Akhanli, dem Schriftsteller, der von Interpol in Spanien festgenommen wurde. Ein Gespräch über die Motive der Türkei und darüber, wie es nun weitergeht.
Auch nach der Freilassung Dogan Akhanlis geht die Debatte um den Umgang mit dem Schriftsteller weiter. Brüssel und Berlin kritisieren das Vorgehen der Türkei. Akhanli gibt sich derweil kämpferisch.
Der Interpol-Eintrag, der zur Festnahme Dogan Akhanlis führte, stammt aus dem Jahr 2013. Nun soll die Bundesregierung herausfinden, welche Deutschen noch auf den Interpol-Fahndungslisten steht.
Traurige Gewissheit: Die Namen aller Opfer des Terror-Anschlags von Barcelona sind nun bekannt. Auch zum mutmaßlichen Haupttäter gibt es neue Informationen.
Die Türkei ließ am Samstag den Schriftsteller Dogan Akhanli in Spanien festnehmen. Am Sonntag wurde der deutsche Staatsbürger auf freien Fuß gesetzt. Doch der Albtraum ist für ihn noch nicht vorüber.
Deutschland gilt seit bald zehn Jahren als frei von Tollwut. Streng genommen stimmt das allerdings nicht, denn in Fledermäusen kommen ähnliche Erreger vor. Die sind keineswegs harmlos, und weltweit ist die Gefahr sowieso noch nicht gebannt.
Zweites Spiel, drittes Tor: Neymar begeistert PSG und teilt daraufhin gegen Barcelona aus. Messi trifft indes nur das Aluminium. Toni Kroos schießt Real an die Spitze und Liverpool glückt die Generalprobe. Sehen Sie Europas Fußball-Wochenende im Video.
Der Kölner Autor Dogan Akhanli sieht seine Türkei-Kritik als Grund für seine vorübergehende Festnahme in Spanien. Sein Anwalt sagt der F.A.Z, er rechne nicht mit einer Auslieferung in die Türkei.
Der deutsche Autor Dogan Akhanli ist nur unter Auflagen in Spanien freigelassen worden. Die Bundeskanzlerin kritisiert derweil in einem Fernseh-Interview den Umgang der Türkei mit dem Schriftsteller.
Ein Imam aus Marokko soll die Attentäter von Katalonien zu ihrem Todeswerk angestiftet haben. Womöglich wollten sie gar die Sagrada Família in die Luft sprengen.
Beim heimischen Publikum mag das Verhalten des türkischen Präsidenten Erdogan ankommen. Doch in den internationalen Beziehungen gelten andere Benimmregeln.
Der bezahlte Fußball sitzt in Spanien weiter auf der Anklagebank und auch die Profis sind nicht mehr unantastbar. Macht das die Primera División zu einem weniger attraktiven Arbeitsplatz?
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kritisiert im Zuge des Transfertheaters um Ousmane Dembélé auch den FC Barcelona. Dennoch sieht er Möglichkeiten, wie der Transfer realisiert werden könnte.
Mit seiner Mutter war er nach Barcelona gereist, um eine Hochzeit zu besuchen. Als die Terroristen zuschlugen, wurde der Siebenjährige von seiner Mutter getrennt. Seitdem ist sein Schicksal unklar - und zum Symbol für die Grausamkeit der islamistischen Terroristen geworden.
Der deutsche Schriftsteller, der auf Betreiben der Türkei in Spanien festgenommen worden war, ist wieder frei. Verhaftungen und Folter haben Dogan Akhanlis Leben geprägt – und der Versuch einer literarischen Bewältigung.
Die Ermittler in Spanien lasten der mutmaßlichen Terrorzelle drei Vorfälle an: In Alcanar, Cambrils und Barcelona. Wer aber die Drahtzieher sind und ob es weitere Unterstützer der bislang 12-köpfigen Gruppe gibt, ist aber weiterhin unklar.
Der Polizei gilt er als Schlüsselfigur des Terrors in Katalonien: Ein islamischer Geistlicher könnte die jungen Männer radikalisiert und die Terrorzelle geführt haben. Am Morgen wurden seine Wohnräume durchsucht.
Die Türkei lässt den deutschen Schriftsteller Dogan Akhanli in Spanien festnehmen. Außenminister Gabriel hat sich persönlich dafür eingesetzt, seine Auslieferung zu verhindern. Und ein Berufsverband hat einen sehr praktischen Hinweis für die Urlaubsvorbereitung von Journalisten.
In Spanien läuft die Suche nach dem mutmaßlichen Kopf des Terrornetzwerks von Katalonien. Seine Mutter richtet sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit.
Unstimmigkeiten bei den Ermittlungen in Spanien: Laut Regierung ist die Terrorzelle zerschlagen. In Katalonien sieht man das anders. Der Hauptverdächtige ist möglicherweise noch auf der Flucht.
Vor Start der Vuelta a España an diesem Samstag verneigt sich Spanien noch einmal vor dem Radprofi Alberto Contador – seine Doping-Vergangenheit spielt dabei keine Rolle.
Der Dschihadismus ist die Hydra des Terrors. Ist eine Terrorgruppe besiegt, folgt die nächste. Das macht den Kampf gegen den Terror immer schwerer.
Der Dortmunder Ousmane Dembélé will einen Wechsel nach Barcelona erzwingen. Das stört nicht nur Uli Hoeneß massiv. Der Präsident des FC Bayern findet deutliche Worte.
Der Anschlag in Barcelona trifft besonders das Sicherheitsgefühl der Europäer. In Deutschland bleibt die Terrorgefahr unverändert hoch – doch die Lage wird für die Behörden immer unübersichtlicher.
Mit dem Territorium des IS sind auch dessen Finanzen geschrumpft. Doch der Anschlag in Barcelona zeigt: Seine Fähigkeit, Anhänger im Westen zu Terror zu motivieren, ist ungebrochen.
Der Terror des „Islamischen Staats“ hat die Spanier zusammenrücken lassen, der Streit zwischen Madrid und katalanischen Separatisten ist im Moment des Schweigens vergessen. Beim Ruf „Ich habe keine Angst!“ brandet Applaus auf.