Es geht noch schlimmer als in Moria
Die Zustände in den Aufnahmelagern auf den griechischen Inseln sind überall miserabel. Am übelsten sind sie auf Samos, im Lager Vathy. Das führt zu Spannungen.
Die Zustände in den Aufnahmelagern auf den griechischen Inseln sind überall miserabel. Am übelsten sind sie auf Samos, im Lager Vathy. Das führt zu Spannungen.
Bemerkenswert an der hiesigen Debatte über Moria ist deren Selbstbezogenheit. Der deutsche Reflex schafft aus griechischer Sicht nicht Abhilfe, sondern neue Probleme.
Einst galt Moria als Durchgangslager für Migranten. Dann wuchs es zur zweitgrößten Stadt auf Lesbos an und wurde zur Endstation – mit Protesten, Bränden, Toten. Ein Überblick in Wort und Bild.
Griechenlands Regierung liefert sich mit der Türkei einen Schlagabtausch um Erdgas im östlichen Mittelmeer. Die Spannungen nimmt Athen nun zum Anlass für ein Aufrüstungsprogramm in allen Bereichen: „Es wird ein nationales Schild entstehen.“
Nach dem Großbrand dürfen Hunderte Minderjährige Lesbos verlassen. Deutschland und Frankreich wollen sie zusammen mit anderen Staaten aufnehmen. „Wir können dieses Problem nur gemeinsam lösen“, mahnt die Kanzlerin.
Auf Lesbos hätte die EU zeigen können, dass der Flüchtlingsdeal mit der Türkei funktioniert und sie ihre eigenen Regeln ernst nimmt. Stattdessen blickt sie nun auf Schutt und Asche.
In und um das Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos waren in der Nacht zum Mittwoch zahlreiche Brände ausgebrochen. Die griechische Regierung spricht von Brandstiftung.
Erst dann könne es Verhandlungen über die Lage im östlichen Mittelmeer geben. Im Rahmen der Nato finden jedoch schon „technische Gespräche“ statt, sagt Generalsekretär Stoltenberg.
Die Türkei und Griechenland streiten um Erdgasvorkommen. Im östlichen Mittelmeer stehen sie sich so feindselig gegenüber wie lange nicht mehr. Die Lage könnte eskalieren. Präsident Erdogan ist bereit, denn er ist schon im Krieg.
Der Streit zwischen Griechenland und der Türkei um Gas- und Ölvorkommen spitzt sich weiterhin zu. Der französische Präsident Macron fordert zum Dialog aus, unterstreicht aber seine Kritik am Vorgehen der Türkei. Diese pocht auf ihre „Rechte“ in der Region.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident besucht griechische Flüchtlingslager – weil ihm das Thema am Herzen liegt. Und weil er im Rennen um den CDU-Vorsitz mit Europapolitik punkten will. Den Besuch muss er jedoch abbrechen.
Die Konfrontation im östlichen Mittelmeer spitzt sich zu, denn Erdogan treibt dort die Suche nach Erdgas voran. Nun musste sogar Bundeskanzlerin Merkel eingreifen und zwischen Athen und Ankara schlichten.
Der Regierungswechsel vor einem Jahr trägt Früchte – auch im Kampf gegen die Pandemie. Griechenland verdient Unterstützung für die neuen Anstrengungen. Daraus könnte eine Erfolgsstory werden.
Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat die Urlaubssaison für eröffnet erklärt. „Der griechische Tourismus ist zurück", sagte er bei einem Besuch auf der bei Urlaubern beliebten Insel Santorini.
Wer hätte das gedacht? Griechenland gehört in der Corona-Krise nicht zu den Notfällen Europas. Im Kampf gegen das Virus steht das Land gut da. Der Erfolg hat einen Namen: Sotiris Tsiodras.
Wegen der Corona-Krise muss die Sommersaison in diesem Jahr ausfallen. Zwei Staaten der EU trifft das besonders hart. Doch ein Gutes haben die ausbleibenden Touristen.
Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis schlägt vor, dass die europäischen Länder gemeinsam die Patente von Impfstoffen und Schnelltests für den Coronavirus erwerben.
Griechenland steckt in einer prekären Situation. Das Coronavirus könnte die Migrationskrise verschärfen und eine neue Schuldenkrise befeuern. Doch die Regierung kann auch auf ein Geschenk von Alexis Tsipras bauen.
Ministerpräsident Mitsotakis besucht Bundeskanzler Kurz und beide bekunden bestes Einvernehmen. Vor fünf Jahren haben Griechen und Österreicher noch ganz anders übereinander gesprochen.
Kanzlerin Merkel hat sich erstmals ausführlich zur drohenden Pandemie geäußert. Sie macht das mit großer Zurückhaltung. Am Ende gewinnt sie der Lage sogar noch etwas Positives ab.
Flüchtlingshelfer werden angegriffen, es gibt Brandanschläge: In Griechenland ist die Stimmung vor allem auf den Ägäis-Inseln explosiv.
Griechenland verteidigt seine Grenzen mit Stacheldraht und Gewalt. Die Bulgaren, die Erdogan hofieren, können sich das sparen.
Die EU wäre prinzipiell bereit zu weiteren Finanzhilfen zur Unterstützung der Flüchtlinge in der Türkei, knüpft das aber an Bedingungen. Der griechische Ministerpräsident Mitsotakis hält den Flüchtlingspakt mit der Türkei derweil für „tot“.
Brüssel sichert Athen bis zu 700 Millionen Euro zu, um die angespannte Lage an der griechisch-türkischen Grenze zu bewältigen. Der Bundesinnenminister fordert, die Binnengrenze müsse geschützt werden, wenn die EU-Außengrenze nicht halte.
An der griechischen Grenze zur Türkei demonstrieren Athen und die EU Einigkeit – und die griechische Regierung macht auf den Straßen des Grenzortes Kastanies deutlich, wie ernst sie ihren neuen Kurs in der Migrationspolitik meint. Ein Ortsbesuch.
Das Thema Flüchtlinge ist längst im CDU-internen Ringen um den nächsten Parteivorsitzenden angekommen, während sich in Amerika die Kandidaten für den „Super Tuesday“ bereitmachen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Zehntausende Flüchtlinge harren weiter an der griechisch-türkischen Grenze aus. Athen weist sie ab und nimmt einen Monat lang auch keine neuen Asylanträge an. Grünen-Chefin Baerbock fordert dagegen eine Kontingentlösung.
Griechenland reagiert auf die Drohungen der Türkei, angesichts der Eskalation in Syrien Migranten auf dem Weg nach Europa durchzulassen. Ein Grenzübergang im Nordosten des Landes wurde geschlossen.
Die Migrationskrise setzt Athen unter Druck. Wegen der angespannten Lage hat Griechenlands Ministerpräsident Mitsotakis nun Gespräche mit Lokalpolitikern der ägäischen Inseln einberufen. Kann eine Deeskalation gelingen?
Mit einem lokalen Generalstreik protestieren die Inseln Lesbos, Chios und Samos gegen die Pläne Athens, dort weitere Aufnahmelager für Geflüchtete und Migranten zu errichten. Die Regierung verteidigt ihr Vorhaben – und argumentiert mit dem Coronavirus.
2010 begann in Griechenland die Euro-Schuldenkrise. Auch Irland, Portugal und Spanien traf es darauf. Mittlerweile hat sich die Situation wieder gebessert. Wie genau steht es heute um die vier Krisenländer?
Die griechische Regierung sucht nach neuen Wegen, um die Migrationskrise in den Griff zu bekommen. Nun will sie einen „schwimmenden Damm“ vor der Insel Lesbos errichten. Außerdem müssen die Beamten länger arbeiten.
Das Abkommen der Türkei mit der libyschen Regierung erbost Griechenland. Athen und Ankara ringen um Macht und Erdgasvorkommen vor ihren Küsten.
Die Ratingagentur Fitch bewertet die Kreditwürdigkeit Griechenlands positiver. Premier Kyriakos Mitsotakis reagiert begeistert.
Griechenlands Ministerpräsident sagt, es sei ein Fehler gewesen, das Migrationsministerium aufzulösen. Die Zuwanderung wächst sich zur Bewährungsprobe der Regierung aus – und eine rasche Lösung ist nicht in Sicht.
Die griechische Regierung in Athen will die Migrationskrise durch Änderungen der Asylgesetze in den Griff bekommen. Der Erfolg des Vorhabens ist ungewiss.