Wüst verspricht ein Olympia der Superlative in NRW
Ein breites Bündnis will Olympia nach NRW holen und verspricht einen Schub für die Infrastruktur, Nachhaltigkeit und kurze Wege. Doch zunächst müssen die Wahlberechtigten der Bewerbung zustimmen.
In Nordrhein-Westfalen haben die Menschen über eine Bewerbung um Olympische Spiele in Köln-Rhein/Ruhr abgestimmt. Ein Großteil der Bürger ist demnach für eine Beteiligung an der Kampagne.
Ein breites Bündnis will Olympia nach NRW holen und verspricht einen Schub für die Infrastruktur, Nachhaltigkeit und kurze Wege. Doch zunächst müssen die Wahlberechtigten der Bewerbung zustimmen.
Erst ging die Kohle, nun schrumpft der Stahl. Manager des deutschen Stahlkonzerns Thyssenkrupp trafen am Montagabend Ruhrgebietspolitiker, um den Ernst der Lage zu besprechen.
Brigitte Kraemer dokumentiert das Ruhrgebiet jenseits der üblichen Fußball-, Fabrik- und Currywurst-Klischees. In vierzig Jahren hat sie 400.000 Fotos gemacht. Mit ihnen will sie das Leben zeigen, wie es wirklich ist.
Umleitungen, Ausfälle, Ersatzbusse: Ab Freitagabend sperrt die Bahn erneut die stark befahrene Strecke zwischen Duisburg und Essen. Die Auswirkungen spüren Reisende bis nach Köln.
Das Theater an der Ruhr eröffnet mit einer Doppelpremiere seine Programmreihe zur Utopie und bringt mit „Das eingebildete Tier“ einen großartigen Text des Franzosen Valère Novarina auf die Bühne.
Münchens Olympia-Bewerber sollen sich nach dem eindeutigen Ja der Bürger mit Rücksicht auf die Konkurrenz gedulden. Doch die Ungeduld ist jetzt schon groß.
München votiert für Olympia, das Pentagon schickt den größten Flugzeugträger der Welt in die Karibik und die Deutschen erfahren, wie glücklich sie sind. Der F.A.Z. Frühdenker.
„The Powerhouse of True Sports“: Die Olympiapläne an Rhein und Ruhr, um die es zuletzt recht ruhig geworden war, kommen etwas sperrig daher. Eine „leading city“ soll das ändern. Da kommt nur eine infrage.
Der Leerstand von Einzelhandelsflächen wird zu einem Problem für Einkaufsstraßen. Die städtische Wirtschaftsförderung sammelt Problemfälle in einer Datenbank und versucht, Nutzer zu finden.
Im Sportausschuss des Bundestages werben die vier potentiellen Olympia-Städte unter Zeitdruck für ihre Konzepte. Über dem Bewerbungsprozess liegt eine offene Frage.
Borussia Dortmund wehrt sich gegen eine Wahlwerbung des AfD-Kreisverbands Dortmund. Der Grund soll ein Sticker der Partei mit der Aufschrift „Beim Fußball Schwarz-Gelb - Am Sonntag Blau“ sein.
Sie haben eine Katze – und filmen Ihr Tier gerne? Dann könnten Sie ein Forschungsprojekt an der Ruhr-Universität unterstützen: Das Team bittet um Cat Content. So will es etwa mehr über die Schlafposition von Katzen erfahren.
Die World University Games versprechen olympische Gefühle. Doch wer sich umschaut, merkt schnell: Ein Testlauf für eine deutsche Bewerbung um Olympische Sommerspiele sind sie trotzdem nicht.
Von prähistorischen Funden über die Römer bis hin zum Abschied von der Kohle: Denkwürdiges aus der langen Geschichte des Ruhrgebiets.
In der Rhein-Ruhr-Region beginnt das größte Multisportevent nach Olympischen Spielen. Deutschland und die Region wollen zeigen, wie reif sie sind. Hilft das Event dabei – oder wird es zum Problem?
Eine freundliche Legende: Der Jazzpianist Herbie Hancock, mittlerweile 85 Jahre alt, begeistert beim Klavier-Festival Ruhr in der Philharmonie Essen.
Neben München und Berlin will auch die Metropolregion Rhein-Ruhr Gastgeber für Olympische Sommerspiele in Deutschland sein. Bei der Vorstellung der Pläne gibt es schon einmal ein paar Superlative zu hören.
Welche Vergangenheits- und Zukunftserzählungen braucht die Gegenwart dieses Ballungsraums? Ein Sammelband fragt nach den verschiedenen Identitäten des Ruhrgebiets seit den Siebzigerjahren.
Die Verwaltung von Essen, einer der größten Ruhrgebietsstädte, stellt sich ab sofort auf die vorgezogene Wahl ein. Der Aufwand ist riesig. Doch einen organisatorischen Vorteil sieht der Oberbürgermeister.
Berlin, München, Leipzig, Rhein-Ruhr – angeblich wollen alle die Olympischen Spiele 2040. Doch die deutsche Bewerbung bleibt auch nach dem Ende der Ampelkoalition erstaunlich unkonkret.
Die Margarethenhöhe in Essen wurde vor 100 Jahren von Krupp errichtet – und bewahrt bis heute unbeirrt ihren Geist des Idylls.
Die Theaterlegende Roberto Ciulli und die große Eva Mattes brillieren in der Bühnen-Collage „S wie Schädel“ beim Kunstfest Weimar. Der Abend mit Texten von Navid Kermani ist ein Ereignis, wie man es selten erlebt.
Düsseldorf ist raus: Die Veranstalter der Weltspiele der Hochschulsportler werfen ihr Konzept über den Haufen. Nun braucht es neue Wettkampfstätten. Noch immer ist ein Teil der Kosten nicht gedeckt.
Die enorme Steigerung der Kosten gefährdete die Austragung der Welthochschulspiele 2025 an Rhein und Ruhr. Nun soll mit einem verschlankten Konzept die Austragung gesichert werden. Das Opfer ist Düsseldorf.
Nancy Faeser beklagt fehlende Zusagen aus Nordrhein-Westfalen für die Rhein-Ruhr-Universiade 2025. Darüber hinaus kündigt die Bundesinnenministerin ein „Bekenntnis wie nie zuvor“ zu einer Olympiabewerbung an.
Die Ausrichter der World University Games, die 2025 mit rund 10.000 Teilnehmern an Rhein und Ruhr stattfinden sollen, können ihr Finanzproblem nicht lösen. Es geht um 28 Millionen Euro.
Mit der Universiade 2025 will Deutschland beweisen, dass es Großereignisse wie Olympische Spiele stemmen kann. Nun laufen Kosten und sportliche Pläne aus dem Ruder. Unter Beteiligten herrscht Schockstarre.
In Duisburg kämpfen Bürger und Verwaltung für eine Teiluntertunnelung der Stadtautobahn. Doch die Bundesbehörde will die Trasse noch verbreitern. Anwohner befürchten katastrophale Folgen.
Er ist der letzte Prinzipal des deutschsprachigen Theaters: Der gebürtige Mailänder Roberto Ciulli, der das Theater an der Ruhr gründetet und bis heute leitet, wird neunzig Jahre alt.
Ein Rückblick auf unsere Serie zur Hyperinflation des Jahres 1923: Manche Leser sehen in politischer Sicht Parallelen zur Gegenwart – aber damals ging es noch erheblich rauer zu.
Deutschland bewirbt sich mal wieder um Olympia – vor allem bei sich selbst. Das heißt: langwierig, zähflüssig bis stockend und ohne erkennbare Begeisterung maßgeblicher Politiker.
Es sollte ein Abschiedsfest werden, nun wurde es eine Gedenk-Gala: Martha Argerich, Anne-Sophie Mutter, Lang Lang und weitere Künstler nehmen beim Klavier-Festival Ruhr Abschied von Franz-Xaver Ohnesorg.
Er holte Sergiu Celibidache zu den Münchner Philharmonikern, begründete die Philharmonie in Köln und stand fast dreißig Jahre an der Spitze des Klavier-Festivals Ruhr: Jetzt ist Franz Xaver Ohnesorg plötzlich gestorben.
Nach zehnmonatigem Kampf gegen die französischen Besatzer sind viele Menschen ausgehungert und verelendet. Droht das Deutsche Reich sein wirtschaftliches Herzstück zu verlieren? Aus der Frankfurter Zeitung vom 14. November 1923.
Eine Wechselbeziehung von Altem und Neuem hat sich in dieser Region nie stabilisiert: Per Leo ist dem spezifischen Charakter des Ruhrgebiets auf der Spur.