Ein Kreditexzess verschärft die Rezession
Großzügige Kreditvergaben begünstigen Finanzkrisen, die zu schweren Rezessionen führen. Der Schuldenabbau dürfte für lange Zeit hohe Inflationsraten verhindern.
Großzügige Kreditvergaben begünstigen Finanzkrisen, die zu schweren Rezessionen führen. Der Schuldenabbau dürfte für lange Zeit hohe Inflationsraten verhindern.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember nur leicht gestiegen und hat so eine höchst erfreuliche Jahresbilanz ermöglicht: 2011 waren durchschnittlich weniger als 3 Millionen Menschen arbeitslos. Das ist der tiefste Stand seit 1991.
In kaum einem Industrieland sind die privaten Haushalte so stark verschuldet wie in Großbritannien. Das Geschäft mit legalen Wucherdarlehen blüht.
So richtig wissen die deutschen Unternehmen noch nicht, was in diesem Jahr auf sie zukommt. Trotz vieler Unwägbarkeiten glauben dennoch viele Konzernlenker an Wachstum im Jahr 2012.
Wir stehen vor einem aufregenden Sportjahr. Es ist längst Zeit, neben der Lust auf den Sieg wieder die Kultur des Zweikampfes in den Vordergrund zur rücken.
Der Bad Sodener Gasehersteller kommt im Inland voran. Der Familienkonzern investiert vor allem in China.
Der legendäre Unternehmer Waren Buffett glaubt an Amerika und kauft in Krisenphasen Aktien. Das hat sich ausgezahlt - schon seit Jahrzehnten.
Der japanische Atomkraftwerksbetreiber Tepco bittet um weitere Hilfen für Entschädigungszahlungen. Airbus rechnet 2012 mit weniger Aufträgen. Die Privatisierung von Russlands größtem Ölförderer Rosneft im nächsten Jahr ist noch ungewiss. Die brasilianischen Umweltbehörden haben den Konzern Chevron wegen des Ölunfalls mit einer zweiten Millionenstrafe belegt. Die spanische Wirtschaft fällt in die Rezession zurück. Und in Frankreich ist die Arbeitslosenzahl im November auf den höchsten Stand seit zwölf Jahren gestiegen.
Das Überleben des Euro hängt von Italien ab, sagt Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer. Er fürchtet böse Überraschungen im ersten Halbjahr.
Alle südeuropäischen Länder und auch Frankreich sind im Abschwung - doch die deutsche Wirtschaft hält sich.
Die Europäische Zentralbank und die Fed lassen in der Krise ihre Bilanzsummen steigen. Unbestrittener Meister hierin ist jedoch die Schweizerische Nationalbank.
Italien erlebt eine neue politische Kultur: Die professorale Ernsthaftigkeit von Ministerpräsident Monti überzeugt im Angesicht der Schuldenkrise auch die Opposition.
Die Europäische Zentralbank solle auf dem Markt für Staatsanleihen eingreifen, sagt Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank. Nur so ließe sich die Abwärtsspirale stoppen.
Das Geschäftsklima in der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember trotz der anhaltenden Schuldenkrise und der globalen Konjunkturabkühlung aufgehellt. Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts stieg überraschend auf 107,2 Punkte.
Die Bundesbank warnt vor allzu düsteren Prognosen. Selbst eine Kreditklemme könnten die deutschen Unternehmen recht gut überstehen.
Kann das sein? Um Deutschland herum, so scheint es, versinkt die Welt in Trübsal und Rezession - nur hierzulande wächst die Wirtschaft weiter und werden immer neue Arbeitsplätze geschaffen? Ja, das ist möglich, wenn sich die Staatsschuldenkrise nicht zur Katastrophe auswächst. Denn die Unternehmen stehen glänzend da.
Der Internationale Währungsfonds glaubt, dass Griechenland in einer schlimmeren Rezession steckt, als Athen zugibt. Der Institution zufolge ist daran vor allem die griechische Regierung schuld.
Das Ifo-Institut erwartet für das kommende Jahr 0,4 Prozent Wirtschaftswachstum und ist damit deutlich pessimistischer die Bundesregierung. Doch eine Rezession werde sich nicht wiederholen, sagt Ifo-Chef Sinn.
Der Euro ist trotz EU-Schuldenkrise bisher relativ stabil. In einer Studie erklären die Analysten von Raiffeisen Research warum der Euro die Krise überleben wird und sie die Preisstabilität nicht in Gefahr sehen.
Polens Wirtschaft zeigt sich robust. In der Krise 2009 galt es als grüne Insel im Meer roter Zahlen. Doch das Land steht vor einer Reihe hoher Hürden.
Helmut Schmidt warnte die SPD in Berlin vor Einsparungen und Steuererhöhungen - so habe Brüning Deutschland in die Katastrophe getrieben. Die SPD beschloss genau das. Warum?
Der S&P-Chefanalyst für Europa, Moritz Krämer, verteidigt im F.A.Z.-Interview das Vorgehen der Ratingagentur und sieht sich lediglich als Überbringer einer schlechten Nachricht.
Für die EZB-Ratssitzung zeichnen sich weitreichende Entscheidungen ab: Erwartet wird nicht nur eine Zinssenkung auf ein Prozent, sondern auch eine Ankündigung weiterer Nothilfen für Banken.
Die von S&P angedrohte Herabstufung des Euroraums als ganzes scheint spektakulär, zeigt aber nur letztlich die Krise der Gemeinschaftswährung, die für einige Tage vergessen wurde.
Der promovierte Jurist Axel May berät reiche Familien und die Investmentbank Goldman Sachs. Im F.A.Z.-Interview gibt er aktuelle Empfehlungen zum Vermögenserhalt.
Die Börse spielt verrückt: Staatsanleihen sind Risikopapiere. Der Euro steht am Scheideweg. Wo ist das Geld noch sicher?
Die hessische Wirtschaft wird im kommenden Jahr an Dynamik verlieren. Eine Trendumkehr durch die Euro-Krise ist aber laut „Konjunkturprognose Hessen 2012“ nicht zu erwarten.
Die wichtigsten Notenbanken der Welt stellen den globalen Finanzmärkten in einer überraschenden und koordinierten Aktion mehr Geld zur Verfügung. Der Schritt kommt an den Börsen gut an.
Zwanzig Monate hat er ununterbrochen gedreht, jetzt ist Michael Fassbender der Schauspieler der Stunde. Ein Gespräch über Theater mit Tarantino, Faulheit und seine Rolle in „Jane Eyre“.
Der Konsum stützt die deutsche Konjuktur. Die Politik muss nun das Vertrauen stärken, dass Europas Staaten sich ihrer Schulden nicht über Inflation zu entledigen versuchen.
Polen hat enorm von den Mitteln der Europäischen Union profitiert, die Investitionen in ärmeren Regionen dienen. Jetzt wirbt es für eine Fortsetzung: Erhalten die Geberländer nicht auch viel zurück?
Trotz Schuldenkrise hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft leicht gebessert. Der monatliche ifo-Index steigt erstmals nach vier Rückgängen wieder. Deutschland schlage sich besser als der Rest Europas, sagen die Konjunkturforscher.
Die Vereinigten Staaten sorgen sich wegen der Schuldenkrise in Europa. Nun will die Notenbank Fed abermals Großbanken auf ihre Widerstandskraft testen.
Enttäuschende Konjunkturdaten aus China belasten den Aktienmarkt. Der HSBC-Einkaufsmanagerindex fiel auf 48 Punkte und damit unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
Der Wahlsieg Rajoys ist auf dem Weg Spaniens aus der Krise nur ein Anfang. Aber ein guter. Mit der spanischen Wende schließt sich im atlantisch-mediterranen Krisenbogen der Kreis.
Die Euro-Krise und die Schuldenprobleme in den Vereinigten Staaten drücken die Aktienkurse ins Minus. In Europa bereiten die hohen Renditen einiger Länder weiter Kopfzerbrechen.