Sieg der Länder in der Klinikreform
Bund und Länder haben sich in der Krankenhausreform auf Kompromisse geeinigt. Die Länder bekommen mehr Zeit und mehr Rechte, das Pflegebudget soll gegen Missbrauch geschützt werden.
Der Bund zahlt mehr Geld, die Länder können von Güteanforderungen abweichen. Die Opposition spricht von Verwässerung und sieht Menschenleben gefährdet.
Bund und Länder haben sich in der Krankenhausreform auf Kompromisse geeinigt. Die Länder bekommen mehr Zeit und mehr Rechte, das Pflegebudget soll gegen Missbrauch geschützt werden.
Kurz vor Verabschiedung der Krankenhausreform mit Änderungen im Pflegebudget signalisiert der Klinikverband Entgegenkommen. Doch das Gesundheitsministerium bügelt die neuen Vorschläge sogleich ab.
Die Krankenhausreform verspricht deutliche Fortschritte. Doch Spezialfächer wie die Schmerzmedizin und die Infektiologie werden wohl unter ihr leiden. Das könnte Folgen für das ganze System haben.
Krankenhausreform in Hessen, mutmaßlicher Mord in Frankfurt, Extremismus bei Jugendlichen und Alltag auf dem Weihnachtsmarkt. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Im nächsten Jahr wird entschieden, welchen hessischen Krankenhäusern welche Aufgaben übertragen werden. Die Kriterien dafür hat das Kabinett beschlossen.
Die neue Finanzhilfe in Höhe von 200 Millionen Euro für die defizitäre Uniklinik Frankfurt sorgt am Uniklinikum Gießen und Marburg für „extremes Erstaunen“. Der Chefaufseher prangert die verstärkte finanzielle Ungleichbehandlung an.
Die schwarz-rote Koalition hat beschlossen, die Krankenhausreform der Ampel-Regierung zu ändern. Unter anderem soll den Kliniken mehr Zeit gegeben werden, die neuen Qualitätsvorgaben umzusetzen.
Zur Krankenhausreform gehört, dass einige Kliniken schließen müssen, um das Niveau der Versorgung insgesamt zu verbessern. Das wird sich nicht ändern. Aber die Kliniken bekommen etwas mehr Zeit, sich umzustellen.
Was die Krankenhausreform für kleinere Häuser bedeuten kann, lässt sich am Umbau in Büdingen erahnen. Die dortige Teilschließung hat aber die Versorgungssicherheit nicht gefährdet. Dasselbe dürfte für den neuen Einschnitt gelten.
Die Krankenhausreform ist notwendig, um Kompetenzen zu bündeln. Aber die Durchsetzung bringt Schwierigkeiten für die Landespolitik mit sich.
125 hessische Kliniken und Krankenhäuser müssen nun im Zuge der Krankenhausreform ihre Schwerpunkte definieren. Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) fordert Tempo – auch vom Bund.
Kleinere Kliniken fürchten um ihre Zukunft. Doch eine betreiberübergreifende Zusammenarbeit kann Krankenhäusern wie Patienten dienen. Ein von Gießen ausgehendes Netzwerk macht es vor.
In Nordrhein-Westfalen startet Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann seine Klinikreform. Ein dichtes Netz soll es nur noch für Notfälle geben.
Viele kleine Krankenhäuser wollen sich mit Spezialisierung unentbehrlich machen. Das zeigt sich etwa im Taunus. Eine Rolle im Überlebenskampf könnte spielen, ob Kliniken alleine kämpfen oder im Verbund.
Das Königsteiner St. Josef Krankenhaus der Hochtaunus-Kliniken ist auf Geriatrie spezialisiert. Reicht das, um die Krankenhausreform zu überstehen? Helfen könnte auch ein Siegel aus Schweden.
Anders als Lauterbach im Bund schien Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Laumann mit seiner Krankenhausreform geräuschlos voranzukommen. Nun aber gibt es zahlreiche Klagen.
Die Krankenhausreform ist beschlossen. Jetzt muss sie von den Ländern umgesetzt werden. Was bedeutet das für das Rhein-Main-Gebiet mit seinen vielen Kliniken und für das eher unterversorgte Land in Hessen?
2025 bringt im Gesundheitswesen höhere Beiträge. Obschon immer mehr Geld ins System fließt, wird die Betreuung nicht besser. Doch es kommen auch gute Neuerungen.
Manche Gesetzesvorhaben sind auf der Strecke geblieben, andere sind ungewiss. Gleichwohl gibt es auch im neuen Jahr wieder jede Menge Neuerungen. Ein Überblick.
Die Krankenhausreform wirkt schon in Frankfurt: Die Universitätsklinik übernimmt das traditionsreiche „Schiffer-Krankenhaus“ in Sachsenhausen. Der Standort und die Arbeitsplätze sollen so erhalten werden.
Der Landarzt teilt seine Gedanken über die Krankenhausreform.
Die Krankenhäuser in Deutschland stehen vor der größten Strukturreform seit Jahrzehnten. An der Basis dominieren Sorgen vor Geldnot und Bürokratie.
Die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) reagiert mit eigenen Vorschlägen auf die Krankenhausreform des Bundes. Damit will sie den regionalen Besonderheiten Hessens gerecht werden.
Jahrelang wurde darum gerungen, nun ist der Weg frei für die lange ausgehandelte Reform der Kliniklandschaft. Was bringt das für Hessen?
Die Reform ist ein Erfolg für Lauterbach. Eine Überarbeitung ist möglich, aber das Ziel sollte bleiben: nicht hohle Besitzstandswahrung, sondern ein besseres Gesundheitssystem.
Der Bundesrat billigt die Krankenhausreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Offenbar im Streit entlässt Brandenburgs Ministerpräsident Woidke seine Gesundheitsministerin – noch während der Sitzung.
Die SPD hat eine Antwort auf die K-Frage. In München beginnt der Musterprozess um Schadensersatzansprüche von Wirecard-Anlegern. Und in Baku ringen die Verhandler auf der COP29 um eine Einigung. Der F.A.Z. Newsletter.
Vor der Abstimmung im Bundesrat am Freitag hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) seine konkreten Pläne für die Krankenhausreform verteidigt. Mit der Gesundheitsreform möchte er die Zahl der Klinikschließungen versuchen einzudämmen.
Der Landarzt über die Krankenhausreform.
Aufforderung zum Schreiben +++ Krankenhausreform +++ Commerzbank und Unicredit +++ Gewinneinbußen bei Audi
Bei der Ost-Ministerpräsidentenkonferenz wurde ein Beschluss gefasst, der für Karl Lauterbach zum Problem werden könnte. Die Umsetzung der Krankenhausreform steht auf wackeligen Beinen.
Der Gesetzgeber misstraut Marktentscheidungen. Daher bremst er den Wettbewerb der Kassen um besseres Versorgungsmangement aus.
Als Folge der Krankenhausreform erwartet der Gesundheitsminister viele Klinikschließungen. Das sei aber kein Problem. Auch weniger Krankenkassen fände Lauterbach sinnvoll.
Ein grundlegender, dem Menschen dienender Umbau des Gesundheitssystems braucht eine parteiübergreifende Einigkeit in Bund und Ländern.
Der Bundestag hat am Donnerstag der Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zugestimmt. Sie sieht unter anderem mehr Spezialisierung in Kliniken, ein neues Finanzierungsmodell und möglicherweise höhere Beiträge für Versicherte vor.
Statt Fall- soll es künftig vor allem Vorhaltepauschalen geben. Die Union sieht die Änderungen kritisch.