Hans-Werner Sinn baut seinen Einfluss aus
Hans-Werner Sinn ist auch in diesem Jahr der einflussreichste Ökonom Deutschlands. Die Griechenland-Krise hat ihm noch mehr Aufmerksamkeit gebracht. Doch auf Rang zwei gibt es eine Überraschung.
Hans-Werner Sinn ist auch in diesem Jahr der einflussreichste Ökonom Deutschlands. Die Griechenland-Krise hat ihm noch mehr Aufmerksamkeit gebracht. Doch auf Rang zwei gibt es eine Überraschung.
Die Deutschen sollen bis 2018 mit 50 Megabit je Sekunde surfen können. Die Industrie investiert aber nicht genug in den Breitbandausbau. Wie Minister Dobrindt das ändern will.
Trotz der Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern halten einige Ökonomen Jubel für verfrüht. Der deutsche Wirtschaftsweise Feld greift Nobelpreisträger Krugman an.
Chinas Währung gibt in Asien den Ton an. So wie einst die D-Mark in Europa.
Am Anleihemarkt herrscht Notstand und die Bundesregierung will die Infrastruktur verbessern. Deswegen sollen sich Anleger künftig an Brücken und Straßen beteiligen. Immer noch reizvoller als in Bundesanleihen zu investieren.
Ökonomen gehören zu den einflussreichsten Wissenschaftlern. Warum können sie sich dann nicht mehr Gehör verschaffen?
Die EZB soll für 550 Milliarden Euro Anleihen aufkaufen. Ökonomen fordern gar 1000 Milliarden Euro. Politiker warnen vor einem „Teufelskreis des billigen Geldes“. Auch deutsche Unternehmen sind skeptisch.
Das Verhältnis zwischen EZB-Präsident Draghi und Bundesbank-Präsident Weidmann ist zerrüttet. Und auch das Verhältnis zu Berlin hat sich spürbar abgekühlt. Noch schweigt Merkel.
Die Europäische Zentralbank will mit Macht mehr Geld in die Märkte pumpen. Als nächste Stufe könnte nun ein Kauf von Unternehmensanleihen anstehen.
Deutschlands einflussreichste Ökonomen lehren in München - und forschen in Berlin.
Das Buch „Deutschlandillusion“ von Marcel Fratzscher steht bei Sigmar Gabriel zur Zeit hoch im Kurs. Der Parteichef empfiehlt das Werk vor allem der AfD als Pflichtlektüre.
Marcel Fratzscher ist zum neuen Chefökonomen der Bundesregierung aufgestiegen. Mit Fleiß und einem untrüglichen Gespür für Macht. Seine Ökonomen-Kollegen wird er bald ins Aus gedrängt haben.
Im Streit um die Pkw-Maut hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) einen neuen Vorschlag unterbreitet: Deutschlands Autobahnen sollten privatisiert werden.
Die griechische Regierung fordert einen neuen Schuldenschnitt und es deutet alles darauf hin, dass sich die europäischen Gläubigerländer dazu breitschlagen lassen. Für Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Institus für Wirtschaftsforschung, wäre das ein großer Fehler.
Der Deutungsstreit um das EZB-Urteil der Verfassungsrichter geht los: Die Bundesregierung sieht sich bestätigt. Kläger Peter Gauweiler auch. Ein Ökonom hält das OMT-Programm für vorerst tot.
Von Lisa NienhausIm Sommer, als Marcel Fratzscher vor dem Bundesverfassungsgericht die Politik der Europäischen Zentralbank verteidigte, fragten die Leute:
Gerade hat die EZB ihren Leitzins auf ein Rekordtief gesenkt. Manchmal werden die Vorteile einer Zinssenkung für Deutschlands Kreditnehmer betont. Doch wir sind die Verlierer der Zinssenkung, die Krisenländer sind klare Gewinner. Warum? Ein Gastbeitrag.
Das Target-System der Euro-Zentralbanken ruft in Deutschland viele Ängste hervor. Dabei sei Deutschland der große Gewinner, schreibt der Ökonom Marcel Fratzscher.
Im Wettlauf der Wirtschaftsforschungsinstitute um Einfluss gibt es einen klaren Sieger.
ppl. FRANKFURT, 11. September. Im Kampf um das umstrittene Anleihe-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) gehen die Gegner abermals in die Offensive.
Es wurden viel mehr wichtige Reformen umgesetzt, als die Öffentlichkeit wahrnimmt. Europa wird gestärkt aus der Krise hervorgehen.
Erst dieser Tage hat Regierungsberater Marcel Fratzscher einen abermaligen Schuldenschnitt Griechenlands als wahrscheinlich bezeichnet.
kms. FRANKFURT, 6. August. Die Bundesregierung verwahrt sich offiziell gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland - doch einer ihrer prominenten Berater ...
ppl. FRANKFURT, 28. Juli. In einem drastisch formulierten Aufruf warnen fünf Ökonomen vor einem Abrutschen der Weltwirtschaft in eine „tiefe Depression“, ...
Eine Gruppe Ökonomen will der Europäischen Zentralbank den Rücken stärken und per Aufruf ein höchst umstrittenes Anleihekaufprogramm verteidigen. Nicht jeder, der angefragt wurde, will unterschreiben.
Günther Jauch entzog sich beim Thema Infrastruktur gestern der Tagesaktualität. Das wäre völlig in Ordnung, wenn man es denn wenigstens richtig machte.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt vor einer Auflösung der Euro-Zone. Für die Krisenländer könne das den Kollaps bedeuten. Das schade auch Deutschland.
Die Währungsunion geordnet auflösen - das wäre die Wunschvorstellung der Anti-Euro-Partei AfD. Doch fünf höchst prominente deutsche Wirtschaftsforscher wehren sich nun vehement gegen ein solches Vorhaben. In einem flammenden Plädoyer warnen sie vor den Folgen.
Erst wird vor einem „Währungskrieg“ gewarnt, dann forderte Frankreichs Präsident Hollande einen schwächeren Euro. Jetzt wehren sich deutsche Ökonomen. Und warnen davor, an weiteren Grundfesten der Währungsunion zu rütteln.
Der künftige Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat in seinem ersten Interview zu mehr Integration in Europa aufgerufen. Es gebe zu viele unterschiedliche Meinungen, wie Europa in fünf, zehn oder zwanzig Jahren aussehen sollte, sagte er der F.A.Z.
Das Berliner DIW will nach langen Querelen wieder an die Spitze der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute. Die schärfsten Debatten regt Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn an. Unterdessen kämpft das kleine IW Halle um den Anschluss.
Öffentlich ist Marcel Fratzscher bislang kaum aufgetreten, als Forscher der EZB hat er sich aber einen guten Namen gemacht. Jetzt soll er das DIW führen und befrieden.