UFO und Lufthansa einigen sich
Die Kunden der Lufthansa können aufatmen. Die Flugbegleitergewerkschaft UFO und die Airline haben ihre Streitigkeiten beigelegt.
Die Kunden der Lufthansa können aufatmen. Die Flugbegleitergewerkschaft UFO und die Airline haben ihre Streitigkeiten beigelegt.
Der Streik der Flugbegleiter in der vergangenen Woche hat bei Lufthansa ein Umdenken bewirkt: Der Konzern steigt in Verhandlungen mit der bislang hart bekämpften Gewerkschaft Ufo ein – und hat erste Zugeständnisse gemacht.
Bei der Lufthansa blieben vergangene Woche wegen des Streiks der Kabinenbeschäftigten viele Flieger am Boden. Den Passagieren droht neuer Ärger, sollten sich beide Seiten nicht einigen – auch bei den Tochterunternehmen der Lufthansa.
Für das Wochenende sind Gespräche der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo angesetzt. Sie sollen eine Schlichtung ermöglichen.
Ufo und Lufthansa wollen nach den Streiks der Flugbegleitergewerkschaft am Sonntag über eine mögliche Schlichtung des Tarifkonflikts beraten. Zu den Details vereinbarten beide Seiten allerdings Stillschweigen.
Der Hang zum Arbeitskampf ist gerade beim Kabinenpersonal der Lufthansa bisher wenig ausgeprägt gewesen. Wenn ein Streikaufruf trotzdem so beachtlichen Widerhall findet, dann liegt etwas wirklich im Argen.
Die Lufthansa gibt noch keine Entwarnung für Passagiere an diesem Samstag. Zwar haben die Flugbegleiter den Streik beendet, er brachte aber einiges durcheinander. Und könnte bald ohne Einigung sogar wieder aufleben.
Falls bei einer Schlichtung am Wochenende keine „verbindlichen Vereinbarungen“ gefunden werden, soll es weitere Arbeitsniederlegungen geben. Wegen der Streiks sind den zweiten Tag in Folge hunderte Flüge ausgefallen.
Die Lufthansa war mit dem Versuch, den Streik per Gericht untersagen zu lassen, gescheitert. Streiks kosten nach den Worten von Finanzchef Ulrik Svensson grob gerechnet zehn bis 20 Millionen Euro am Tag.
Die Lufthansa-Passagiere haben den 48-stündigen Ausstand des Kabinenpersonals noch nicht überstanden. Auch an diesem Freitag fielen hunderte Flüge aus. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass beide Seiten wieder miteinander reden wollen.
Der zweitägige Streik der Flugbegleiter mit mehr als 1000 Flugstreichungen hat Wirkung gezeigt. Der Konzern will mit der Gewerkschaft am Wochenende Gespräche führen.
Vom Streik betroffene Lufthansa-Passagiere können umbuchen, stornieren oder mit der Bahn fahren. Wer sich früh kümmert, kann dem Chaos so weitgehend entgehen. Ob es ein Recht auf Entschädigung gibt, ist aber umstritten.
Ein möglicher Etappenerfolg im Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China hat dem Dax am Donnerstag auf die Sprünge geholfen. Ein neues Allzeithoch scheint greifbar nahe.
Wegen des Streiks der Lufthansa-Flugbegleiter müssen bis Freitag zehntausende Fluggäste Ausfälle und Verspätungen hinnehmen. Am Münchner Flughafen stößt der Ausstand bei den Passagieren auf wenig Verständnis.
Seit Mitternacht sind die Flugbegleiter der Lufthansa für 48 Stunden im Streik. Das betrifft 180.000 Passagiere. Nun will die Fluggesellschaft vor die Welle kommen – und den Streik vielleicht zumindest morgen verhindern.
1300 gestrichene Flüge. Bei der Lufthansa haben Flugbegleiter einen zweitägigen Streik begonnen. Die Flugbegleitergewerkschaft UFO kündigte an, den Ausstand auf deutsche Tochter-Airlines der Lufthansa auszuweiten.
Die Flugbegleiter der Lufthansa dürfen wie geplant am Donnerstag und Freitag streiken. Das Landesarbeitsgericht wies am Mittwoch die Berufung der Lufthansa gegen ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt zurück.
Am Donnerstag und Freitag wollen die Lufthansa-Flugbegleiter streiken, es wird wohl zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen kommen. AFPTV erklärt, welche Rechte Passagiere bei Streiks haben.
Ab Mitternacht sollen die Lufthansa-Flugbegleiter streiken. Die Fluggesellschaft sagt bereits vorsorglich mehr als 1000 Flüge ab. Doch vorher treffen Konzern und Gewerkschaft noch aufeinander. Den Konflikt werden sie aber wohl nicht befrieden.
Nachdem die Gewerkschaft UFO im Oktober bereits bei den Lufthans-Töchtern Eurowings und Germanwings zum streiken aufgerufen hatte, richtet sich der Streik dieses mal gegen den Mutterkonzern. Die Unternehmungsführung der Lufthansa lehnt Verhandlungen mit der Gewerkschaft ab, weil bei dieser nach internem Streit im Frühjahr der Vorstand wechselte und nicht vertretungsberechtigt sei.
Nächste Stufe im Tarifkonflikt bei der Lufthansa: Die Gewerkschaft Ufo ruft ihre Mitglieder zu einem zweitägigen Streik bei der Kernmarke auf. Das soll aber noch nicht alles sein.
Der Streit zwischen dem Lufthansa-Konzern und der Flugbegleitergewerkschaft UFO eskaliert. Auch bei der Kranich-Linie selbst drohen nun Streiks.
Der Lufthansa war es am Sonntag nicht gelungen, den von der Gewerkschaft Ufo organisierten Warnstreik ins Leere laufen zu lassen. Der Konzern bestätigt die Zahl von geschätzten 100 Flugausfällen und prüft juristische Schritte.
Die Kabinengewerkschaft Ufo hatte bundesweit zum Warnstreik aufgerufen. Rund 100 Starts wurden bei den Gesellschaften Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress abgesagt. Die Aktion zeigte Wirkung.
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation hatte zuletzt angekündigt, ihren Warnstreik bei den Lufthansa-Töchtern bis Sonntag 24 Uhr auszuweiten. Die Lufthansa selbst hatte zuvor den Forderungen der Gewerkschaft UFO zugestimmt und so einen Streik abwenden können.
Ufo und die Lufthansa liegen im Clinch. Es geht nicht nur um höhere Gehälter, sondern auch um die Anerkennung der Ufo als Gewerkschaft. Am Frankfurter Flughafen kommt es durch den Streik der Kabinengewerkschaft vereinzelt zu Beeinträchtigungen.
Der Streik der Flugbegleiter der Lufthansa-Töchter dauert erheblich länger als angekündigt. Die Folgen für Reisende sind bislang noch unklar.
Lufthansa will Flugbegleitern außertariflich mehr zahlen. Für die Gewerkschaft Ufo ist der Konflikt damit nicht beendet, denn es geht um ihren Einfluss im Konzern und um ihre Zukunft.
Im Machtpoker mit der Lufthansa erhöht die angeschlagene Kabinengewerkschaft Ufo den Einsatz. Am Sonntagvormittag sollen nun 500 statt bislang 160 Abflüge per Streik verhindert werden.
Für Sonntag hat die Spartengewerkschaft Ufo die Flugbegleiter der Lufthansa zum Warnstreik aufgerufen. Das Binnenklima scheint vergiftet, wie ein kleiner Vorfall zeigt.
1,8 Prozent mehr Gehalt fordert die Gewerkschaft und will am Sonntag die Drehkreuze in Frankfurt und München bestreiken. Andere Punkte als der kleine Aufschlag dürften aber viel wichtiger sein.
Mit Warnstreiks wollen Gewerkschafter diese Woche Zuschläge und Weihnachtsgelder für die 60.000 Gebäudereiniger in Hessen erkämpfen. Die Arbeitgeber sind irritiert.
Wegen eines massiven Pilotenstreiks hat die britische Fluggesellschaft British Airways fast alle ihre Flüge in Großbritannien gestrichen. Zehntausende Passagiere sind von den Flugausfällen betroffen.
Wegen eines massiven Pilotenstreiks hat die britische Fluggesellschaft British Airways fast alle ihre Flüge in Großbritannien gestrichen. Zehntausende Passagiere sind von den Flugausfällen betroffen.
Das EU-Land macht Stimmung gegen den Bau eines Volkswagenwerks in der Türkei, um die Großinvestition ins eigene Land zu holen. Der Wortführer der Kampagne warnt das deutsche Unternehmen vor Erdogan.
Der Lagerkampf in der Flugbegleitergewerkschaft zieht sich. Nun muss ein Gericht entscheiden. Für Reisende ist das eine gute Nachricht, denn Streiks bei Eurowings gibt es deshalb vorerst nicht.