Absturz, Sorgen und Hoffnung
Wie soll es auf der Insel weitergehen, wenn Corona einmal vorbei ist? Großbritanniens Wirtschaft steckt in der tiefsten Rezession seit Jahrhunderten – und für eine Erholung gibt es Hindernisse.
Wie soll es auf der Insel weitergehen, wenn Corona einmal vorbei ist? Großbritanniens Wirtschaft steckt in der tiefsten Rezession seit Jahrhunderten – und für eine Erholung gibt es Hindernisse.
Der Chef der amerikanischen Notenbank, Jerome Powell, verlangt neue Finanzspritzen vom Kongress in Billionenhöhe. Er befürchtet, dass die Pandemie-Wunden der Volkswirtschaft langsamer heilen als angenommen.
Konjunkturprognosen sind zur Zeit allgegenwärtig. Unternehmen stellen ihre Entscheidungen auf ihnen ab, der Staat seine Ausgabenplanung. Doch wie entstehen die Vorhersagen eigentlich? Und warum gehen sie so weit auseinander?
Muss sich Deutschland zwischen dem Kampf gegen das Virus und dem Kampf gegen die Rezession entscheiden? Nein, haben Ökonomen und Infektionsforscher analysiert.
Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im ersten Quartal deutlich geschrumpft sein – und die Talsohle ist nach Einschätzung von Experten damit noch nicht erreicht.
Die Corona-Krise trifft den Arbeitsmarkt. In einigen Branchen fallen besonders viele Jobs weg. Auch regional gibt es Unterschiede.
Die britische Notenbank bekämpft die Corona-Krise mit außergewöhnlichen Maßnahmen. Ihre Fachleute sagen einen gewaltigen Rückgang der Wirtschaftsleistung voraus.
Die EU-Kommission erwartet wegen der Coronakrise eine tiefe Rezession. Die Brüsseler Behörde geht in ihrer Frühjahrsprognose für 2020 von einem Einbruch der EU-Wirtschaftsleistung von 7,4 Prozent aus, wobei Deutschland weniger hart getroffen würde als andere Länder.
Die Europäische Zentralbank (EZB) fürchtet eine schwere Rezession in der Eurozone wegen der Corona-Krise: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 19 Ländern der Währungsunion dürfte 2020 um fünf bis zwölf Prozent einbrechen, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Die Bundesregierung rechnet wegen der Corona-Pandemie mit einer schweren Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr um 6,3 Prozent zurückgehen, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei Vorlage der Frühjahrsprognose.
Die britische Börse hat sich seit Ende März von ihren Tiefständen deutlich erholt. Doch negative Überraschungen sind möglich.
Wegen der bevorstehenden Rezession müsse der Klimaschutz mal Pause machen, fordern europäische Wirtschaftsvertreter. Fachleute widersprechen: Mit der richtigen Strategie könnten am Ende beide profitieren, Klima und Wirtschaft.
Der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Martin Zielke, warnte auf seiner Antrittspressekonferenz am Donnerstag vor vielen Kreditausfällen.
An Deutschlands größtem Drehkreuz arbeiten rund 81.000 Menschen – viele zur Zeit in Kurzarbeit. Fraport-Chef Stefan Schulte berichtet im Interview über die Not der Mieter in den Terminals, wie er sich die Zeit nach der Krise vorstellt und warum er trotz allem zuversichtlich bleibt.
Gesperrte Spielplätze, digitaler Unterricht, Notbetreuung: So erleben Kinder derzeit die Corona-Krise. Und das Aufwachsen in der Rezession wird ihre Persönlichkeit maßgeblich prägen – etwa, wie risikofreudig sie sind.
Der Finanz-Stabilitätsrat der G 20 schließt weitere Lockerungen der Bankenregulierung nicht aus. Denn nicht nur der dramatisch gestiegene Bedarf nach Krediten macht den Geldhäusern zu schaffen.
Der Ansturm auf das Kurzarbeitergeld ist bei den hessischen Arbeitsagenturen ungebrochen. Ihre Zahl ist um ein Vielfaches höher als zu Zeiten der großen Rezession 2008/09. Das hat Folgen für die Arbeitslosen-Statistik.
Auch die Ökonomen der fünf größten Wirtschaftsinstitute erwarten einen herben Einbruch der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr. Danach könnte es aber rasant aufwärts gehen – wenn auch Gefahren bleiben.
Der Chef des Bundeskanzleramtes, Helge Braun, ist selbst Arzt. Ein Gespräch über die Zustände in Nachbarländern, wie Deutschland helfen kann – und wo die Grenzen liegen.
Seit ein paar Tagen kann man überall lesen, dass es der Wirtschaft in Deutschland nicht gutgeht und eine Rezession droht. Was das eigentlich ist und warum das so schlecht ist.
In der Corona-Krise zeigt sich Deutschland mit vielen Hilfsprogrammen spendabel. Immerhin gab es im vergangenen Jahr noch einen Milliarden-Überschuss.
Der Wirtschafts-Sachverständigenrat geht davon aus, dass die Corona-Krise massive Folgen haben wird. Für „Corona-Bonds“ und eine Vergemeinschaftung der Schulden plädiert der Rat nicht.
In Amerika sind die Infektionszahlen nun höher als in China, die Wirtschaft der Supermacht ist im freien Fall. Die Konsequenzen werden auf der ganzen Welt zu spüren sein.
Der Internationale Währungsfonds geht von schweren globalen Verwerfungen der Weltwirtschaft aus. Hinzu komme: Die ärmsten Länder der Welt seien schon heute hoch verschuldet – und bei der Hälfte der Summe gebe es Probleme.
Deutschland stürzt in eine Rezession historischen Ausmaßes. Besonders tückisch: Was früher in der Not half, ist nun das größte Problem.
Das Virus kostet Menschenleben – eine Rezession birgt aber auch große Gefahren. Was wiegt schwerer, und was folgt daraus? Deutschland steht eine heikle Debatte bevor.
Das Ausmaß des Rettungspakets verdeutlicht das Ausmaß des Schocks, unter dem jetzt auch Amerika steht. Fragt sich nur, ob auch der Präsident auf Dauer der Lage gewachsen ist.
Ökonomen warnen vor den Folgen einer globalen Rezession, Julia Klöckner muss den Bauern Antworten liefern, und die EU-Regierungschefs tagen im Videogipfel. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Neben den Aktienkursen sind auch die Notierungen vieler Anleihen gefallen. Sorgfältige Auswahl zählt hier.
Düstere Wirtschaftsprognosen machen Donald Trump ungeduldig. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus will der amerikanische Präsident deshalb schon bald wieder lockern.
Jens Weidmann geht davon aus, dass die Pandemie Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung bis zu ein Jahrzehnt lang beeinträchtigen könnte. Dennoch habe die Bundesrepublik günstige Voraussetzungen, um aus der Krise wieder herauszukommen.
Volker Wieland gehört zu den „Wirtschaftsweisen“ der Bundesregierung. Im F.A.Z.-Gespräch erläutert er die Politik der EZB in Zeiten der Corona-Krise und erklärt, warum eine weitere Zinssenkung nicht viel bewirken würde.
Pimco-Chefökonom Joachim Fels glaubt nicht, dass sich die Börsen schnell wieder erholen werden. Im Interview spricht er über die Gründe des Absturzes, verheerende Unternehmenspleiten – und wo Mutige auch jetzt noch investieren könnten.
Auch Anleger müssen lernen, dass die Geldpolitik nicht gegen Verluste versichert. Das war immer eine abwegige Vorstellung. Umso schmerzhafter ist nun das Erwachen.
Hilfe für Mittelständler und Bargeld für Pensionäre sollen die Wirtschaft stützen. Die Börse in Sydney verzeichnet den schwärzesten Tag seit der Finanzkrise.
Führende deutsche Wirtschaftswissenschaftler schreiben Wachstum für dieses Jahr ab – und fordern mehr staatliche Hilfe für die Unternehmen.