Kollektives Krankfeiern ist asozial
Der Widerstand gegen das Unternehmen TUIfly ist eskaliert. 500 Mitarbeiter haben sich gleichzeitig krankgemeldet. So effektiv die Protestaktion auch sein mag, sie bleibt nicht ohne einen bitteren Beigeschmack.
Der Widerstand gegen das Unternehmen TUIfly ist eskaliert. 500 Mitarbeiter haben sich gleichzeitig krankgemeldet. So effektiv die Protestaktion auch sein mag, sie bleibt nicht ohne einen bitteren Beigeschmack.
Lufthansa -Passagiere müssen sich nach einer Streikpause am Sonntag und Montag wieder auf massive Flugausfälle einrichten. Doch welche Rechte haben die Passagiere jetzt? Und steht ihnen eine Entschädigung zu?
Die Piloten der Lufthansa legen am Mittwoch und Donnerstag ihre Arbeit nieder, viele Flüge fallen aus. Doch welche Rechte haben die Passagiere jetzt? Und steht ihnen eine Entschädigung zu?
Die Vereinigung Cockpit hat die Sondierungsgespräche mit der Lufthansa für gescheitert erklärt. Damit könnten neue Piloten-Streiks drohen.
Der Tarifstreit zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern ist beigelegt. Ein anderer Konflikt schwillt aber weiter.
Die Lufthansa-Aktie erleidet erhebliche Kurseinbußen. Brexit, Terror und hausgemachte Probleme setzen die Fluggesellschaft unter Druck.
Der Streit zwischen dem Management der Fluglinie und den Piloten dauert an. In einigen Fragen habe man sich sogar weiter entfernt, heißt es aus der Lufthansa.
Eigentlich müssen Gewerkschaften für Schäden durch Streiks kaum haften - bei der kleinen Lotsengewerkschaft ist das jetzt anders. Millionen werden fällig.
Es war ein langwieriger Tarifkonflikt und er hatte zum längsten Streik in der Unternehmensgeschichte geführt: Der Streit zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern. Nun sollen sie sich einig sein - und trotzdem bleibt viel offen.
Wenn Menschen zusammenarbeiten, treten Konflikte auf. Das fängt beim Streit im Büro an oder gipfelt in Arbeitskämpfen wie bei Lufthansa und Bahn. Klare Regeln in der Kommunikation sollen die Parteien vor dem Eklat bewahren.
Wer sehr lange für die Lufthansa arbeitet, genießt einen besonderen Kündigungsschutz. Die Konzernführung will ihn lockern. Droht der nächste Arbeitskampf?
Die Deutschen sind streikgebeutelt: Lokführer, Piloten, Post, Kitas und Metaller. Es wird immer häufiger, länger und intensiver gestreikt. Woran liegt das? Ein Erklärungsversuch.
Das erste Quartal lief für den Luftfahrtkonzern nicht so gut wie gedacht. Zwar sinken die Treibstoffkosten, doch gleichzeitig lässt sich pro Ticket weniger verdienen.
Deutschlands Gewerkschaften streiken nicht mehr als letztes Druckmittel. „Warnstreiks“ gelten ihnen als preiswertes Aufputschmittel und günstige Reklame in eigener Sache.
In Potsdam werden die Tarifverhandlungen fortgesetzt. Im Vorfeld wurde Kritik an den Streiks laut. Diese seien unverhältnismäßig, so Politik und Arbeitgeber. Doch die Gewerkschaften machen weiter Druck.
Bodenpersonal und Feuerwehren lassen heute Morgen die Arbeit ruhen, Hunderte Flüge fallen aus. Vor der nächsten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst soll das ein Signal an die Arbeitgeber sein.
Der Streik am Mittwoch wirkt sich auch auf die Lufthansa aus. Viele ihrer Flugzeuge werden auf dem Boden bleiben müssen. Ein deutscher Flughafen ist besonders betroffen.
Reisende müssen kommende Woche mit erheblichen Verzögerungen auf allen großen deutschen Flughäfen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi ruft das Bodenpersonal zu teilweise ganztägigen Streiks auf.
Das Reisebürosterben ist gestoppt. Unabhängige Büros sehen sich aber unter Druck, vor allem durch die Konkurrenz aus dem Internet. Obwohl sie preislich mithalten können, wie sie sagen.
Erst 2015 war er im Amt bestätigt worden. Nun hat de Juniac sein Amt überraschend niedergelegt - offenbar aus persönlicher Frustration im Streit mit den Piloten.
Die Gewerkschaften des fliegenden Personals schließen sich zusammen, um gegen das Lohn- und Sozialdumping zu kämpfen. Ein „Anti-Lufthansa-Bündnis“ soll das aber nicht sein.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport steigert Umsatz und Gewinn. Doch die Furcht der Urlauber vor Terroranschlägen belastet zunehmend das Geschäft, vor allem in der Türkei.
Trotz des Germanwings-Absturzes und eines Rekordstreiks war das vergangene Jahr für die Lufthansa ein wirtschaftlich gutes Jahr. Die Aktionäre können sich wieder über eine Dividende freuen.
Mehr Gewinn, die Dividende bleibt: Der Flughafenbetreiber Fraport hat ein gutes Jahr hinter sich. Wie es weitergeht, hängt auch von der Türkei ab. Die Aktie stürzt ab.
In ihrem Vertrag sichert der Konzern den angehenden Piloten zu, sie einzustellen, wenn Bedarf besteht. Doch trotz vieler Überstunden wehrt sich der Konzern.
Reisende können aufatmen: Die Lufthansa und die Gewerkschaft Ufo haben sich auf Tarifverträge zu Gehältern und Altersversorgung von Flugbegleitern geeinigt. Bis mindestens 30. Juni soll es keine Streiks mehr geben. Um Details wird aber immer noch gerungen.
Die Lufthansa streitet seit Monaten mit gleich mehreren Gewerkschaften. Streiks von Piloten und Flugbegleitern haben das Unternehmen bisher rund 500 Millionen Euro gekostet. Heute startet ein neuer Schlichtungsversuch mit den Flugbegleitern.
Die Lufthansa hofft nach heftigen Streiks des abgelaufenen Jahres für 2016 auf Rückenwind durch dasbillige Kerosin. Beim Laborzulieferer Qiagen ist derweil das Geschäft zum Jahresende etwas schlechter gelaufen als erhofft. 2016 soll wieder besser werden.
Matthias Müller muss Volkswagen retten, John Cryan die Deutsche Bank runderneuern. Das schwierigste erste Jahr als Vorstandschef erlebte aber jemand ganz anderes.
Inmitten eines Sparprogramms und eines Streits mit den Gewerkschaften um höhere Renten für das fliegende Personal bekommen die fünf Lufthansa-Vorstände künftig mehr Geld.
Eine Buchungsgebühr von 16 Euro sorgt für Ärger – aber treibt sie Kunden von der Fluggesellschaft weg? Besonders Geschäftskunden sollen die Lufthansa zunehmend meiden.
Für die Deutsche Bahn geht es um eine Milliardensumme. Sie sieht sich durch ein Luftfracht-Kartell geschädigt. Vor Gericht hat sie sich noch nicht durchgesetzt, außerhalb gelang jedoch ein Teilerfolg.
Der amerikanische Autohersteller Ford investiert in großem Stil in Elektromobilität, während den Mitbewerber Fiat Chrysler Fehler bei Pflichtmeldungen an die Verkehrsaufsicht der Vereinigten Staaten NHTSA teuer zu stehen kommen.
Streiks von Piloten und Flugbegleitern haben die Nerven von Lufthansa-Passagieren strapaziert. Nun zeigt sich der Konzern spendabel – was allerdings nicht ganz uneigennützig ist.
13 Pilotenstreiks und einen Rekordausstand der Flugbegleiter musste die Lufthansa zuletzt aushalten. Nach einem „Jobgipfel“ geloben alle Besserung.
Deutschlands Aktienmarkt dürfte in die neue Woche erst einmal so starten, wie er die vorige beendet hat. Mit moderaten Verlusten. Die Anleger werden sich vor allem deshalb mit neuen Käufen zurückhalten, weil sie auf den EZB-Entscheid am Donnerstag warten.