Ming Stadt
Die Stadt Köln hat 2012 zum „China-Jahr“ erklärt. In Hongkong sollte es ein Gastspiel der Kölner Oper geben. Das scheiterte am Geld. Nun geben „De Höhner“ den Ton an.
Die Stadt Köln hat 2012 zum „China-Jahr“ erklärt. In Hongkong sollte es ein Gastspiel der Kölner Oper geben. Das scheiterte am Geld. Nun geben „De Höhner“ den Ton an.
Die Piratenpartei in Nordrhein-Westfalen zieht derzeit geradezu magnetisch Protestwähler an. Wie ihre Forderungen bezahlt werden sollen, weiß sie selbst nicht.
Sie lehnen Hierarchien ab und wollen lieber geregelte Arbeitszeiten als steile Karrieren: Die nach 1980 geborenen Ärzte werden zur Herausforderung im deutschen Klinikalltag.
Die Probefahrt findet im Autohaus statt, der anschließende Kauf im Internet: Neuwagenvermittler wie Meinauto.de machen den etablierten Händlern das Geschäft streitig.
Der Bankenfachverband vergibt immer mehr Kredite, um die Konjunktur in Schwung zu halten. Besonders für den Auto-, Möbel- und Elektrohandel werden diese Finanzierungen immer wichtiger.
Wer steckt hinter der Verteilung von Koran-Exemplaren? Nicht nur der Blick auf die Übersetzung und ihren Verfasser verweist auf Zusammenhänge mit dem Erstarken der ägyptischen Salafisten.
Einkommensschwache Haushalte beteiligen sich mit einem Prozent ihres Vermögens an der Energiewende, Reichere dagegen nur mit 0,1 Prozent. Die Folge: Die Finanzierung der Energiewende ist unsozial.
Er trat mit Matthias Beltz und Richard Rogler auf und wurde mit dem Grimme-Preis für Unterhaltung ausgezeichnet. Jetzt ist der Kabarettist Heinrich Pachl im Alter von 68 Jahren gestorben.
Parallel zur Art Cologne feiert die Art Brussels ihr 30. Jubiläum mit Gelassenheit. Die aktuelle Ausgabe der Messe leistet sich sogar bronzene Stolpferfallen - ein Rundgang.
Sogar Berliner Galeristen können hier zufrieden sein, doch die aktuelle Ausgabe der Art Cologne ist weit mehr: Von einer Messe, an der keiner vorbei kann.
Eine Stadt ist kein Museum. Denkmäler und Statuen sollten deshalb regelmäßig ausgetauscht werden - fordern zwei Kunstrecycler. Für das Feldprojekt „Archiv für ungenutzte Kunst“ überprüft Köln nun seine Kunst im öffentlichen Raum.
Der Freizeitpark Phantasialand will seine Fläche verdoppeln. 20 Hektar Staatswald sollen dafür weichen. Der Protest von Anwohnern und Umweltschützern ist groß. Neun Jahre dauert das Verfahren jetzt schon.
Der frühere Innenminister Schily hat die politische Verantwortung dafür übernommen, dass man der NSU nicht früher auf die Spur kam. So sei die öffentliche Erklärung nach dem Nagelbomben-Anschlag 2004 falsch gewesen.
Die Zusammenarbeit von Norah Jones und Produzent Danger Mouse trägt Früchte. Auf dem neuen Album lässt die frühere Blues-Jazz-Folk-Musikerin polierte Klänge hören.
Verspricht die nordrhein-westfälische SPD ein Land, in dem Majo und Ketchup fließen? Oder ist das Wahlplakat eine Hommage an Gerhard Schröder, den großen sozialdemokratischen Currywurst-Esser?
„Alaaf“ gegen „Helau“: Wahrscheinlich hat der Autor von „Wallpaper City Guide“ noch nie in Köln ein Altbier bestellt. Sonst hätte er in seinem britischen Reiseführer nicht Düsseldorf als Vorort von Köln empfohlen.
Unglück auf dem Rhein: Ein Kreuzfahrtschiff hat bei Karlsruhe eine Buhne des Flusses gerammt und ist leckgeschlagen. Die 157 Menschen an Bord konnten gerettet werden. Ursache war offenbar ein Fahrfehler.
Sie hat allen Grund zu Selbstsicherheit: Die Art Cologne gibt ihren „Open Space“ auf und gewinnt dafür die jungen internationalen Galerien der „Nada“.
Kritik an den Absichten kommt bei ihnen nicht gut an: Salafisten verteilen Koran-Ausgaben in deutschen Städten - weil Allahs Wort die Wahrheit sei. Was sie wirklich wollen, verschleiern sie jedoch.
Das allerälteste Netzwerk im neuesten Medium: Wie die Kirche auf Facebook feiert. Eine Heimsuchung.
Die „Tatort“-Ermittler aus Köln und Leipzig bearbeiten zu Ostern gemeinsam einen Fall. Die Geschichte ist überkonstruiert, die vier Hauptdarsteller aber machen das Beste daraus.
Holger Weinert ist einer jener Interviewer, dem die Menschen sich öffnen. Vielleicht, weil er nicht aufdringlich wird. Er zählt zu den Journalisten, die dem Hessischen Rundfunk ein Gesicht geben.
„Ich würde eher Crack rauchen, als ein Fertiggericht zu essen“, sagt Gwyneth Paltrow. Dabei macht sie sogar Werbung mit Fertiggerichten. Unterdessen rät „Echo der Frau“: „Halten Sie nicht an schlechten Gewohnheiten fest. Trainieren Sie konsequent neue ein.“
Humor, Liebe und Kunst gehen in den Briefen von Horst Janssen auf das Schönste zusammen - entsprechende deutlich reagierten die Bieter bei Venator & Hanstein in Köln auf Blätter des Künstlers.
Zu wenig Reichweite. Schränkt das Leben ein. Taugt nur als Zweitauto. Oder: Die Mobilität der Zukunft. Das E-Auto ist belastet mit Vorurteilen. Ein Alltagsversuch.
Der Schriftsteller Günter Grass fühlt sich nach der heftigen Kritik an seinem Israel-Gedicht missverstanden und unterstellt seinen Gegnern Methoden, die von den Nazis verwendet wurden. Zugleich bekräftigt er in Fernsehinterviews seine Israel-Kritik: „Widerrufen werde ich auf keinen Fall.“
Mit seiner Israel-Kritik in Gedichtform hat Literaturnobelpreisträger Günter Grass bei Politikern Empörung und Widerspruch ausgelöst. Auch der Gesandte Israels in Berlin, Nahshon, zeigt sich entsetzt.
Wirtschaftsforscher schlagen Alarm: Das geplante Betreuungsgeld lande voraussichtlich bei niedrig qualifizierten, wenig verdienenden Müttern und Familien.
Im Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht der Generalbundesanwalt Range über die NSU-Morde, das NPD-Verbotsverfahren und mehr Initiativrecht für die Bundesanwaltschaft.
Am Aktionstag gegen Fluglärm haben sich in Frankfurt etwa 3.000 Menschen beteiligt.
In der ehemaligen Viktoria-Apotheke gibt es künftig Pullover. Crocs verkauft seine leisen Treter im Einkaufszentrum „My Zeil“. Adidas Neo ist schon da.
Von diesem Freitag an dauert die Fahrt von Frankfurt nach Marseille nur noch knapp acht Stunden: Bei schnellen Zügen vergessen Deutsche Bahn und französische SNCF ihre alte Konkurrenz.
Bundesweit wollen die Fluglärm-Gegner am Samstag an Flughäfen demonstrieren.
Kochshows verdürben den Geschmack, heißt es oft. Nicht den von Hans Horberth. Er ist mit Kulinarischem im Fernsehen groß geworden. Heute hat er zwei Michelin-Sterne.
Papke fädelt ein, Bahr zaudert und Rösler steht unbeteiligt dabei. Christian Lindner kehrt zurück und ist in den nächsten sechzig Tagen der einzige Hoffnungsträger der FDP.
Sie konnte immer schon mehr als die anderen Hipster-Mädchen: Im Kölner E-Werk schafft die Kanadierin Leslie Feist mühelos den Sprung zwischen andächtiger Stille und krachendem Rock.