Bundestag beschließt Krankenhausreform
Statt Fall- soll es künftig vor allem Vorhaltepauschalen geben. Die Union sieht die Änderungen kritisch.
Statt Fall- soll es künftig vor allem Vorhaltepauschalen geben. Die Union sieht die Änderungen kritisch.
Kurze Wege, freie Arztwahl, fast unbeschränkte Leistungen. So wie bisher lassen sich die Vorzüge des deutschen Gesundheitssystems nicht länger finanzieren. Doch die Krankenhausreform lässt von früheren Einsparversprechen nicht viel übrig.
Der Bundestag verabschiedet Karl Lauterbachs Krankenhausreform. Kritiker bezweifeln, dass sich die stationäre Qualität verbessert – im Gegenteil. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Auf dem EU-Gipfel sprechen die Staats- und Regierungschefs vor allem über Migration. Der Bundestag will die Krankenhausreform auf den Weg bringen. Und die EZB senkt wohl ein weiteres Mal die Zinsen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Schafft es Gesundheitsminister Lauterbach, Kliniken von ökonomischem Druck zu befreien? Von wegen, sagt Gerald Gaß, der Chef Deutschen Krankenhausgesellschaft.
In Rheinland-Pfalz schreiben drei von vier Krankenhäusern Verluste, acht haben seit Pandemiebeginn geschlossen. Viele fürchten durch Lauterbachs Reform eine Verschärfung der Lage – andere hoffen auf den Wandel.
Ein Finanzierungsgesetz könnte nach der Klinikreform Mitte des Monats kommen. Unterdessen bestehen die Kassen auf Rückzahlung der Corona-Kosten.
Ein Gutachten stellt klar, dass private Krankenversicherungen zur Finanzierung nicht herangezogen werden dürfen. Die gesetzlichen vermutlich auch nicht.
Das Gesundheitsforum der Krankenkasse AOK blickt in die Zukunft: Wie kann die Gesundheitsversorgung in Hessen im Jahr 2030 gesichert werden?
Medizinethiker schlagen Krankenhaus-Alarm: Im Gespräch zwischen Arzt und Patient kommt alles darauf an, dass man sich nicht missversteht. Aber nach wie vor zahlt sich Sprechen nicht aus, Operieren wird belohnt.
Die Kosten der geplanten Reform der Krankenhauslandschaft müssen auch die Beitragszahler mittragen. Einigen „überversorgten“ Städten in Westdeutschland steht zudem ein Abbau bevor, sagt der Gesundheitsminister.
Noch immer wird um Karl Lauterbachs Vorschlag zur Neuordnung der Krankenhäuser gerungen. Die Krankenhausgesellschaft schlägt nun vor, sich Reformerfahrungen aus Nordrhein-Westfalen zum Vorbild zu nehmen.
Nach dem Aus für die stationären Betten am Mathilden-Hospital in Büdingen steht die nächste Veränderung im Krankenhauswesen in der Wetterau an. Die Stadt Bad Nauheim möchte ihren Anteil vom Gesundheitszentrum Wetterau verkaufen.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat sein Amt in der Pandemie mit überzogenen Anforderungen angetreten – diesen konnte niemand genügen. Doch er hat dazu beigetragen, dass seine weitere Bilanz nur mäßig ist.
Gesundheitsminister Laumann reformiert die Krankenhauslandschaft in NRW – und stößt auf erstaunlich wenig Widerstand. Woran liegt das?
Zwei von sieben Geburtsstationen in Frankfurt haben geschlossen. Der Schritt ist sinnvoll. In anderen Fachdisziplinen wird in absehbarer Zeit eine ähnliche Konzentration notwendig sein.
Dass künftig nicht jedes Krankenhaus alles macht, verbessert die Versorgung. Denn bisher haben sich Kliniken an Operationen versucht, mit denen sie überfordert waren.
Bayern droht mit dem Verfassungsgericht, die Kassenärzte mit Brüssel. Nur die Unikliniken sind einigermaßen zufrieden mit Karl Lauterbachs Reformplänen, die die Ampelkoalition nun beschlossen hat.
Um drohende Klinik-Insolvenzen abzuwenden, will Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die umstrittene Neuaufstellung der Kliniken voranbringen. Die Regierung schickt heute die Pläne für eine große Reform ins Parlament.
Vor der Entscheidung des Bundeskabinetts laufen Krankenhausbetreiber und angestellte Ärzte Sturm gegen die Reform. Sie soll zu weniger Krankenhäusern führen, die sich besser auf ihre jeweiligen Aufgaben konzentrieren.
In einem Gutachten für die Krankenkassen argumentieren Juristen: Die Pläne von Minister Karl Lauterbach (SPD) zur Finanzierung der Krankenhausreform sind verfassungswidrig.
Die Krankenhausreform stockt. Das zeigt ganz praktisch: Es gibt einen Unterschied zwischen Wissenschaft und Politik.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gibt sich zwar gesprächsbereit. Im Notfall soll das Gesetz aber auch ohne die Länder beschlossen werden.
Mit Geld allein kann man das malade Krankenhauswesen in Deutschland nicht kurieren. Die Länder müssen endlich den Weg für einen Umbau frei machen.
Baerbock trifft Netanjahu in Jerussalem, die EU-Staaten beraten über die Lage in Nahost, Wissing fehlt bei der Verkehrsministerkonferenz und die Bayern wollen dem BvB ins Champions-League-Halbfinale folgen. Der F.A.Z. Newsletter.
Ursprünglich sollte die Reform kostenneutral erfolgen, bestenfalls Geld sparen. Dieses Ziel muss zurück in den Gesetzentwurf.
Die Krankenhausreform Lauterbachs ist am Scheideweg. Der erste Noteingriff hilft, aber wer geht an die offenen Wunden? Ärzte und Patienten erwarten mehr Fortschrittswille. Ein Gastkommentar.
Nur wenn die Bundesländer Anfang Februar das Transparenzgesetz beischließen, können 6 Milliarde Euro an Liquiditätshilfen fließen, sagt Karl Lauterbach.
Bund und Länder ringen um eine Neuordnung der Krankenhauslandschaft und der Klinikfinanzierung. Zentrale Streitpunkte bleiben weiter ungelöst. Die FDP wirft den Bundesländern Erpressung vor.
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund appelliert an Bund und Länder, sich endlich auf eine Neuordnung der Krankenhausfinanzen zu einigen. Andernfalls mangele es an Investitionen und Neueinstellungen.
Die Klagen über die schlechte Finanzlage sind laut auf dem Krankenhaustag. Minister Lauterbach beruhigt, ein größeres Kliniksterben sei 2024 „auszuschließen“. Hier und dort seien einige Standorte aber nicht zu halten.
Ab Januar können wichtige Schieloperationen bei Kindern nicht mehr stationär durchgeführt werden. Dies und andere Neuregelungen führen zu einer Ungerechtigkeit bei der Versorgung der Jüngsten.
Eine Krankenhausreform ist unvermeidlich, zahlreiche Kliniken werden schließen. Entscheidende Details sind jedoch noch unklar - und schon jetzt sind viele Krankenhäuser insolvent.
Das Gesundheitssystem in Deutschland steckt im Umbruch. Christoph Straub, der Chef der Krankenversicherung Barmer, und der Gesundheitsökonom Boris Augurzky diskutieren die Folgen des Wandels.
Vor der hessischen Landtagswahl: Wie sieht die Bilanz der Landesregierung aus, und was haben die Minister geleistet? Ein Blick auf die Amtszeit von Kai Klose (Die Grünen), Minister für Soziales und Integration.
Dass die anstehende Krankenhausreform überfällig ist, daran scheint kaum jemand zu rütteln. Aber die Frage, wie die Kliniken bis zum Greifen der Reform vor einer Insolvenz bewahrt werden wollen, treibt viele Klinikmitarbeiter um. Denn manch einer fürchtet um seinen Job.